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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet und tendiert zum Berichtszeitpunkt kaum verändert. Die Vorgaben aus den USA sind verhalten, bröckelten die Gewinne an der Wall Street im späteren Handelsverlauf doch etwas ab. Der japanische Aktienmarkt hat derweil seinen Erholungskurs fortgesetzt. Für gute Laune sorgten dort ein neues Konjunkturpaket und gute Wirtschaftsdaten.
Unsicherheiten über die US-Konjunktur, die Staatsverschuldung in Europa und die Stabilität der Bankenbilanzen prägen laut Händlern weiter das Geschehen. Auch soll die Deutsche Bank laut Kreisen eine Kapitalerhöhung im Volumen von rund 9 Mrd EUR prüfen, unter anderem, um die Eigenkapitalquoten stärken. Entsprechend stehen die hiesigen Bankentitel unter Druck. Positiv schneiden dagegen ABB ab, nach Aussagen im Rahmen des "Capital Markets Day".
Bis um 09.30 Uhr gewinnt der Leitindex SMI um 0,01% auf 6'425,91 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt 0,04% auf 977,47 Stellen und der breite Swiss Performance Index (SPI) gibt um 0,02% auf 5'661,70 Zähler nach.
Verluste müssen die Banken hinnehmen. UBS und CS sinken um je 0,6% und Julius Bär um 0,4%. Die offenbar anstehende Kapitalerhöhung der Deutschen Bank werde auch vor dem Hintergrund möglicher verschärfter Eigenkapitalregelungen durch Basel III gesehen, heisst es im Handel.
Einbussen müssen auch die Versicherer hinnehmen. Swiss Re geben um 0,3% nach. Das Erdbeben auf der Südinsel Neuseelands vom vergangenen Wochenende dürfte nach neuen Berechnungen einen Schaden von 2,5 bis 3,5 Mrd USD verursacht haben, so die Spezialisten von Eqecat. Zuletzt waren die US-Experten von 1 bis 4 Mrd USD ausgegangen. Swiss Life verlieren 0,6%, Bâloise um 0,4% und ZFS um 0,1%.
Die grössten Einbussen müssen die häufig volatilen Petroplus (-0,7%) hinnehmen.
Novartis legen um 0,2% zu. Der Pharmakonzern hat von der Gesundheitsbehörde die Zulassung für das Medikament Gilenia bei Multipler Sklerose erhalten. Russland ist damit das erste Land, das Gilenia als neuartiges Arzneimittel seiner Klasse registriert hat. Ein Entscheid der US-Gesundheitsbehörde FDA für den dortigen Markt soll noch im September fallen. Gilenia gehöre mit zu den neuen Schlüsselprodukten des Unternehmens, um Umsatzeinbrüche von Diovan nach dessen Patentablauf in 2012 abzufedern, betont die ZKB in einem Kommentar. Die Neuigkeit gilt als positiv.
Roche (-0,1%) und Nestlé (-0,2%) als weitere SMI-Schwergewichte zeigen sich etwas schwächer.
ABB (+1,1%) setzen sich mit Kursaufschlägen an die Spitze im SMI/SLI ab. Der Industriekonzern gab im Vorfeld des heute stattfindenden Investorentags ein kurzes Update zum dritten Quartal 2010. Demnach erwartet ABB ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen gegenüber der Vorjahresperiode und eine höhere EBIT-Marge. Analysten werten die Aussagen aber als nicht überraschend.
Grössere Gewinne verbuchen noch die zuletzt abgestraften Sonova (+0,8%), sowie Clariant (+0,4%) und Synthes (+0,7%). Richemont (+0,9%) legen überdurchschnittlich zu, nach den Umsatzdaten vom Mittwoch und positiven Analystenreaktionen in den vergangenen beiden Tagen. Swatch (+0,6%) halten sich ebenfalls freundlich.
Im breiten Markt rutschen Newron (-12,3%) nach weitgehend erwarteten Halbjahrszahlen deutlich in die Tiefe. Beobachter führen die Abgaben vor diesem Hintergrund vor allem auf das Ausbleiben einer positiven Überraschung zurück.
IMZ gewinnen 1,2%. Der an der Schweizer Börse sowie in Toronto kotierte Edelmetallproduzent hat ein erfolgreiches vorläufiges Wirtschaftlichkeitsgutachten und eine erhöhte Ressourcenschätzung für das Inmaculada-Projekt in Peru erhalten. Zulegen können auch Orascom DH (+1,6%) nach der Unterzeichnung zwei neuer Management-Verträge.
Basilea tendieren unverändert nach der angekündigten Verschiebung erster Isavuconazol-Studienzentren. Oxygen Biotherapeutics und die Società Elettrica Sopracenerina sind nach Zahlen noch nicht gehandelt.
cc/ra

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