Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt steht am Donnerstag im frühen Geschäft klar in der Gewinnzone und erholt sich damit von den Verlusten des Vortages. Für den Anstieg sind vor allem die Pharmaschwergewichte und Nestlé verantwortlich. Die Vorgaben aus den USA sind zwar negativ, allerdings haben die Aktien dort gegen Handelsende einen Teil noch grösserer Verluste wieder aufgeholt, was sich auch in einem positiven Tag für die Aktien in Tokio niederschlug. Positiv wurden auch die nachbörslich vorgelegten Zahlen von Ebay aufgenommen.
Stark präsentieren sich Logitech nach einem Quartalsergebnis über den Erwartungen. Ansonsten ist die Nachrichtenlage noch immer dünn, weshalb in Marktkreisen ein eher ruhiger Handelstag erwartet wird.
Bis um 09.30 Uhr steigt das Blue Chips Barometer SMI um 0,72% auf 6'633,87 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) legt 0,57% auf 1'026,05 Punkte zu und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,63% auf 5'730,21 Punkte.
Über den bisherigen kurzen Jahresverlauf hinweg betrachtet, tritt der SMI noch immer an Ort und bewegt sich nur knapp über dem Vorjahresschlussstand. Die Vorschusslorbeeren vieler Prognostiker auf die zu erwartende positive Weiterentwicklung der Aktien zumindest zu Jahresbeginn, sind damit noch nicht abverdient.
Logitech (+2,8%) führen die Bluechips nach einem guten Quartalsergebnis klar an. Sowohl Umsatz als auch die Gewinnzahlen haben die Erwartungen der Analysten klar übertroffen, was entsprechend positiv kommentiert wird. Überrascht haben unter anderem die guten Umsätzen bei Zeigegeräten und Fernbedienungen. Offensichtlich habe Logitech von einem guten Weihnachtsgeschäft und einer hohen Akzeptanz neuer Produkte profitieren können, hiess es am Markt.
Dahinter sind Julius Bär (+1,4%) und Sonova (+1,5%) überdurchschnittlich gesucht. Sonova hat am Vorabend mit Alexander Zschokke den bisherigen Marketingleiter zum Group Vice President des Bereichs Channel Solutions präsentiert.
Getragen wird der Markt aber vor allem von der guten Performance von Schwergewichten wie UBS (+1,1%), Nestlé (+1,0%), Roche (+0,9%) und etwas moderater Novartis (+0,6% auf 55,90 CHF). Für beide Pharmatitel hat Morgan Stanley das Kursziel erhöht und zwar für Novartis auf 61 von 49,50 CHF bei einem Rating "Equalweight" und für Roche auf 227 von 200 CHF, hier mit der Einstufung "Overweight". Gleichzeitig hat Barclays das Kursziel für Novartis auf 47 CHF zurückgenommen und das Rating "Underweight" bekräftigt.
Die von Novartis in der Nacht zum Donnerstag vorgelegten Ergebnisse zum Wirkstoff FTY720 zur Behandlung von Multipler Sklerose waren in groben Zügen bereits seit vergangenem Herbst bekannt. Nun wurden die detaillierteren Ergebnisse im renommierten "New England Journal of Medicine" publiziert.
Weitere Kurszielerhöhungen durch Morgan Stanley gab es für Swatch (+0,9%), welche damit die Verluste des Vortages nur teilweise aufholen, und Richemont (+0,4%).
Auf der Verliererseite stehen Holcim (-0,6%) und Kühne+Nagel (-0,5%) zuoberst.
Im breiten Markt ziehen Ems nach einer kleineren Devestition um 0,4% und damit mehr oder weniger im Rahmen des Marktes an.
Deutlicher stehen Charles Vögele (+3,0%) im Plus, nachdem bekannt wurde, dass die Migros die Beteiligung auf über 15% ausgebaut hat. Nach wie vor stehe hinter dieser Beteiligung aber ein rein finanzielles Interesse, hiess es dazu vom MGB.
cf/ps

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???