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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch die guten Vorgaben aus den USA und Asien aufgenommen und ist mit festeren Kursen in den Handel gestartet. Die Wall Street hat am Vortag vor allem in der Schlussphase deutlich zugelegt und die wichtigsten Indizes erreichten neue Jahreshöchststände. Wie in den USA hätten auch hierzulande die Optimisten an der Börse die Oberhand gewonnen, hiess es im Handel. Der Leitindex SMI konnte die Widerstands-Marke von 6'900 Punkten jedoch noch nicht nachhaltig überschreiten.
Zu den Bluechips-Unternehmen sind kaum News vorhanden. Umso stärker dürften im Verlauf des Tages Konjunkturdaten in den Fokus der Anleger rücken. In Deutschland stehen am Morgen die Daten zum ifo-Geschäftsklimaindex auf der Agenda. Ökonomen rechnen nach dem Dämpfer im Februar wieder mit leicht besseren ifo-Zahlen, ein weiterer Rückgang dürfte dagegen als Warnsignal für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland aufgenommen werden. Weiter werden in Europa Einkaufsmanagerindizes und am Nachmittag in den USA Auftragseingänge, Neubauverkäufe und die Öllagerbestände veröffentlicht.
Um 09.30 Uhr steigt das Bluechips-Barometer SMI um 0,27% auf 6'895,41 (Tageshöchst: 6'905) Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,21% auf 1'055,76 Punkte und der breiter gefasste SPI 0,27% auf 6'007,37 Punkte.
Grössere Kursgewinne verbuchen UBS (+0,7%), während die Titel der Credit Suisse um 0,2% steigen. Im Steuerstreit mit Deutschland könnte es schon bald zu einer Einigung kommen. Presseberichten zufolge werde noch diese Woche ein neues Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den beiden Staaten verkündet. Weiter scheinen die beiden Banken von den Insiderhandel-Fällen in der Londoner City nicht betroffen zu sein. Bisher seien Mitarbeiter der Deutschen Bank, von BNP Paribas sowie des US-Hedgefonds Moore Capital festgenommen worden, hiess es.
Gesucht sind auch andere Finanzwerte wie Swiss Re (+0,6%) oder Julius Bär (+0,4%). Dagegen geben Swiss Life (-0,3%) oder ZFS (-0,1%) leicht nach. Das Rating für ZFS wurde von Merrill Lynch auf "Neutral" von zuvor "Buy" gesenkt, gleichzeitig wurde aber das Kursziel leicht angehoben.
Für Petroplus (+1,2% auf 19,38 CHF) hat die Credit Suisse das Kursziel auf 20 CHF von zuvor 17,50 CHF angehoben. Petroplus dürfte unter den Raffineriebetreibern künftig am meisten von der Erholung der Margen profitieren, so der Kommentar. Ebenfalls deutlich im Plus stehen Logitech (+1,1%), Sonova (+1,0%) oder Syngenta (+0,8%). Bei Syngenta sollen ebenfalls positive Analystenkommentare den Kurs stützen.
Die Index-Schwergewichte Novartis (+0,4%), Nestlé (+0,2%) und Roche (+0,1%) können nicht ganz so stark dazugewinnen.
Die Aktien des Warenprüfers SGS geben am Mittwoch am deutlichsten nach. Die Titel werden ex-Dividende (60 CHF) gehandelt und geben dementsprechend um 65 CHF (4,2%) nach. Givaudan (-1,1%) stehen auf der Verliererseite aufgrund von Gewinnmitnahmen nach den Avancen der letzten Tage ebenfalls vorne.
Im breiten Markt legen Vetropack nach Jahreszahlen um 2,1% zu. Der Glasverpackungshersteller habe das Jahr 2009 sehr solide abgeschlossen und überraschte im zweiten Semester mit einer guten EBIT-Marge, heisst es in einem Analysten-Kommentar. Auf der anderen Seite geben Komax nach Zahlen um 1,8% nach. Komax habe das vergangene Jahr zwar etwas schlechter als erwartet abgeschlossen, hiess es. Allerdings sei der Ausblick positiv zu werten.
Nach dem Kurseinbruch des Vortages verlieren OC Oerlikon (-2,8%) - wenn auch weniger - erneut an Wert. Die Sorge, dass die Sanierung des angeschlagenen Konzerns zu einer sehr grossen Verwässerung führen könnte, belastet die Aktie.
Basilea (+3,4%) gehören derweil zu den grössten Gewinnern, da Morgan Stanley das Rating auf "Overweight" von "Equalweight" angehoben hat. Schweiter (+5,0%) avancieren nach dem gestrigen Anstieg von 7% im Zusammenhang mit der Bilanzvorlage 2009 erneut stark. Die Bank Vontobel und die UBS erhöhten das Kursziel, die ZKB gar das Rating.
mk/uh

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