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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag leicht freundlich in den Handel gestartet und hat kurz darauf weiter zugelegt. Aus dem Ausland liegen kaum Impulse vor: Der US-Leitindex Dow Jones hatte am Freitag nach überzeugenden Unternehmenszahlen und enttäuschenden Konjunkturdaten wenig verändert geschlossen. Aus Japan fehlen auf Grund eines Feiertages die Vorgaben.
Die Anleger dürften sich auch vor dem Hintergrund der Fed-Sitzung am Dienstag etwas zurückhalten, verlautet im Handel. An diesem Tag steht auch eine Auktion irischer Staatsanleihen auf dem Programm. Für den heutigen Tag ist die Agenda übersichtlich, einige News liegen allerdings aus dem Pharmasektor vor.
Bis gegen 09.30 Uhr steigt der Leitindex SMI um 0,62% auf 6'428,56 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) rückt um 0,65% auf 985,49 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,56% auf 5'674,40 Zähler vor.
SGS setzen sich mit Aufschlägen von 2,7% deutlich an die Spitze im SMI/SLI ab, nach der Veröffentlichung eines neuen strategischen Planes. Danach soll bis im Jahr 2014 ein Umsatz von 8 Mrd CHF, ein EBITA vor ausserordentlichen Faktoren von 1,6 Mrd CHF sowie ein Gewinn pro Aktie von rund 140 CHF resultieren. Gleichzeitig wird der operative Cash Flow weiterhin bei 15-17% des Umsatzes angepeilt. Analysten reagieren positiv auf die Neuigkeiten. "Die Ziele sind sportlich, aber durchaus erreichbar", schreibt etwa die ZKB in einem Kommentar.
Sehr freundlich halten sich unter anderem noch Nobel Biocare (+1,4%) und Syngenta (+1,6%).
Transocean (+1,5%) gewinnen ebenfalls überdurchschnittlich. Fünf Monate nach Beginn der schwersten Ölpest der US-Geschichte ist die defekte Ölquelle im Golf von Mexiko endgültig versiegelt. Die Katastrophe war im April durch eine Explosion auf der Plattform "Deepwater Horizon" des Ölbohrkonzerns ausgelöst worden.
Verschiedene Berichte über den Kapitalbedarf deutscher und europäischer Banken haben nach Meinung von Händlern keinen wesentlichen Einfluss auf die hiesigen Institute. Julius Bär avancieren um 1,2%, CS um 0,7% und UBS um 0,9%. In den USA ist ein Kunde der UBS zu einem Jahr Haft wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden, wie am Wochenende bekannt wurde. Nach Behördenangaben ist es die bislang höchste Strafe, die wegen eines Geheimkontos bei der UBS verhängt wurde.
Bei Roche (+0,6%) werden die etwas höheren Notierungen darauf zurückgeführt, das unter den News die positiven Aspekte überwiegen. So hat die US-Gesundheitsbehörde die Prüfungsfrist für die Kombination von Avastin mit weiteren Chemotherapien bei fortgeschrittenem metastasierendem HER2-negativen Brustkrebs um drei Monate bis Mitte Dezember 2010 verlängert. Dabei sollen auch neue, während der Prüfung gelieferte Informationen einbezogen werden. Hingegen hat Roche mit einer Avastin-Chemotherapie-Kombination in einer Phase-III-Studie bei Dickdarmkrebs in einem frühen Stadium den primären Endpunkt verfehlt.
Auch Novartis (+0,7%) legen zu. Das Unternehmen hat mit einer Phase-III-Studie für den Onbrez Breezhaler einen Erfolg erzielt und den primären Endpunkt erreicht. Allerdings wurde am Freitagnachmittag bekannt, dass der Konzern den EU-Zulassungsantrag für Rasival zurückgezogen hat. Nestlé (+0,4%) als drittes Schwergewicht gewinnen weniger stark.
Actelion (-1,7%) verlieren dagegen deutlich. Der Pharmakonzern muss in den USA über Verkaufspraktiken für Tracleer informieren, was Analysten als leicht negativ werten.
Im breiten Markt sinken Orascom DH um 3,4%, nachdem das Unternehmen über eine Kapitalerhöhung von rund 185 Mio CHF informiert hat. Analysten werten als positiv, dass nun Klarheit über die Massnahme herrscht. Die Kapitalerhöhung habe über Monate wie ein Damoklesschwert über der Aktie gehangen, heisst es.
Derweil gewinnen Temenos 2,8% auf 29,90 CHF. Morgan Stanley hat die Abdeckung im Rahmen einer Branchenstudie mit dem Rating Overweight und einem Kursziel von 38 CHF wieder aufgenommen. Die Titel gehören für die Experten des US-Brokers zu den Favoriten im Sektor.
cc/ps

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