Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dientag zwar leicht höher gestartet, kurze Zeit nach Eröffnung aber leicht in die Verlustzone abgerutscht. Das knappe Minus des Gesamtmarktes verschulden vor allem die defensiven Schwergewichte, welche in der grundsätzlich etwas freundlicheren Gesamtstimmung nicht sehr gefragt sind. Actelion liegen nach starken Halbjahreszahlen an der Spitze des SMI.
Zu Beginn wurde das Sentiment von den positiven Vorgaben aus den USA etwas gestützt, wo sich die Aktien am Vorabend vom Absturz zu Ende der vergangenen Woche etwas erholt haben. Allerdings bleibe die Stimmung im Vorfeld der Veröffentlichung des Stresstest der europäischen Banken von Ende Woche und angesichts der Unsicherheiten über die weitere konjunkturelle Entwicklung fragil, hiess es in Marktkreisen. Zudem vermochten die nachbörslich von IBM und Texas Instruments vorgelegten Zahlen nicht zu überzeugen.
Bis um 09.30 Uhr verliert der SMI 0,11% auf 6'149,73 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,04% auf 5'441,86 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) legt dagegen wegen der Gewichtsbeschränkung der Schwergewichte 0,07% auf 938,88 Punkte leicht zu.
Actelion (+4,6%) führen nach den vor Börsenöffnung publizierten Halbjahreszahlen die Tabelle an. Ausser beim Reingewinn hat das Pharma-Unternehmen den AWP-Konsens auf allen Ebenen übertroffen und gleichzeitig die Gewinnprognosen leicht erhöht. Zudem hat Actelion den Kauf einer Option zum Erwerb des Privatunternehmens Trophos mitgeteilt.
Erste Analystenreaktionen fallen durchaus positiv aus. Es ist von einem starken Ergebnis die Rede. Einmal mehr habe sich das umsatzstarke Medikament Tracleer als Wachstumsträger erwiesen. Die Erhöhung der Ertragsprognosen wird zudem als ermutigend beurteilt, ebenso die Produkteportlio-Ausweitung.
Hinter Actelion etablieren sich Richemont und Swatch (je +1,6%) auf den folgenden Plätzen. Beide profitieren von den wiederum sehr starken Uhrenexportdaten für den Juni, die am Morgen veröffentlicht wurden.
Gesucht sind auch Kühne+Nagel (+0,7%), welche sich damit etwas von den am Vortag im Zusammenhang mit den Halbjahreszahlen erlittenen Verlusten etwas erholen. Für Syngenta (+1,1%) hat JP Morgan das Kursziel etwas zurückgenommen, gleichzeitig aber die Empfehlung "Overweight" bestätigt. Das Agrochemieunternehmen wird am Dienstag die Halbjahreszahlen veröffentlichen.
Julius Bär (+0,1%) werden von einer Kurszielsenkung von Goldman Sachs etwas gebremst, allerdings wurde auch hier die Einstufung "Buy" bestätigt. Hier werden die Zahlen bereits am (morgigen) Mittwoch erwartet.
Im Vorfeld der für heute Nachmittag angesagten und mit Spannung erwarteten Zahlen von Goldman Sachs finden sich CS (+0,1%) und UBS (+0,2%) im breiten Mittelfeld.
Am Ende der Tabelle sind Sonova (-1,9%) zu finden. Belastet wird der Gesamtmarkt allerdings vor allem von den schwachen Nestlé (-0,7%), Roche (-0,4% im Vorfeld der Zahlen vom Donnerstag) und Novartis (-0,3%). Novartis hat in China die Zulassung für den Blutdrucksenker Rasilez erhalten, was sich allerdings kaum auf den Aktienkurs auswirkt. Eine Kurszielerhöhung bei Nestlé durch HSBC hat ebenfalls keinen positiven Effekt.
Baloise büssen nach einer kleineren Akquisition in Belgien um 0,1% ein.
Im breiten Markt klettern Micronas nach über Erwarten starken Quartalszahlen bei hohen Volumina um 8% in die Höhe. Micronas hat die Erwartungen auf allen Ebenen übertroffen. Die Bank Vontobel honoriert unter anderem die Verbesserung des Betriebsergebnisses. Micronas entwickle sich im operativen Bereich weiterhin positiv und profitiere von den günstigen Entwicklungen in den Automobilmärkten, hiess es.
Ebenfalls nach Zahlen sind Uster Technologies noch ungehandelt, wogegen Gottex nach dem Trading-Update zu den verwalteten Vermögen um 7,3% einbrechen.
cf/uh

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???