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NEW YORK (awp international) - Die Hoffnung auf eine weitere Konjunkturerholung hat die US-Börsen am ersten Handelstag des Jahres auf Rekordniveaus getrieben. So stand der Dow-Jones-Index bei Ertönen der Schlussglocke am Montagabend so hoch wie seit September 2008 nicht mehr. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 erreichte am Ende gar einen Wert, den er zuletzt vor fast zehn Jahren markiert hatte.
Der Dow Jones Industrial stand mit 0,81 Prozent im Plus bei 11.670,75 Punkten. Für den breiter aufgestellten S&P-500-Index ging es um 1,13 Prozent auf 1.271,87 Punkte nach oben. An der Nasdaq kletterte der Composite Index um 1,46 Prozent auf 2.691,52 Punkte. Der Nasdaq 100 stand 1,64 Prozent höher bei 2.254,23 Punkten. Von seinem Höchststand zu Zeiten des Internet- und Technologiebooms ist der Index aber noch meilenweit entfernt; im März 2000 hatte der Nasdaq 100 die Marke von 4.800 Punkten übersprungen.
GUTE KONJUNKTURDATEN
Gut aufgenommen wurde am Montag der leicht gesunkene Einkaufsmanagerindex Chinas, der laut Börsianern etwas Druck mit Blick auf eine weitere Straffung der Geldpolitik genommen hat. Zudem hellte sich in den USA die Stimmung der Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember etwas stärker als erwartet auf und die US-Bauausgaben waren im November unerwartet deutlich gestiegen. Positive Impulse kamen Börsianern zufolge auch von Fondsmanagern, die zu Jahresbeginn auf der Suche nach neuen, attraktiven Anlagemöglichkeiten seien.
Einem Bericht des wöchentlichen Anlegermagazins Barron's zufolge trauen die Wall-Street-Strategen den Schwergewichten wie Pfizer , Wal-Mart und ExxonMobil eine führende Rolle im gerade begonnenen Jahr zu. Die Aktien stiegen zwischen 0,97 und 1,96 Prozent.
BANK OF AMERICA GEWINNEN MEHR ALS SECHS PROZENT
Die Titel des weiteren Schwergewichtes Bank of America setzten sich gar mit einem satten Aufschlag von 6,37 Prozent auf 14,19 US-Dollar klar an die Dow-Spitze. Die grösste Bank der Vereinigten Staaten muss zwar insgesamt 5 Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) in den Wind schreiben. Der Hauptteil der Summe rührt aus einer Einigung mit den beiden staatlichen Baufinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac her, die grosse Pakete an Immobilienkrediten aufgekauft hatten und sich im Nachhinein übervorteilt fühlten. Wegen der Wirtschaftskrise können viele Hausbesitzer ihre Raten nicht zahlen. Mit der Einigung wurde aber ein lange schwelender Rechtsstreit aus der Welt geschaffen, der wie ein Damoklesschwert über der Bank hing. Die Anleger reagierten entsprechend erleichtert.
In dem freundlichen Marktumfeld griffen die Anleger auch bei anderen Finanzwerten zu. So verteuerten sich JPMorgan um 2,73 Prozent und American Express um 1,12 Prozent.
ALCOA UND APPLE PROFITIEREN VON POSITIVEN STUDIEN
Analystenstudien sorgten ebenfalls für deutliche Kursgewinne. So kletterten die Aktien von Alcoa nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank um 2,66 Prozent auf 15,80 Dollar und waren damit der drittbeste Wert im Dow. Dem Aluminiumkonzern dürfte die operative Trendwende gelungen sein, schrieb Analyst Jorge Beristain. Zudem sollte Alcoa in den kommenden Jahren von den erwarteten Preissteigerungen bei Aluminium profitieren. 2010 sei die Aktie noch die schwächste der von ihm beobachten Metall- und Bergbautitel gewesen. Am 10. Januar eröffnet das Unternehmen mit dem Bericht zum vierten Geschäftsquartal die Berichtssaison in den USA.
Unter den Technologiewerten profitierten die Apple-Aktien von einer Kurszielerhöhung durch das Researchhaus Oppenheimer. Das "iPhone" dürfte bald auch von dem Telekommunikationsunternehmen Verizon Communications angeboten werden, schrieben die Experten zur Begründung. Apple-Aktien legten um 2,22 Prozent auf 329,73 Dollar zu. Zwischenzeitlich hatten sie bei 330,26 Dollar sogar ein neues Rekordhoch markiert./la/stb

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