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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag mit etwas festeren Kursen aufgenommen. Als Stütze erweisen sich die positiven Vorgaben aus Übersee. So war der US-Leitindex Dow Jones Industrial mit deutlichen Kursgewinnen auf dem höchsten Stand seit 2008 aus dem Handel gegangen. Auch in Asien gab es am Morgen erneut deutliche Zuwächse. Nachdem die Zahlen von Intel bereits am Vortag für Unterstützung gesorgt hatten, erzeugen nun die Zahlen des US-Elektronikkonzerns Apple vom Vorabend Rückenwind.
Am Nachmittag könnten die Zahlen von Morgan Stanley und zahlreiche US-Konjunkturdaten nochmals Impulse geben. Das bevorstehende Osterwochenende dürfte aber insgesamt für einen ruhigen Handel sorgen, heisst es am Markt.
Der Leitindex SMI steht um 09.30 Uhr 0,33% höher auf 6'465,80 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,16% auf 1'025,53 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,23% auf 5'933,10 Zähler.
Etws im Fokus stehen Transocean (-3,8%), welche belastet von einer Klage des Ölkonzerns BP auf Tauchfahrt gehen. Der britische Ölkonzern schlägt ein Jahr nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zurück und verklagt den Plattform-Betreiber auf 40 Mrd USD. BP wirft Transocean vor, dass es ohne dessen "Fehlverhalten" nicht zu der Katastrophe gekommen wäre.
Auch die Papiere des Erdöl-Serviceanbieters Weatherford (-4,6%) geben massiv nach. Das Ergebnis für das erste Quartal lag beim Umsatz zwar leicht über den Konsensschätzungen, enttäuschte aber beim Gewinn.
Syngenta (-1,1% bzw. -0,20 CHF) werden ex Dividende (7 CHF) gehandelt und gehören somit eigentlich zu den Kursgewinnern. Ebenso Geberit (-2,9% bzw. 5,90 CHF), die lediglich wegen der Dividendenauszahlung von 6 CHF ins Minus rutschen.
Die meisten Titel legen am donnerstag zu, wobei unter den Einzelwerten Givaudan (+3,7%) am deutlichsten anziehen. Morgan Stanley hebt das Rating auf Overweight von Underweight an. Die Aktie habe im bisherigen Jahresverlauf 20% schlechter abgeschnitten als der Vergleichsindex und wird daher als attraktive Einstiegsmöglichkeit gesehen.
Holcim (+1,1%) steigen, nachdem JPMorgan die Abdeckung mit Overweight aufgenommen hat. Kurzfristig sei es unsicher, ob die Zementmärkte die Talsohle erreicht hätten. Holcim sei aber ein starkes mittelfristiges Investment, welches erheblich profitieren dürfte, falls sich die Zementmärkte erholten.
UBS (+0,9%) und CS (+1,2%) gehören zu den Titeln mit überdurchschnittlichen Aufschlägen, nachdem diese am Vortag unter dem Marktdurchschnitt zugelegt hatten. Der Bundesrat legte am Mittwoch Details zu den "Too-big-to-fail"-Regelungen vor. Trotz der Kritik der Grossbanken sehen viele Marktteilnehmer in einer Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften längerfristig keinen Nachteil für Schweizer Grossbanken. Die Versicherungswerte Swiss Re (+1,2) und ZFS (+0,6%) tendieren ebenfalls höher als der Gesamtmarkt.
Auch Novartis (+1,0) und Roche (+0,5%) stehen im Plus. Die Roche-Tochtergesellschaft Chugai senkte ihre Reingewinnprognose für das Geschäftsjahr 2011, was den Kurs des Genussscheins allerdings nicht gross beeinflusst. Die neue Prognosen steht unter dem Einfluss des grossen Erdbebens vom März.
Synthes (+0,2%) zeigen sich von der Rating-Senkung auf "Hold" durch Vontobel kaum beeindruckt. Die Bank sieht in den Papieren nach den jüngsten Kursgewinnen vor dem Hintergrund eines potenziellen Zusammengehens des Medizinaltechnikers mit J&J nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial.
Im breiten Markt geben Meyer Burger (-0,8%) etwas nach. Das Unternehmen ist bei der geplanten Übernahme des deutschen Konkurrenten Roth & Rau einen weiteren Schritt voran gekommen und hat rund 6% der Anteile übernommen. Allerdings hält beim Übernahmeziel ein weiteres Unternehmen mit Zukäufen dagegen. Positiv ist, dass Goldman Sachs die Papiere von ihrer Sell Liste genommen und das Rating auf "Neutral" erhöht hat.
Bei Gurit (+7,1%) erhöht Goldman Sachs das Ratingauf "Buy" von "Neutral".
Affichage (ungehandelt) verkauft das Griechenland-Geschäft zu einem ungenannten Preis an einen griechischen Mitbewerber. Damit wird die Exit-Strategie umgesetzt, die im März anlässlich des Jahresresultats angekündigt wurde.
Bell (Aktien ungehandelt) übernimmt rückwirkend per 1.1.2011 die Kocherhans und Schär AG zu einem ungenannten Preis.
ps/cf

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