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NEW YORK (awp international) - Die Hoffnung auf eine Verzögerung der US-Gesundheitsreform hat den Dow-Jones-Index am Dienstag auf ein 15-Monats-Hoch gehievt. Vor diesem Hintergrund legten vor allem Pharmatitel deutlich zu. Aber auch Aktien der Restaurantkette McDonald's waren dank eines positiven Analystenkommentar gefragt. Ebenfalls zu den Gewinnern zählten die Aktien der Citigroup . Der Finanzkonzern leidet zwar noch immer kräftig unter den Folgen der Finanzkrise. Äusserungen des Managements jedoch, wonach die Verluste aus dem Kreditgeschäft abnähmen, beruhigten Händlern zufolge die Anleger.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) legte um 1,09 Prozent auf 10.725,43 Zähler zu und machte damit seine am Freitag erzielten Verluste wieder wett. Am Montag war die Wall Street wegen des Feiertages "Martin Luther King Day" geschlossen geblieben. Der marktbreite S&P-500-Index stieg um 1,25 Prozent auf 1.150,23 Zähler und notierte damit ebenfalls so hoch wie seit 15 Monaten nicht mehr. An der Technologiebörse Nasdaq ging es für den Composite Index um 1,42 Prozent auf 2.320,40 Punkte nach oben. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 1,66 Prozent auf 1.895,48 Zähler.
An der Dow-Spitze verteuerten sich die Titel von Merck & Co. um 2,91 Prozent auf 40,62 US-Dollar. Die Anteilsscheine von Pfizer stiegen um 2,62 Prozent auf 20,00 Dollar. Händler begründeten dies mit der Hoffnung, dass bei der an diesem Dienstag anstehenden Senatswahl in der demokratischen Hochburg Massachusetts ein Republikaner die Nachfolge des verstorbenen Senator Edward Kennedy antreten könnte. Dies würde die Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama gefährden und damit die Gewinne der US-Pharmaunternehmen schonen, sagten Börsianer. Laut Bruce Zaro, Stratege bei Delta Global Advisors, geht es bei der Wahl in Massachusetts um die Frage, ob die Wähler gegen höhere Steuern zur Finanzierung der zusätzlichen Gesundheitsausgaben aufbegehren.
Papiere von McDonald's kletterten indes um 1,93 Prozent auf 63,48 Dollar. Die Experten der Credit Suisse hatten die Titel der Restaurantkette von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft. Wegen des internationalen Geschäfts des Unternehmens könnten Analysten ihre durchschnittlichen Schätzungen anheben, hiess es. Von einem positiven Expertenkommentar profitierten ebenso die Papiere von United States Steel , die um 5,48 Prozent auf 65,44 Dollar ansprangen. Die Experten der Deutschen Bank hatten die Titel mit Verweis auf die jüngst gestiegenen Stahlpreise von "Hold" auf "Buy" hochgestuft.
Die im Dow notierten Bankenwerte allerdings präsentierten sich angesichts der Zahlen der Citigroup uneinheitlich. So rückten die Papiere der Bank of America um 0,37 Prozent auf 16,32 Dollar vor und für Aktien von JPMorgan ging es um 0,92 Prozent auf 43,28 Dollar nach unten. Titel der Citigroup aber legten um überdurchschnittliche 3,51 Prozent auf 3,54 Dollar zu. Im vierten Quartal 2009 hatte die Bank zwar einen Verlust von unter dem Strich 7,6 Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) verzeichnet. Laut Finanzchef John Gerspach jedoch zahlen die Schuldner in Asien und Lateinamerika ihre Raten wieder pünktlicher.
Ebenfalls im Fokus standen die Aktien von Kraft Foods . Nach monatelangem Ringen kann sich der US-Nahrungsmittelriese nun den britischen Süsswarenhersteller Cadbury einverleiben. Kraft-Titel fielen um 0,57 Prozent auf 29,41 Dollar und Aktien von Cadbury sprangen in London um 3,59 Prozent auf 836,50 Britische Pence an.
Derweil hatte Tyco International seine Gewinnprognose erhöht und will zukaufen. Im ersten Quartal rechnet der Mischkonzern nun mit 63 bis 65 US-Cent Gewinn je Aktie nach zuvor 48 bis 50 Cent. Analysten erwarteten bisher 57 Cent. Zudem teilte Tyco mit, die Sicherheitsfirma Brink's Home Security Holdings für etwa zwei Milliarden Dollar in bar und Aktien erwerben zu wollen. Das entspricht einem Aufschlag von gut 35 Prozent auf den Freitagschluss der Titel bei 31,42 Dollar. Tyco-Aktien legten um 1,73 Prozent auf 38,19 Dollar zu. Brink's-Titel schnellten um über 32 Prozent in die Höhe.
Unter den Technologiewerten gewannen die Papiere von Apple 4,42 Prozent auf 215,04 Dollar. Händlern zufolge warten Anleger gespannt auf den neuen Tablet-Rechner, den der Konzern angeblich am 27. Januar veröffentlichen will. Schliesslich fielen die Titel des Lkw-Herstellers Navistar um 2,48 Prozent auf 39,37 Dollar. Das Unternehmen habe mit seinem Ausblick auf den Gewinn des Jahres im laufenden Jahr enttäuscht, sagten Börsianer./la/he

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