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NEW YORK (awp international) - Trotz überraschend guter Konjunkturdaten haben die wichtigsten US-Indizes am Donnerstag leichter geschlossen. Der Handel sei von starken Schwankungen geprägt gewesen, letztlich hätten sich jedoch Gewinnmitnahmen zum Monats- und Quartalsende durchgesetzt, kommentierten Marktteilnehmer. Immerhin habe ein ausserordentlich starker September zur Sicherung von Buchgewinnen eingeladen. Die Indizes konnten die zwischenzeitlich markierten Höchststände seit Anfang Mai daher nicht halten.
Der Dow Jones Industrial büsste 0,44 Prozent auf 10.788,05 Punkte ein und schwankte dabei im Tagesverlauf um rund 200 Punkte. Seit Ende August kletterte der Leitindex um 7,72 Prozent, im abgelaufenen Quartal verbesserte er sich sogar um 10,37 Prozent. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab nach einem neuerlichen Test der 1.150-Punkte-Marke um 0,31 Prozent nach auf 1.141,20 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Composite-Index um 0,33 Prozent auf 2.368,62 Punkte und der Nasdaq 100 schloss um 0,55 Prozent tiefer bei 1.998,04 Punkten. Er gewann im Monatsverlauf 13 Prozent.
Die am Vortag nach einem Grossauftrag bereits besonders festen Boeing-Aktien bauten ihre Kursgewinne an der Dow-Spitze um 0,86 Prozent auf 66,54 US-Dollar aus. Am Indexende verloren die Anteile von American Express 2,28 Prozent auf 42,03 Dollar. In der Spitze stand für die Papiere des Kreditkartenunternehmens im September ein Plus von gut 10 Prozent zu Buche.
Die Aktien von American International Group (AIG) sprangen um 4,41 Prozent auf 39,10 US-Dollar an. Der staatlich gestützte Versicherer gab den Verkauf seiner japanischen Lebensversichungssparten Star und Edison an den amerikanischen Finanzkonzern Prudential Financial bekannt. Laut AIG liegt der Kaufpreis bei 4,8 Milliarden US-Dollar. Zudem will AIG der Obhut des Staates entkommen und Hilfsgelder in Milliardenhöhe zurückzahlen. Die Prudential-Titel verloren hingegen 4,16 Prozent auf 54,18 Dollar.
Der angebliche Weggang von weiteren drei Führungskräften belastete die Yahoo-Papiere mit einem Abschlag von 1,19 Prozent auf 14,17 Dollar. Medien berichteten unter Berufung auf Unternehmenskreise, neben der für Amerika und das Anzeigengeschäft zuständigen Hilary Schneider verliessen David Ko und Jimmy Pitaro den Suchmaschinenbetreiber.
Wenig beeindruckt zeigten sich indes die Anteilsscheine von Wal-Mart Stores von einer wichtigen Personalie. Der stellvertretende Vorstandschef Charles Holley wird neuer Finanzchef beim US-Einzelhandelskonzern. Holley werde den Posten von Tom Schoewe übernehmen, der am 30. November als CFO in den Ruhestand gehe, teilte das Unternehmen mit. Die Aktien stiegen um 0,32 Prozent auf 53,52 Dollar./ag/ck

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