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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich im frühen Geschäft vom Donnerstag vorerst von der freundlichen Seite, um unmittelbar nach der Eröffnung wieder in den Bereich des Vortagesschlusses zurückzufallen. Auch die Ausschläge der einzelnen Aktien halten sich in engen Grenzen. Die Vorgaben aus den USA sind zwar leicht negativ, allerdings kamen diese Verluste noch zu Öffnungszeiten in Europa zustande.
Der Markt sei etwas orientierungslos und tendiere uneinheitlich, hiess es in Börsenkreisen. Um die Marke bei 6'900 Punkten nachhaltig zu überwinden, fehle offenbar die Kraft und nach unten habe er bei 6'850 gute Unterstützung. So sehen denn auch Charttechniker den SMI in neutraler Verfassung.
Um 09.30 Uhr verzeichnet das Bluechips-Barometer SMI ein Plus von 0,02% auf 6'881,36 Punkte, wogegen der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) 0,02% auf 1'052,0 Punkte zurückfällt. Der breiter gefasste SPI steht unverändert bei 5'994,85 Punkten.
Synthes (+1,3%) und Nobel Biocare (+0,9%) liegen gemeinsam an der Spitze der Bluechips, ohne dass es dazu fundamentale Nachrichten gäbe. Weit oben sind zudem GAM (+0,8%), Richemont (+0,6%) oder Logitech (+0,5%) zu finden.
Roche (+0,2%) legen wie Novartis (+0,3%) minim mehr zu als der Markt. Roche hat in Kanada eine erweiterte Zulassung für Avastin zur Behandlung von Hirnkrebs erhalten. Dies dürfte allerdings nur einen geringen Einfluss auf den Genussschein haben, hiess es in Marktkreisen.
Lonza (+0,1%) sind im breiten Mittelfeld zu finden. Am Morgen hat das Unternehmen Details zu den im Oktober angekündigten Massnahmen zur Senkung der Kosten in der Schweiz bekanntgegeben. Demnach sollen in Visp 193 Stellen abgebaut werden, was über die Fluktuation und mit rund 30 Entlassungen geschehen soll. Auch diese Nachricht wird in Marktkreisen als kursneutral gewertet.
Adecco (+0,3%) befinden sich im breiten Mittelfeld, nachdem die Deutsche Bank das Kursziel auf 75 von 70 CHF erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt hat.
Auch Julius Bär (-0,1%) fallen nach einer leichten Kurszielerhöhung durch Goldman Sachs auf 47 CHF mit einem bestätigten "Buy" nicht gross auf.
Von den weiteren Finanzwerten fallen UBS (-0,7%) und CS (-0,8%) am meisten zurück. Die Credit Suisse hat am Morgen den Geschäftsbericht veröffentlicht. Demnach sieht sie sich gut aufgestellt, um auch unter den neuen Rahmenbedingungen weiterhin erfolgreich zu arbeiten. Mit dem Geschäftsbericht wurde auch die Vergütung für die 13 Geschäftsleitungsmitglieder bekanntgegeben.
Tiefer gestellt werden auch ZFS (-0,2)%. Das Unternehmen hat zuvor angekündigt, auf einem geschlossenen US-Portfolio von variablen Rentenversicherungsprodukten neu eine dynamische Absicherungsstrategie anzuwenden. Damit sollen das vom entsprechenden Portfolio ausgehende wirtschaftliche Risiko und die Volatilität gesenkt werden. Die entsprechenden buchhalterischen Anpassungen führen in der Jahresrechnung 2009 zu einem um 747 Mio USD höheren Reingewinn. Ausserdem hat sich die risikobasierte Kapitalausstattung der Gruppe um ungefähr 270 Mio USD verbessert.
Im breiten Markt fallen EGL nach der ersten konkreten Prognose für das Geschäftsjahr 2009/10 um 5% zurück. EGL erwartet eine Halbierung des Reingewinns gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher verlieren Gottex (-5,6%) nach den Jahreszahlen, wogegen Airesis (+2,8%) davon beflügelt werden.
Gategroup (+2,8%) erhalten von einer klaren Kurszielerhöhung durch die UBS auf 50 von zuvor 40 CHF Unterstützung. Die Bank hat gleichzeitig die "Buy"-Empfehlung bestätigt.
cf/cc

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