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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist gestützt auf positive Vorgaben freundlich in die neue Handelswoche gestartet. Der starke Verlauf an der Wall Street am Freitag und die positive Tendenz der asiatischen Börsen am Montag hätten Auftrieb verliehen, sagen Händler. Zudem würden die Aussagen des Fed-Chairman Ben Bernanke auf der Jackson-Hole-Konferenz stützen. Bernanke hatte die Bereitschaft der US-Notenbank zu weiteren Lockerungsmassnahmen bekundet. Schon am Freitag reagierten die Börsen darauf mit einer Rückkehr der Risikobereitschaft: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stieg seit europäischem Börsenschluss am Freitag über 1%.
Auf Unternehmensseite ist die Nachrichtenlage weiterhin dünn. Am hiesigen Markt haben einzig die SPI-Werte Publigroupe und Metall Zug mit Zahlen aufgewartet. Bei den Makro-Daten könnten das EU-Geschäftsklima und die US-Ausgaben und -Einnahmen neue Impulse setzten, die wichtigeren Daten ständen jedoch mit dem ISM-Index und dem US-Arbeitsmarktbericht erst im Wochenverlauf an, sagen Beobachter.
Der Leitindex SMI steigt um 09.30 Uhr um 0,50% auf dem Stand von 6'214,14 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,45% auf 942,14 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,45% auf 5'489,07 Punkte.
An der Spitze des SMI/SLI stehen Clariant (+1,4%) und die gewohnt volatilen Transocean (+1,4%). Die UBS hat das Rating für die Clariant-Aktien auf "Neutral" von bisher "Sell" erhöht, nachdem die Titel hinter der Kursentwicklung der Branchennachbarn zurückgeblieben seien. Sie hätten die erzielte Ausweitung der Margen unterschätzt, schreiben die Analysten in ihrem Kommentar.
Mit an der Tabellenspitze notieren auch Petroplus (+1,1%), Actelion (+1,0%) oder Synthes (+0,6%).
Von den Indexschwergewichten stützen Novartis (+0,9%) mit überdurchschnittlichen Aufschlägen, Roche (+0,5%) und Nestlé (+0,4%) legen etwas moderater zu. Roche steht einem Zeitungsbericht zufolge vor einem massiven, weltweiten Stellenabbau. Damit reagiere der Pharmakonzern auf Probleme wie den Preisdruck bei Medikamenten, sinkende Umsätze und blockierte Zulassungen, so ein Artikel der Zeitung "Sonntag".
Die Bankenwerte CS (+0,5%) und UBS (+0,4%) legen im Rahmen des Gesamtmarktes zu. Julius Bär (+0,1%) zeigen sich kaum verändert. Von den Assekuranzen avancieren Swiss Re (+0,6%) am stärksten.
Lonza (+0,2%) zeigen sich kaum verändert. Der Lifesciencekonzern übernimmt den Virusimpfstoff-Hersteller Vivante GMP Solutions und erweitert damit seine Plattform für Kundendienstleistungen um Virusimpfstoffe und Vektoren für die Gentherapie. Aus strategischer Sicht erscheine die Übernahme sinnvoll, heisst es von Analystenseite.
SGS notieren unverändert. Der Genfer Warenprüfgruppe SGS hat die französische Am'Tech Medical zu einem nicht genannten Preis übernommen. Am'Tech Medical erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 mit 17 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,5 Mio EUR.
Im roten Bereich halten sich einzig Logitech (-0,4%) und Swisscom (-0,1%).
Am breiten Markt avancieren Publigroupe um 2,7%. Der Werbevermarkter hat im ersten Halbjahr 2010 in die schwarzen Zahlen zurückgefunden. Der Umsatz litt zwar weiter unter der rückläufigen Pressewerbung in der Sparte Media Sales. Dank Kostensenkungen und strategischen Initiativen kehrte die Gruppe aber zur Profitabilität zurück. Analysten sprechen von einem erfreulichen Ergebnis.
Metall Zug gewinnen 2,2%. Das Unternehmen habe im Halbjahr sehr solide Ergebnisse erzielt, heisst es am Markt. "Wir werden unsere Reingewinnschätzung für das Gesamtjahr anheben und bestätigen klar unser Buy Rating", kommentieren die Vontobel-Analysten.
Die prozentual grössten Gewinne schreiben im SPI Santhera (+6,6%), Bobst (+5,5%) oder Perfect (+4,0%); die grössten Verluste gehen zu Lasten von New Venturetec (-5,9%), Züblin (-3,2%) oder Belimo (-2,1%).
ch/ra

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