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NEW YORK (awp international) - Nach drei Verlusttagen in Folge dürften die US-Aktienindizes zum Wochenstart wieder moderate Gewinne verbuchen. Die Stimmung unter den Investoren bleibe aber verhalten, meinten Marktbeobachter mit Blick auf die weiter schwelende Schuldenkrise in Europa. Der Future auf den Dow Jones Industrial Average (DJIA) lag etwa 45 Minuten vor Handelsbeginn mit 0,09 Prozent im Plus. Am Freitag war der bekannteste Börsenindex der Welt noch mit einem Minus von 0,96 Punkten aus dem Handel gegangen. Der Future auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 legte am Montag um 0,24 Prozent zu.
Derzeit richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger nach Griechenland, wo die entscheidende Abstimmung im Parlament über das Sparpaket der Regierung von Ministerpräsident Georgios Papandreou kurz bevor steht. Am Dienstag und Mittwoch soll das Gremium über das Sparprogramm beraten, bis Ende des Monats - also bis spätestens Donnerstag - muss Papandreou das Ganze durchs Parlament bringen. "Die Investoren wetten derzeit darauf, dass das Parlament die Sparmassnahmen bewilligt", erklärte ein Börsianer die erwarteten, moderaten Kursgewinne.
Eher negative Nachrichten kamen derweil von der US-Konjunktur: In den USA hatten sich die Ausgaben und Einnahmen der privaten Haushalte im Mai etwas schwächer entwickelt als erwartet.
Angesichts der griechischen Schuldenkrise wiederum dürften die Finanzwerte einmal mehr in Bewegung geraten. An den Börsen in Paris, Mailand und Madrid hatten diese am Montag bislang keine Richtung gefunden: Zwischenzeitlich zählten sie zu den grössten Verlierern und dann wieder zu den Favoriten. Auch im vorbörslichen US-Handel zeigten Papiere wie Bank of America oder JPMorgan keinen klaren Trend.
Für die letztgenannte Grossbank indes könnte der Milliardenbetrug ihres ehemaligen Geschäftspartners Bernard Madoff richtig teuer werden. Der Vertreter der Geschädigten verlangt von Madoffs Hausbank nun schon mindestens 19 Milliarden Dollar (13,4 Milliarden Euro) an Schadenersatz. "JPMorgan Chase hätte nicht nur von dem vor sich gehenden Betrug wissen sollen, sie wussten es", erklärte Opferanwalt David Sheehan.
Leichte Verluste verbuchten vorbörslich die Papiere der Citigroup. Das Institut hatte sich laut dem "Wall Street Journal" gegenüber Regierungsvertretern zu den Schäden geäussert, die 3.400 Kunden wegen der Ausspähung ihrer Kreditkarten durch einen Hackerangriff erlitten hatten. Dabei sollen Verluste in Höhe von etwa 2,7 Millionen Dollar angefallen sein.
Unter den weiteren Einzelwerten rücken die Papiere von Philip Morris in den Blick. Der Tabakkonzern droht mit einer Klage gegen die australische Regierung. Hintergrund ist der Plan der Politiker, als erstes Land in der Welt Markenlogos auf Zigarettenpackungen zu verbieten.
Für die Aktien von Stanley Black & Decker ging es vorbörslich um 1,76 Prozent nach oben. Der Industriekonzern hatte für den schwedischen Anbieter von Sicherheitstechnik Niscayah AB ein Gebot in Höhe von etwa 1,2 Milliarden US-Dollar abgegeben./la/tih

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