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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montagmorgen mit einer etwas schwächeren Tendenz in die neue Handelswoche gestartet. Zwei Börsentage mit Abschlägen zum Wochenausklang hätten den Optimismus der Anleger beeinträchtigt, heisst es. Händler verweisen vor allem auf die sehr schwache Entwicklung der US-Börsen zum Wochenschluss. Schwächere Quartalszahlen sowie enttäuschende US-Konjunkturdaten am vergangenen Freitag hätten erneut Sorgen über die weitere wirtschaftliche Entwicklung entfacht, kommentiert ein Händler.
Wenig positiv für den Markt ist unterdessen die Rating-Abstufung Irlands durch Moody's. Das belastet den Euro und bremse entsprechend die Aktienmärkte, meint ein Beobachter. Für weitere Impulse könnte dann am Nachmittag die Bekanntgabe des NAHB-Stimmungsindex der Bauunternehmen in den USA sorgen.
Bis um 09.30 Uhr verliert der SMI um 0,56% auf 6'149,61 Punkte zu. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sinkt 0,79% auf 938,69 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,45% auf 5'447,24 Punkte.
Kühne+Nagel (-2,9%) legten zwar ein solides Halbjahresergebnis vor, finden jedoch keinen Zuspruch bei den Investoren. Das Logistikunternehmen realisierte in allen Geschäftsbereichen eine über dem Markt liegende Volumenentwicklung und gewann damit weitere Marktanteile. Der Rückschlag könne wohl mit der eher schwachen Profitabilität im zweiten Quartal und der ohnehin stattlichen Bewertung der Aktie begründet werden, sagten Beobachter. Zudem scheinen die Anleger wegen gedämpften Konjunkturerwartungen zur Zurückhaltung zu neigen, heisst es.
Deutliche Verluste verbuchen auch die volatilen Titel von Transocean (-3,4%), die am Freitag noch um mehr als 2% gestiegen waren. Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es für BP neue Probleme. Die US-Regierung wies am Sonntagabend (Ortszeit) auf ein Leck in der Nähe des Bohrlochs im Golf von Mexiko hin. Petroplus geben 1,8% nach.
Die Banktitel UBS (-1,4%), CS (-1,2%) und Julius Bär (-2,0% auf 31,90 CHF) finden mit dem erneuten Aufkeimen von Konjunkturpessimismus kaum Käufer. Bei Julius Bär senkte die Citigroup das Kursziel auf 42 (45) CHF.
SGS (-1,1%) können nicht von einer Hochstufung durch die UBS profitieren. Diese bezeichnet das letzten Donnerstag veröffentlichte Halbjahresergebnis als "solide" und hebt die Titel auf "Neutral" von "Sell" an. Die Analysten von Jefferies haben dagegen die Titel nach den Zahlen auf "Hold" von "Buy" abgestuft.
Bei den Pharmawerten Roche (unv.) und Novartis (+0,1) geht es nach anfänglichen Verlusten teilweise aufwärts. Roche waren am Freitag wegen kritischen Äusserungen eines Ausschusses der US-Gesundheitsbehörde FDA zu Avastin die grössten Verlierer (-4,2%) gewesen. Bei Novartis herrscht unterdessen Zuversicht, denn der CEO will die Margen halten oder gar erhöhen, wie er in einem Zeitungsinterview im Nachgang zu den Halbjahreszahlen sagte. Die Analysten von Barclays erhöhten unterdessen das Kursziel auf 53 (50) CHF und belassen die Titel auf "Underweight". Auf der Gewinnerseite stehen zudem Actelion (+0,2%) und Synthes (+0,4%)
Die zu den grösseren Nebenwerten gehörenden Titel von Georg Fischer (-0,2%) stehen auf der Verliererseite, obwohl das Unternehmen mit den vorgelegten Halbjahreszahlen die Markterwartungen klar übertroffen hat. Mit dem vorliegenden, deutlich über den Erwartungen liegenden Semesterergebnis, gelang GF ein eindrücklicher Turnaround, kommentieren ZKB-Analysten.
Myriad (+2,4%) gewinnen, nachdem der Softwarehersteller aus Patentrechten 19 Mio USD in bar erhält. u-blox (+1,6%) zeigt sich mit dem aktuellen Geschäftsgang zufrieden. "Die Elektronikindustrie spürt seit einigen Monaten eine grosse Nachfrage. Es hat ein eigentlicher Umschwung stattgefunden und davon profitieren wir", sagte CEO Thomas Seiler in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft. Kräftig abwärts gehet es dagegen bei Komax (-3,4%) und LifeWatch (-3,7%)
ps/uh

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