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NEW YORK (awp international) - Angesichts eines leicht abgeschwächten Wirtschaftswachstums in den USA werden die US-Börsen am Freitag im Minus erwartet. Eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Erholung lasse Anleger wieder vorsichtiger werden, sagte ein Börsianer. Das Bruttoinlandsprodukt der USA war im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 2,4 Prozent gewachsen und damit leicht unter den Erwartungen geblieben. Von Interesse dürften im weiteren Tagesverlauf noch die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago sowie das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima sein.
Der Future auf den Dow Jones Industrial Average (DJIA) verlor bis 14.35 Uhr 0,76 Prozent, nachdem der US-Leitindex schon am Vortag 0,29 Prozent auf 10.467,16 Punkte eingebüsst hatte. Der Future auf den Nasdaq-100-Index sank um 0,79 Prozent. Für den Technologiewerte-Index war es am Donnerstag um 0,66 Prozent auf 1.860,30 Punkte nach unten gegangen.
Im Fokus sind etwa Merck & Co.. Der Pharmakonzern hatte beim Umsatz nicht die Erwartungen des Marktes erfüllen können und geht im Gesamtjahr 2010 sogar von einen Rückgang um 170 Millionen US-Dollar aus. Vorbörslich zeigten sich die Titel etwas schwächer.
Seine Umsatzprognose für 2010 leicht nach unten revidiert hat der weltgrösste Biotechnologiekonzern Amgen und begründete das unter anderem mit dem schwachen Euro. Amgen-Papieren brachte das vorbörslich ein Minus von mehr als einem Prozent ein.
Vor dem Handelsstart bewegt waren auch die Aktien von Chevron Corp. nach Zahlen. Sie gaben um 1,21 Prozent nach.
Unter Druck geraten könnten Anteilsscheine von Oracle, nachdem das US-Justizministerium angeblich eine Klage gegen den Konzern eingereicht hat. Vorgeworfen wird Oracle, bei einem Softwarevertrag, der von 1998 bis 2006 galt, falsche Angaben zu Preisen gemacht zu haben.
Der Unterhaltungskonzern Walt Disney hat derweil nach monatelangen Verhandlungen das Hollywood-Studio Miramax an eine Gruppe von Investoren um den kalifornischen Bauunternehmer Ronald Tutor verkauft. Der Preis liegt bei mehr als 660 Millionen Dollar.
Die Aktien des Biotech-Unternehmens Geron sprangen vorbörslich um mehr als 14 Prozent nach oben. Die US-Arzneimittelbehörde hatte ein Verbot für Versuche im Zusammenhang mit einer auf Stammzellen basierenden Therapie aufgehoben./chs/la

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