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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Montag im frühen Geschäft mit einer klaren Aufwärtstendenz auf breiter Front. Damit erholt sich der SMI etwas von den Verlusten vom Freitag und knüpft an die insgesamt positive Tendenz der Vorwoche an. Die US-Aktien hatten am Freitag die starken Verluste aus der Eröffnungsphase aufgrund der schwachen Arbeitsmarktdaten bis gegen Handelsende beinahe wieder wettgemacht. Dies wirke sich nun zur Eröffnung der Märkte in Europa stützend auf die Aktienkurse aus, hiess es in Marktkreisen.
Nach der Enttäuschung mit dem US-Arbeitmarktbericht bleiben Konjunkturindikatoren im Fokus der Investoren, vor allem auch angesichts der dünnen Nachrichtenlage auf Unternehmensseite. Von den Bluechips werden diese Woche erst am Mittwoch Nestlé, Adecco und Nobel Biocare Zahlen vorlegen, am Donnerstag dann Geberit.
Das Blue-Chips-Barometer SMI steigt bis um 09.30 Uhr um 0,84% auf 6'374,91 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,84% auf 991,56 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,76% auf 5'639,05 Punkte.
Grösster Gewinner sind Transocean (+2,0%), nachdem das Papier bereits in der Vorwoche gut 20% zugelegt hatte, allerdings nach einem sehr starken Einbruch davor.
Gesucht sind auch Finanzwerte wie Julius Bär (+1,8%), UBS (+1,5%) oder Swiss Re (+1,0%), welche vergangene Woche im Anschluss an die Halbjahreszahlen zusammen mit ZFS, Nestlé und Swisscom noch die einzigen Verlierer über die Woche gesehen waren. Nach den verschiedenen Rückstufungen der Vorwoche hat am Montag nun auch noch Goldman Sachs das Rating für Swiss Re auf "Neutral" gesenkt und haben weitere Institute, darunter Merrill Lynch, ihre Kursziele für das Papier gesenkt. Dies sei in den Titeln nun aber bereits eingepreist, hiess es dazu am Markt.
Weiter auffällige Gewinner sind Sonova (+1,8%), Clariant (+1,5%), Logitech oder Adecco (je +1,4%).
Swisscom (+0,7%) liegen im breiten Mittelfeld. Swisscom-Chef Carsten Schloter hat sich gegenüber der Wochenendpresse verärgert gezeigt über Apple. Aufgrund von Lieferengpässen beim neuen iPhone 4 habe Swisscom nur etwa 10% des absetzbaren Volumens verkauft, sagte er.
Grösster Verlierer sind derzeit Petroplus (-1,3%), welche bereits in der Vorwoche deutlich an Terrain eingebüsst haben. Heute hat Merrill Lynch das Rating auf "Neutral" zurückgenommen und das Kursziel auf 18,90 von zuvor 25 CHF deutlich reduziert.
Verluste verzeichnen zudem noch Swiss Life, Lonza (je -0,5%) und Givaudan (-0,3%).
Im breiten Markt verzeichnen Inficon ein Minus von 1,0%. Das Unternehmen hat am Morgen Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt, welche die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen haben. Ausserdem hat das in der Messtechnik tätige Unternehmen den Ausblick für da Gesamtjahr erhöht.
OC Oerlikon (+1,5%) legen dagegen leicht zu. Das Unternehmen hat für die Tochtergesellschaft Oerlikon Solar einen weiteren Auftrag aus China gemeldet.
Auffällige Titel sind unter anderem auch Accu Holding (+17,0%) und CPH (+4,2%) oder auf der negativen Seite GNR (-11,5%).
cf/ch

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