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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag nach den Osterfeiertagen trotz schwächerer Vorgaben mit einer etwas festeren Tendenz gestartet. Die Vorgaben von den US-Aktienindizes sind leicht, diejenigen aus Asien etwas stärker belastend. Sie werden jedoch von Aufschlägen bei den Grossbanken weitgehend kompensiert. Das von der UBS für das erste Quartal vorgelegte Ergebnis liegt lag insgesamt über den Konsensschätzungen.
Da noch viele Anleger in den Osterferien seien, verlaufe der Handel trotz einiger Unternehmens- und Konjunkturdaten gemächlich, sagen Marktbeobachter. In den kommenden Tagen werde die Bilanzsaison mit weiteren Quartalszahlen jedoch vermehrt in Fahrt kommen.
Der Leitindex SMI steht um 09.30 Uhr 0,24% höher auf 6'472,44 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,30% auf 1'030,04 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,20% auf 5'949,31 Zähler.
Bei den Einzelwerten sind die Bankenwerte UBS (+5,1%), CS (+2,0%) und Julius Bär (+0,7%) die deutlichsten Gewinner. Das von der UBS für das erste Quartal vorgelegte Ergebnis liegt sowohl beim Vorsteuergewinn als auch beim Konzernergebnis über den Konsensschätzungen. Bei der Nettoneugeldentwicklung konnten die Markterwartungen sogar sehr deutlich übertroffen werden. Die Firmenverantwortlichen geben sich auch für die Zukunft vorsichtig optimistisch.
Besser als der Gesamtmarkt tendieren im Sog der Bankaktien auch Swiss Re (+0,8%), ZFS (+0,6%) und Baloise (+0,4%).
Clariant (+0,4%) schliesst die Übernahme des Konkurrenten Süd-Chemie ab. Nach Vollzug der mit One Equity Partners und den Traditionsaktionären abgeschlossenen Kaufverträge besitzt Clariant nun 96,15% der Aktien.
ABB (-0,4%) profitieren derweil nicht von einem Bericht des chinesischen "China Securities Journal". Demzufolge will das Land in den kommenden vier Jahren 267 Mrd EUR ins staatliche Stromnetz investieren.
Swatch (-0,6%) und Richemont (-0,4%) zeigen sich nach der jüngsten Veröffentlichung der Uhrenexportdaten etwas schwächer. Das Wachstum habe sich trotz des sehr ungünstigen Basiseffekts aus dem Vorjahr fortgesetzt, hiess es von Seiten des Verbandes.
Novartis (-0,5%) setzen die Abwärtsbewegung von Gründonnerstag fort. Roche (-0,2%) können derweil nicht von positiven News der Tochter Chugai profitieren. Diese erhielt am Karfreitag von der japanischen Gesundheitsbehörde die Zulassung für die Herstellung und den Vertrieb eines Wirkstoffs zur Behandlung von Blutarmut bei chronischen Nierenerkrankungen. Das dritte Indexschwergewicht Nestlé (-0,1%) verbilligt sich moderater.
Deutlicher nach unten geht es bei Transocean (-1,4%). Ein US-Bericht sieht eine Mitschuld des Ölplattformbetreibers an der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko im vergangenen Jahr. Noch kräftiger geben Swisscom (-5,1% bzw. 20,80 CHF) nach. Das Minus ist jedoch nur rein optisch, denn die Titel wird mit einem Dividendenabschlag von 21 CHF gehandelt.
Logitech (-0,2% auf 12,09 CHF) verbilligen sich, nachdem die Citigroup das Kursziel im Vorfeld der Veröffentlichung der Jahresergebnisse auf 10 CHF von bisher 12 CHF gesenkt hat.
Bei den Nebenwerten büssen Galenica (-3,9%) deutlich ein. Die Produktion des Galenica-Eisenproduktes Venofer wurde in Nordamerika gestoppt. Der nordamerikanische Lizenzpartner habe die Produktion und den Vertrieb vorübergehend eingestellt, hiess es.
EGL (unv.) gibt den Abschluss einer Grundsatzvereinbarung mit der türkischen Botas bekannt. Damit komme die Gesellschaft einen Schritt weiter in den bisher eher zähen Verhandlungen mit der Türkei bezüglich dem Transport von Erdgas durch die Türkei, urteilt die ZKB.
Kuoni (-0,7% bzw. -2,75 CHF) tendieren nur rein optisch schwächer, da die Titel mit einem Dividendenabschlag von 2,50 CHF gehandelt werden.
Luzerner Kantonalbank (+0,9%) profitieren von Quartalszahlen. Infolge leicht tieferer Kommissionserträge fallen die Ertragszahlen leicht unter den Schätzungen der ZKB aus, jedoch sei die Kostenentwicklung besser als erwartet, heisst es.
ps/uh

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