Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag Morgen fester in den Handel gestartet. Damit setzte sich hierzulande im Einklang mit der Entwicklung an den wichtigsten europäischen Handelsplätzen eine freundliche Tendenz durch. Dabei waren die Vorgaben bescheiden, da am Montag die Handelsplätze in den USA feiertagsbedingt geschlossen waren. Die Vorgaben aus Asien sind etwas positiv, die Leitbörse in Tokio konnte leichte Gewinne verzeichnen.
Nach der Eröffnung der Berichtssaison durch SGS am Vortag rücken heute vor allem Unternehmen aus der zweiten Reihe in den Fokus. So haben Schulthess, Komax, Lindt&Sprüngli sowie Goldbach Zahlen geliefert. Am Nachmittag werden dann wieder einige Wirtschaftsdaten aus den USA erwartet, die für Bewegung sorgen dürften. Ebenso von Interesse sind Q4-Zahlen. So publiziert u.a. die Citigroup ihre Ergebnisse um 14.00 Uhr.
Der Swiss Market Index (SMI) verzeichnet um 09.30 Uhr ein Plus von 0,48% und steht bei 6'609,76 Punkten und der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,47% auf 1'054,21 Punkte. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legt 0,39% auf 5'925,86 Punkte zu.
An der Spitze der Bluechips stehen momentan Logitech (+2,8%). Die Titel des Technologiekonzerns wurden von Goldman Sachs hochgestuft, die das Rating auf "Neutral" von bisher "Sell" erhöht haben. Zwar dürfte Logitech mit ihrem traditionellen Produkteportfolio strukturellen Herausforderungen gegenüber stehen, jedoch dank dem übernommenen LifeSize-Geschäft aber auch Chancen auf Gewinnwachstum haben, heisst es in einem Kommentar.
Deutlich zulegen können bei den SMI-Titeln Bankaktien. So steigen die gestern gebeutelten Julius Bär um 0,8% und CS um 0,9%, UBS legen um 0,5% zu. Am Montag hatte der ehemalige Julius-Bär-Mitarbeiter Rudolf Elmer der Enthüllungsplattform Wikileaks Daten von 2'000 Bankkunden übergeben. Bei den Bankentiteln dürfte die Publikation der Q4-Zahlen von Citigroup am Nachmittag noch für Impulse sorgen.
Bei den Assekuranztiteln gewinnen Swiss Re 0,7%, während ZFS 0,3% zulegen. ZFS und Valora starten per 20. Januar die Partnerschaft im Bereich Dienstleistungen. An zunächst rund 300 "K Kiosk"-Verkaufsstellen werden verschiedene Versicherungsprodukte angeboten, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Swiss Life (-0,1% auf 140,20 CHF) profitieren noch nicht von der Übernahme des Kollektivleben-Geschäfts der Nationale Suisse. Kepler hat das Kursziel für die Aktien auf 113 (103) CHF erhöht, die Einstufung "Reduce" jedoch beibehalten. Dagegen legen im breiten Markt Nationale um 1,5% zu.
Swisscom (+0,8% auf 415,70 CHF) stehen ebenfalls weit oben auf dem Kurstableau. UBS hat das Kursziel für die Telekom-Valoren auf 450 CHF von bisher 435 CHF erhöht und auch die Kaufempfehlung "Buy" bekräftigt. Die Telekomanbieterin besitze über strukturelle Attraktivität und hohe Marktanteile im Bereich Mobile und Kabel, so die Bank.
Die Luxusgütertitel Richemont (+0,7%) und Swatch (+1,2%) erholen sich etwas von den Gewinnmitnahmen des Vortages. Richemont hatte ansprechende Umsatzzahlen für das dritte Quartal präsentiert, infolgedessen wurden jedoch nach der guten Kursentwicklung der letzten Zeit Gewinne realisiert. Das Aktienresearch der Citigroup erhöht das Kursziel für die Papiere des Luxusgüterkonzerns auf 68 CHF von bisher 65 CHF und bestätigt die Kaufempfehlung "Buy".
Am unteren Ende des Kurstableaus stehen Kühne+Nagel (-0,8% auf 132,00 CHF). Morgan Stanley hat die Titel des Logistikers auf "Equalweight" von bisher "Overweight" zurückgestuft, gleichzeitig jedoch das Kursziel für die Titel auf 140 CHF von bisher 128 CHF angezogen.
Im breiten Markt haben mehrere Unternehmen Zahlen publiziert. Schulthess verbilligen sich um 1,6%, nachdem der Konzern mit seinen Umsatzzahlen 2010 die Erwartungen der Analystengemeinde leicht übertroffen hatte. Deutlich erfreut zeigen sich die Anleger über Komax (+7,0%). Die Gruppe hat den Umsatz 2010 um mehr als 60% gesteigert und damit auch die Erwartungen des Marktes übertroffen.
Lindt&Sprüngli (PS +2,1%; Namenaktie +0,8%) konnte den Umsatz ebenfalls steigern. Mit einem Wachstum von 2,2% wurden die Erwartungen der Analysten zwar minimal verfehlt, in Lokalwährungen nahmen die Verkäufe hingegen um 7,3% zu.
Goldbach Group (-1,1%) haben bei der vorläufigen Umsatzpublikation die Erwartungen des Marktes verfehlt. Erwartet wurde ein Umsatz von 336,1 Mio CHF (AWP-Konsens), Goldbach erzielte gemäss vorläufigen Zahlen jedoch "nur" einen Umsatz von 328 Mio CHF.
dl/rt

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???