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NEW YORK (awp international) - Nach gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten haben sich die US-Börsen am Dienstag etwas stabilisiert. So ist in den USA das Verbrauchervertrauen im August stärker gestiegen als von Experten erwartet worden war. Zudem sind in den Vereinigten Staaten die Hauspreise im Juni deutlicher als gedacht gestiegen. Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago jedoch hatte sich im August überraschend deutlich eingetrübt.
Im frühen Handel stieg der Dow Jones Industrial Average (DJIA) um 0,12 Prozent auf 10.021,68 Punkte. Am Vortag hatte der weltweit bekannteste Aktienindex noch 1,39 Prozent verloren. Der breiter gefasste S&P-500-Index rückte an diesem Dienstag um minimale 0,07 Prozent vor auf 1.049,61 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq aber sank der Composite-Index um 0,08 Prozent auf 2.118,29 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 0,11 Prozent auf 1.770,15 Punkte.
Wie in den Vortagen bleiben Übernahmepläne ein wichtiges Thema an der Börse, wie ein Aktienhändler hervorhob. Am Markt wird erwartet, dass sich der Computerbauer Dell wegen des steigenden Preises aus dem Bieterkampf um den mit 194 Millionen Dollar Jahresumsatz relativ kleinen, bislang nahezu unbekannten Speicherspezialisten 3Par zurückziehen wird. Der weltgrösste Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) hatte Dell mit einem Gebot von mehr als zwei Milliarden Dollar gekontert und liegt nun vorn. HP-Aktien notierten zuletzt prozentual unverändert bei 38,56 Dollar. Das Unternehmen erhielt zudem eine Strafe in Höhe von 55 Millionen Dollar. Nach Überzeugung des Justizministeriums hatte der weltgrösste Computerhersteller überhöhte Rechnungen ausgestellt und sich Aufträge durch Geldzahlungen gesichert. Dell-Titel verloren 1,41 Prozent auf 11,85 Dollar, während die zuletzt stark gefragten 3Par-Papiere um 0,97 Prozent sanken.
Indes wird auch spekuliert, dass der Börsengang des Internettelefonie-Spezialisten Skype platzt und stattdessen der Netzwerkausrüster Cisco das Unternehmen kauft. Das US-Technologie-Blog Techcrunch skizzierte ein entsprechendes Szenario. Als möglichen Preis nannte das Blog um die fünf Milliarden Dollar. Das erscheint hoch gegriffen. Das Auktionshaus Ebay hatte Skype 2005 für 2,6 Milliarden Dollar von den Gründern übernommen und sich 2009 für 1,9 Milliarden Dollar wieder mehrheitlich von dem Unternehmen getrennt. Cisco-Titel fielen um 0,49 Prozent auf 20,22 Dollar.
Der weltgrösste Saatgut-Anbieter Monsanto konkretisierte seine Jahresprognose nach unten. Damit liegt das Unternehmen unter der durchschnittlichen Analystenerwartung, die Aktien sackten um 5,19 Prozent auf 53,00 Dollar ab.
Dem verstaatliche US-Versicherer AIG droht unterdessen bei der geplanten Abgabe von Sparten in Asien ein neuer Rückschlag. Nachdem der Verkauf des grössten Teiles des asiatischen Geschäfts an den britischen Versicherer Prudential am hohen Preis scheiterte, stösst AIG in Taiwan jetzt auf politischen Widerstand. Die taiwanische Regulierungsbehörde stoppte den Verkauf der AIG-Sparte Nan Shan an einen chinesischen Investor. In dem freundlichen Umfeld legten die AIG-Papiere dennoch um 0,88 Prozent zu. Auch andere Finanzwerte wie etwa JPMorgan oder American Express wurden gekauft.
Analysten hätten sich ausserdem zu einem Gerinnungshemmer von Pfizer und Bristol-Myers Squibb geäussert. Demnach soll ein noch in der Entwicklungsphase befindliches Medikament positive Aussichten haben. Pfizer-Titel legten um 0,44 Prozent zu und die von Bristol-Myers Squibb verteuerten sich um 1,01 Prozent./la/tw

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