Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Montag im frühen Geschäft mit leichten Avancen. Nach dem leichten Plus vom vergangenen Freitag setzt sich die Erholung nach dem markanten Minus am vergangenen Mittwoch damit weiter fort. Allerdings ist die Aufwärtsbewegung wenig dynamisch, und der SMI bricht nicht aus dem seit Monaten anhaltenden Band, das mehrheitlich zwischen 6'200 und 6'400 Punkten verläuft, aus.
Die Stimmung bleibt auch zu Wochenbeginn trotz der leichten Avancen an den Aktienmärkten eher zurückhaltend. Die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA und auch der Kommentar der amerikanischen Notenbank zur wirtschaftlichen Lagen von vergangener Woche zeigen ein pessimistischeres Bild für die US-Konjunktur, wobei insbesondere der für die Gesamtwirtschaft wichtige Konsum schwächer ausfiel als bisher gedacht. Verstärkt werden in Wirtschaftskreisen auch wieder Sorgen um die Entwicklung des Euro geäussert.
Das Blue-Chips-Barometer SMI notiert um 09.30 Uhr 0,49% höher bei 6'324,88 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,51% auf 966,66 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,40% auf 5'579,25 Punkte.
Richemont (+1,3%) und Swatch (+1,2%) zeigen derzeit das grössten Plus unter den Bluechips. Dies nach einer Erhöhung des Kursziels für beide Titel durch Goldman Sachs. Das Institut hat zudem für beide Werte auch die Kaufempfehlung bestätigt.
Weit oben sind auch Petroplus (+1,2%) zu finden sowie die während der vergangenen sieben Börsentage sehr schwachen ABB (+1,2%). Die vergangene Woche im Zusammenhang mit den Halbjahreszahlen stark gesuchten Nestlé (+0,6%) knüpfen zu Wochenbeginn an die positive Entwicklung an.
Überdurchschnittlich gesucht sind auch UBS und CS (je +0,7%) oder Syngenta (+0,8%) sowie Holcim (+0,6%), letztere im Vorfeld der Halbjahreszahlen vom kommenden Donnerstag.
Transocean (+0,2%) zeigen sich zu Beginn der Sitzung relativ volatil. Am Wochenende bzw. am Montagmorgen gab das Unternehmen einerseits verschiedene Änderungen im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung bekannt, andererseits den ablehnenden Entscheid des Zuger Handelsregisteramtes zur vorgesehenen Nennwertrückzahlung des Unternehmens. Dies mit Verweis auf die unsichere Rechtslage mit Blick auf die Ölpest im Golf von Mexiko.
Der Entscheid es Handelsregisteramtes sei einzigartig in der Schweiz und sorge für grosse Konfusion, heisst es dazu in einem Kommentar der Bank Vontobel. Die Angelegenheit verweise zudem überhaupt auf die grossen rechtlichen Unsicherheiten um Transocean.
Am Ende der Tabelle stehen derzeit Swiss Life (-1,0%) im Vorfeld der Halbjahreszahlen vom kommenden Mittwoch und nach einer Kurszielreduktion durch die Deutsche Bank. Die fallenden Bondrenditen dürften gemäss der Deutschen Bank das Eigenkapital und die Solvency I-Ratio getrieben haben, was aber ökonomisch irrelevant sei. Wichtiger als das Zahlenset sei ein Kommentar des Versicherers zur Kapitalsituation unter dem Swiss Solvency Test.
Hinter Swiss Life geben Bâloise (-0,4%) am meisten nach, ebenfalls nach einer Kurszielreduktion durch die Deutsche Bank. Bâloise wird die Halbjahreszahlen als letztes SMI/SLI-Unternehmen erst in zehn Tagen vorlegen.
Im breiten Markt verzeichnen Looser nach den Halbjahreszahlen ein Minus von 0,8%.
Der PS von Schindler zieht um 0,6% an. Der Titel erhält am Vortag der Halbjahreszahlen von einer Aufstufung durch die UBS auf "Buy" etwas Rückenwind. Die neue Einschätzung wird mit den am Freitag bekanntgegebenen Fusionsplänen der Tochtergesellschaft Also mit der deutschen Actebis begründet, welche insgesamt positiv gewertet werden. Auch Also (+4,9%) präsentieren sich erneut stark, nachdem das Papier am Freitag über 16% zugelegt hatte. Markant sind zudem erneut die Gewinne bei Santhera (+9,2%) nach positiven Produktenews vom Freitag.
cf/uh

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???