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NEW YORK (awp international) - Schwache Bankenwerte und ein in den Grundtönen enttäuschender Arbeitsmarktbericht haben am Freitag die Kurse an den New Yorker Börsen belastet. Der Leitindex Dow Jones verabschiedete sich 0,19 Prozent tiefer bei 11.674,76 Punkten in das Wochenende, konnte damit in der ersten Woche des neuen Jahres aber immer noch 0,84 Prozent zulegen. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss 0,18 Prozent leichter bei 1.271,50 Punkten. Auch an der Nasdaq gab es Verluste: Der Composite-Index verlor 0,25 Prozent auf 2.703,17 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 0,04 Prozent auf 2.276,70 Punkte nach.
Finanzwerte zeigten sich merklich davon beeindruckt, dass ein US-Gericht Zwangsvollstreckungen zweier Bankhäuser beanstandet hatte. Die mit Spannung erwartete US-Beschäftigung zeugte indes davon, dass am Arbeitsmarkt noch keine vollständige Entwarnung gegeben werden kann. Die Beschäftigtenzahl in den USA war im Dezember zum Vormonat nur um 103.000 Stellen gestiegen und verfehlte so die zuvor hochgeschraubten Erwartungen. Die Arbeitslosenquote war dagegen aber überraschend deutlich gefallen, was am Markt leicht positiv gewertet wurde.
BANKAKTIEN BÜSSEN EIN
Im Mittelpunkt standen am Markt die beiden Banken Wells Fargo und US Bancorp , die vor einem Gericht im US-Bundesstaat Massachusetts eine Niederlage einstecken mussten. Das Gericht entschied, dass beide nicht ausreichend nachweisen konnten, dass sie zum Zeitpunkt der Vollstreckung zweier Hypotheken wirklich dazu berechtigt waren. Laut Händlern könnte der Entscheid landesweite Folgen nach sich ziehen. Papiere von Wells Fargo verloren daraufhin 2,02 Prozent auf 31,50 US-Dollar, die Titel von US Bancorp lagen verhalten mit 0,76 Prozent im Minus. Im Dow Jones rutschten JPMorgan am Indexende um 1,89 Prozent auf 43,64 US-Dollar ab und Papiere der Bank of America büssten 1,32 Prozent auf 14,25 Dollar ein.
Wie schon am Vortag wurden Telekomwerte auch am Freitag wieder gemieden. Verizon gaben 0,83 Prozent auf 35,93 Dollar nach und auch die Papiere von AT&T verloren 1,03 Prozent auf 28,85 Dollar. Einen noch kräftigeren Kursrutsch gab es bei den im S&P 500 gelisteten Papieren des Stahlkonzerns AK Steel , die nach einer Abstufung durch Goldman Sachs um 7,41 Prozent auf 15,36 Dollar absackten und damit das Schlusslicht bildeten. Analyst Sal Tharani begründete dies mit einem anhaltend schwachen Markt für Elektrostahl.
AIG MIT SCHRITT NACH VORNE
Der von der US-Regierung mit Milliarden-Hilfen gestützte Versicherer American International Group (AIG) hat indes einen Schritt hin zu einer erfolgreichen Rekapitalisierung genommen, nachdem der Vorstand in der Nacht eine Dividende in Form von Optionen auf Stammaktien abgesegnet hatte. Die Papiere kletterten um 1,21 Prozent auf 61,18 Dollar. Kurz zuvor hatten sie ihren höchsten Stand seit Oktober 2008 erreicht./tih/stb

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