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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Freitag in der Eröffnungsphase knapp gehalten. Neben einer etwas leichteren Vorgabe aus der Wall Street würden vor allem die Abgaben in Novartis und Roche auf die Kurse drücken, so Marktbeobachter. Zudem stehe das Geschäft im Zeichen der nachbörslich anstehenden Ergebnisse des Stresstests von 91 Banken der Eurozone, heisst es. Dies bewege die Anleger zu einer eher vorsichtigeren Haltung.
In New York hat der Dow-Jones-Index am Vortag zwar um 2% zugelegt, gegenüber dem Stand zum Handelsende an den europäischen Börsen aber leicht verloren. Auch fielen die nachbörslich publizierten Unternehmensergebnisse gemischt aus: Microsoft überzeugte, Amazon enttäuschte. In Asien, wo die Märkte zulegen konnten, wurden laut Marktbeobachtern vor allem die gesamten DJIA-Gewinne vom Vortag nachvollzogen.
Bis um 9.30 Uhr verliert der SMI um 0,32% auf 6'174,52 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gibt um 0,14% auf 945,51 Zähler nach. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sinkt um 0,24% auf 5'464,55 Stellen. Aus charttechnischer Sicht sehen die Analysten der ZKB den SMI kurzfristig in einer Seitwärtstendenz, danach sollten höhere Kurse möglich sein. Unterstützung sei im Leitindex bei 6'150, 6'150, 6'020, und 5'900 Punkten angesiedelt, Widerstand bei 6'250, 6'400, 6'470, 6'530 und 6'650 bis 6'700 Stellen, so der Kommentar.
Nach der Resultatwoge von gestern Donnerstag ist es heute punkto Unternehmensmitteilungen unter den grosskapitalisierten Werten ruhig geworden. Dafür werden wie üblich Rating- und Kurszieländerungen vorgenommen.
Unter den SMI-/SLI-Titeln fallen Syngenta (-1,7% auf 225,30 CHF) durch die prozentual grössten Einbussen zur Berichtszeit auf. Bereits am Vortag verloren diese Titel um 5,3%. Im Nachgang zum H1-Ergebnis haben Morgan Stanley und die Deutsche Bank zwar ihre Empfehlungen ("Buy" bzw. "Equalweight") beibehalten, die Kursziele jedoch auf 280 (310) CHF bzw. 300 (350) CHF gesenkt.
Unter den Indexschwergewichten korrigieren Novartis (-1,2%) und Roche GS (-1,0% auf 137,00 CHF) deutlich. In Roche setzen sich die Abgaben damit fort. Einer Erhöhung der Einstufung von Barclays auf "Equalweight" (Kursziel: 155 CHF) stehen eine ganze Reihe von Kurszielsenkungen (Bandbreite: 155-185 CHF) gegenüber. Nestlé (-0,4%) geben durchschnittlich nach.
In Actelion (-0,5% auf 40,68 CHF) hat Barclays die Abdeckung mit einer "Overweight"-Empfehlung und einem Kursziel von 50 CHF aufgenommen.
Weitere grössere Verlierer sind Julius Bär (-1,1%). Weiter verlieren im Finanzsektor sind ZFS (-0,4%). Demgegenüber notieren UBS (unverändert) und gewinnen CS (+0,1% auf 43,86 CHF). Die UBS wird ab der GV 2011 die zwölf Sitze in ihren Verwaltungsrat mit dem zur Wahl vorgeschlagenen Joseph Yam aus wieder komplettiert haben. In Credit Suisse haben einige Banken ihre Kursziele reduziert, das neu in einer Bandbreite von 46,50 bis 60 CHF gesehen wird.
Die prozentual grössten Gewinne erzielen ABB (+2,0% auf 20,89 CHF). Die Titel des Technologie-Konzerns hatten im Gefolge eines starken Halbjahresausweises bereits am Vortag um 4,2% avanciert und würden von Anschlusskäufen profitieren können, hiess es im Handel. Zudem habe Morgan Stanley das Kursziel auf 29 (28) CHF erhöht.
Weitere Gewinner grössere sind Sonova (+1,3%) oder die konjunktursensitiven Richemont (+1,0%), Clariant (+0,9%), Geberit (+0,7%) oder Adecco (+0,7).
Holcim (+0,3% auf 70,65 CHF) ist von Merill Lynch auf die "Most Preferred List" gesetzt worden, wobei das Kursziel unverändert auf 92 CHF belassen wurde. Das Unternehmen sollte sich besser entwickeln als der Sektor, heisst es in einer Branchenstudie zur Begründung. Im aktuellen Marktumfeld sei Holcim bei weitem am besten positioniert. Für das erste Halbjahr seien dank der guten Entwicklung in der Asien-Pazifik-Region und besonders in Indien gesunde Ergebnisse zu erwarten, schreiben die Analysten.
Daneben haben heute einige Titel aus dem breiten Markt mit Zahlen aufgewartet. Calida (+1,0%) erzielte im Halbjahr einen Gewinn, nachdem in der Vorjahresperiode noch rote Zahlen geschrieben wurden. Die Bellevue Group (-1,7%) steigert den Reingewinn leicht.
Ascom (+3,3%) sind nach einem Interview des CEO Riet Cadonau mit AWP gesucht. Der CEO gibt sich im Gespräch zuversichtlich und hält nach einem erfreulichen ersten Halbjahr an der EBITDA-Guidance für das Ganzjahr fest.
rt/cc

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