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Zürich (awp) - Die Aktien an der Schweizer Börse bleiben am Mittwoch unter Druck. Der Leitindex SMI befindet sich - bis auf die leichte Erholung vom Montag - bereits seit dem vergangenen Donnerstag auf Talfahrt. Von Wall Street seien für heute kaum Impulse ausgegangen, hiess es. Die Börsen in Asien gingen derweil tiefrot aus dem Handel. Ausserdem hat Standard & Poor's das Rating für Irland gesenkt. Händler bezeichneten das Timing der Anpassung als "sehr schlecht". In der Schweiz dürften exportorientierte Unternehmen unter dem starken Franken leiden. Am Dienstagabend hatte der Franken zum Euro einen neues Rekord-Hoch erreicht.
Die Unsicherheiten um die Entwicklung der Weltkonjunktur lasten am Mittwoch weiterhin auf den Aktien. Die Anleger fürchten sich vor einem Rückfall in die Rezession respektive vor einem Double-Dip-Szenario. Impulse könnten daher am Morgen vom deutschen ifo-Geschäftsklimaindex ausgehen. Am Nachmittag rücken dann aus den USA die wöchentliche Zahl der Hypothekenanträge, der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Juli, die Neubauverkäufe Juli und der FHFA-Hauspreisindex Juni in den Fokus der Anleger.
Um 09.30 sinkt das Blue-Chips-Barometer SMI um 0,24% auf den Stand von 6'129,57 (Tagestiefst: 6'109) Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,33% auf 932,74 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,28% auf 5'420,34 Punkte.
Am Tabellenende des SMI/SLI liegen derzeit Synthes (-2,2%). Die Titel standen bereits am Vortag unter erhöhtem Abgabedruck nachdem der US-Medizinaltechnikkonzern Medtronic mit Quartalszahlen enttäuscht hatte.
Zykliker leiden weiterhin unter den Konjunktursorgen. So geben Syngenta um 1,3%, ABB um 1,2% oder Holcim um 0,7% nach. Bei den Luxusgüteraktien von Richemont und Swatch Group haben sich die Kursverluste nach schwachem Beginn bei 0,7% respektive 0,4% stabilisiert.
Auch die Banken gehören zu den grössten Verlierern. Julius Bär geben um 1,0%, UBS um 0,5% und CS um 0,7% nach. Im asiatischen Handel hätten diverse Bankaktien überdurchschnittlich an Wert eingebüsst, hiess es.
Die Index-Schwergewichte tendieren derweil uneinheitlich. Während Roche (-0,4%) und Nestlé (-0,3%) leicht nachgeben, gehören Novartis (+0,8%) zu den wenigen Gewinnern und bieten dem SMI eine Stütze.
Bei Roche bekräftigte die britische Gesundheitsbehörde (NICE) die Empfehlung für das Medikament MabThera eine Empfehlung zur Behandlung von schwerer, aktiver rheumatoider Arthritis (RA) bei Erwachsenen. In einer separaten Guidance empfiehlt NICE zudem das Medikament RoActemra als zusätzliche Behandlungsoption für RA-Patienten. Weiter habe Roche in den USA einen wichtigen Zwischenerfolg in der Unterbindung von Generikaverkäufen des Osteoporosis-Medikamentes Bonviva errungen, hiess es.
Derweil hielt sich Nestlé-Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck in einem Zeitungsinterview zum weiteren Vorgehen des von Nestlé gehaltenen L'Oréal-Anteils bedeckt. Es sei noch keine Entscheidung über einen allfälligen Verkauf oder eine Erweiterung der Beteiligung gefallen. L'Oréal wird heute nachbörslich die Zahlen zum ersten Halbjahr publizieren.
Givaudan (+1,0%) können nach den Verlusten der vergangenen Tage etwas an Boden gutmachen. Transocean (+0,7%) gewinnen ebenfalls dazu. Die Titel des Ölbohrunternehmens schlossen bereits am Vorabend im US-Handel fester.
Im breiten Markt haben Ascom (Aktie: +4,6%), Mobimo (-0,9%), CFT (-4,8%) und am Dienstag nachbörslich die Pax-Anlage AG (+2,9%) Zahlen zum ersten Halbjahr publiziert. Dabei hat der Technologiekonzern Ascom die Erwartungen der Analysten vor allem mit dem Gewinn übertroffen und erhöhte die Guidance. Das Immobilienunternehmen Mobimo lag mit den Zahlen nur zum Teil über den Erwartungen.
Von Roll (-2,6%) weiten die Kursverluste aus. Am Dienstag hat das Industrieunternehmen mit Halbjahreszahlen enttäuscht. Kudelski (+0,2%) kann sich vom gestrigen Kurseinbruch von rund 9% - ebenfalls nach Zahlen - kaum erholen und in Huber + Suhner (+0,8%) kommt es zu kleineren Anschlusskäufen.
mk/ra

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