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NEW YORK (awp international) - Die wichtigsten US-Indizes sind am Montag mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Börsianer machten vor allem neuerliche Sorgen wegen der europäischen Schuldenkrise als Belastung aus. Insbesondere das hoch verschuldete Portugal gerate unter Druck, doch unter den europäischen Rettungsschirm zu schlüpfen. Das Schuldenthema habe zahlreiche am Markt diskutierten Übernahmegerüchte oder -vorhaben überschattet. Zudem richten sich die Blicke der Anleger auf den Aluminiumkonzern Alcoa , der nach der Schlussglocke traditionell die US-Berichtssaison eröffnen wird. Nennenswerte Konjunkturdaten standen derweil nicht auf der Agenda.
Der US-Leitindex Dow Jones verlor 0,62 Prozent auf 11.601,80 Punkte, für den breiter gefassten S&P-500-Index ging es um 0,49 Prozent auf 1.265,28 Punkte nach unten. Ein ähnliches Bild zeigte sich an der Technologiebörse Nasdaq. Hier büsste der Composite Index 0,40 Prozent auf 2.692,47 Punkte ein, der Nasdaq 100 sank indes nur um minimale 0,08 Prozent auf 2.274,79 Punkte.
Ein Börsianer sprach von einem "Mega-Montag", was Übernahmevorhaben angehe. Die Aktien des Chemiekonzerns Dupont rutschten nach der Veröffentlichung eines milliardenschweren Angebots um 3,32 Prozent auf 48,11 US-Dollar ab. Dupont will für insgesamt 6,3 Milliarden Dollar Danisco übernehmen, einen dänischen Hersteller von Lebensmittelzusatzstoffen. Das Angebot setzt sich zusammen aus einer Bar-Offerte in Höhe von 5,8 Milliarden Dollar und der Übernahme von Schulden in Höhe von 500 Millionen Dollar.
Derweil möchte der Energieversorger Duke Energy den Mitbewerber Progress Energy kaufen. Dieses Geschäft soll im Rahmen eines Aktientausches abgewickelt werden und hat nach Angaben von Duke Energy ein Volumen von 13,7 Milliarden Dollar. Ausserdem will Duke Energy 12,2 Milliarden Dollar Schulden von Progress übernehmen. Duke-Aktien brachte dies ein Minus von 1,57 Prozent auf 17,51 Dollar, die Papiere von Progress Energy sanken um 1,45 Prozent auf 44,07 Dollar.
Unterdessen geht auch der Übernahmepoker um das US-Biotechnologie-Unternehmen Genzyme weiter. Derzeit verhandelt der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis mit dem US-Konzern über die Bewertung des Genzyme-Medikaments Lemtrada. Allerdings seien die Positionen weit auseinander, hiess es von Beobachtern. Es sei unklar, ob die Parteien zu einer Einigung kämen. Genzyme-Aktien reagierten darauf mit einem Plus von 1,58 Prozent auf 72,52 Dollar.
Einen Sprung um 2,93 Prozent auf 17,94 Dollar machten die Anteilsscheine des Lebensmittelkonzerns Sara Lee . Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, dass sich der Finanzinvestor Apollo Group mehrmals mit möglichen Investoren getroffen habe, um über eine Offerte für Sara Lee zu beraten. Das Blatt beruft sich auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Apollo-Anteilsscheinen brachte dies ein sattes Minus von 5,98 Prozent auf 35,71 Dollar.
Von Studien bewegt wurden die Papiere des Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD) und des Ölkonzerns ExxonMobil . AMD-Titel kletterten nach einer Hochstufung durch das japanische Analysehaus Nomura um 2,49 Prozent auf 9,05 Dollar, Exxon-Aktien dagegen verloren 0,99 Prozent auf 74,84 Dollar nach einer Abstufung von Barclays. Alcoa-Anteile wiederum schlugen sich mit einem Aufschlag von 0,18 Prozent auf 16,45 Dollar vor Zahlen besser als der Markt./chs/alg

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