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NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen haben am Montag ihre Talfahrt der vergangenen zwei Wochen fortgesetzt. Nach einem allgemein freundlichen Handelsstart drehten zuerst die Technologie-Indizes in die Verlustzone, im späteren Handelsverlauf dann auch die Standardwerte-Indizes. Der Leitindex Dow Jones (DJIA) schloss auf dem tiefsten Stand seit einem Monat. Die anfänglich positive Stimmung, die durch verschiedene Übernahme-Interessen ausgelöst worden war, verpuffte und machte erneuten Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung in den USA Platz.
Der DJIA sank um 0,38 Prozent auf 10.174,41 Punkte und schloss knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,40 Prozent auf 1.067,36 Punkte. Der Nasdaq Composite büsste 0,92 Prozent auf 2.159,63 Punkte ein. Der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 0,96 Prozent auf 1.808,31 Punkte.
Übernahme-Interessen waren zum Wochenstart das zentrale Thema am Markt. Im Fokus stand vor allem die Offerte von Hewlett-Packard (HP) für den bereits von Dell Computer umworbenen Speicherspezialisten 3Par . HP bietet 24 Dollar in bar je Aktie und erhöhte damit das eine Woche alte Übernahmeangebot des Konkurrenten Dell um rund ein Drittel. 3Par schossen daraufhin um weitere 44,62 Prozent auf 26,09 US-Dollar in die Höhe, nachdem sie am 16. August nach der Dell-Offerte bereits um mehr als 80 Prozent zugelegt hatten und seither kontinuierlich weiter gefragt waren. Die Titel von HP zählten hingegen zu den schwächsten Werten im DJIA und sanken um 2,03 Prozent auf 39,04 Dollar. Dell verloren zugleich mit dem Markt 1,08 Prozent auf 11,94 Dollar.
Die Anteilsscheine von Wal-Mart Stores hingegen waren mit plus 1,83 Prozent auf 51,14 Dollar Favorit im Leitindex. Kreisen zufolge will der US-Einzelhandelskonzern in den russischen Markt einsteigen und daher das Einzelhandelsunternehmen Kopeika übernehmen. Seinen Wert schätzt Kopeika laut dieser Kreise auf bis zu 1,8 Milliarden Dollar.
Campbell erwägt einem Pressebericht zufolge ein 1,5 Milliarden Pfund (2,3 Milliarden Dollar) schweres Übernahmeangebot für den britischen Plätzchenhersteller United Biscuit. Dabei interessiere sich das Unternehmen ausschliesslich für die Plätzchen-Produktion, die etwa drei Viertel von United Biscuit ausmache und nicht für das Knabberartikel-Geschäft, hatte die britische "Sunday Times" berichtet. Die Aktie reagierte mit einem Plus von 0,71 Prozent auf 36,90 Dollar.
Übernahmegerüchte gab es Händlern zufolge zudem erneut über den weltgrössten Hausgeräte-Hersteller Whirlpool . "Angeblich hat Whirlpool ein feindliches Übernahmeangebot von General Electric (GE) in Höhe von 98 Dollar je Aktie oder insgesamt 7,5 Milliarden Dollar erhalten", sagte ein Börsianer. Ungeachtet des Wahrheitsgehaltes legte die Whirlpool-Aktie um 0,17 Prozent auf 77,71 Dollar zu, während die von GE um 0,93 Prozent auf 14,89 Dollar sank.
Der von einer feindlichen Übernahme durch BHP bedrohte Düngemittelhersteller Potash hat unterdessen Kontakt mit anderen Unternehmen aufgenommen. Ziel ist es, einen sogenannten "weissen Ritter" zu finden, der BHP Billiton mit einem höheren Angebot für Potash ausstechen könnte. Der anstelle der Aktie in den USA gehandelte Hinterlegungsschein (ADR) des kanadischen Konzerns rückte um 0,35 Prozent auf 150,20 Dollar vor.
Wegen eines positiven Analystenkommentars standen zudem die Anteilsscheine von First Solar im Blick. Sie stiegen im Nasdaq 100 um 1,01 Prozent auf 126,29 Dollar. Die UBS hatte die Aktie in Erwartung einer höher als bisher angenommenen Nachfrage nach Solarstrom von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Das Kursziel wurde zugleich von 136,00 auf 150,00 US-Dollar angehoben./ck/wiz

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