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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse ist mit etwas festeren Notierungen in den Donnerstag gestartet, hat aber den frühen Schwung bereits wieder verloren. Marktteilnehmer sprechen von einer Erholung nach der Korrektur vom Vortag. Das Geschäft dürfte bis zum Nachmittag extrem ruhig verlaufen, seien doch praktisch alle asiatischen Börsen heute geschlossen und kursbewegende Nachrichten gebe es auch kaum, hiess es im Handel.
Lediglich von Konjunkturseite könnten mit den Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone am Vormittag und dem Index der Frühindikatoren am Nachmittag Impulse für den Gesamtmarkt gesetzt werden. Aus Schweizer Sicht hat der Versicherer Nationale die Halbjahreszahlen präsentiert. Ferner hält der Personaldienstleister Adecco Investorentage ab.
Bis um 09.30 Uhr steigt der Leitindex SMI um 0,08% auf 6'350,05 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) rückt um 0,18% auf 975,07 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,12% auf 5'624,60 Zähler vor.
Guter Nachfrage erfreuen sich verschiedene zyklische Werte, die am Vortag noch unter Abgaben gelitten hatten. So steigen beispielsweise Adecco um 1,3%. Der Personaldienstleister sieht keine Zeichen einer Verlangsamung. Das Umsatzwachstum in den Monaten Juli und August habe sich bei rund 16% stabilisiert, hiess es anlässlich der Investorentage. Die Nachfrage zeige sich robust, dementsprechend hat das Management das mittelfristige Ziel einer EBITA-Marge von "über 5,5%" bekräftigt.
SGS veranstaltet ebenfalls Investorentage, die Titel steigen um 0,6%. Der Warenprüfer legt den Investoren dieser Tage im Detail dar, wie die zu Wochenbeginn kommunizierten neuen Finanzziele erreicht werden sollen. Analysten hatten von "sportlichen, aber durchaus erreichbaren" Zielen gesprochen.
Deutliche Aufschläge verbuchen auch Nobel Biocare (+1,4%), Syngenta (+1,0%), Lonza (+0,7%) sowie Clariant (+0,4%).
Die grössten Gewinne gehen auf Transocean (+1,5%), die Papiere holen die Abgaben der letzten beiden Handelstage jedoch nur teilweise auf. Die Aktien waren nach einer Rückstufung der Kreditwürdigkeit durch Moody's unter Druck geraten.
Die Grossbankenaktien fallen hinter den Gesamtmarkt zurück. Das Sentiment sei weiterhin von der Schuldenkrise in der Eurozone und der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank belastet, hiess es. Credit Suisse verlieren um 1,6%, während UBS mit minus 0,3% besser abschneiden. Letztere werden von einer Kurszielerhöhung von Morgan Stanley 21 (20) CHF gestützt. Die Grossbank tritt nach Ansicht des zuständigen Analysten nun in die zweite Phase des Turnarounds und könnte bereits 2012 in der Lage sein, wieder eine Dividende zu entrichten.
Zurückgebunden wird der hiesige Börsenplatz von den grosskapitalisierten Roche-Bons, die sich um 0,4% verbilligen. Novartis ziehen hingegen um 0,6% an. Für Letztere hat Nomura ihr Kursziel auf 65 von zuvor 62 CHF erhöht und ihre Kaufempfehlung bestätigt. Das höhere Kursziel wird mit der am Vortag erteilten FDA-Zulassung für Gilenia begründet.
Im breiten Markt hat der Erstversicherer Nationale (Aktie: +0,2%) seine Halbjahreszahlen gezeigt. Diese sind im Urteil von Analysten insgesamt leicht über den Erwartungen ausgefallen.
Georg Fischer (-1,6%) hielt am Mittwoch den jährlichen Technology Day ab. Abgesehen vom bestätigten Ausblick wurden jedoch keine aktualisierten Finanzinformationen vorgelegt, hiess es im Handel. GF habe aber einen guten Überblick über die "eindrückliche" Produktpipeline gegeben.
Lifewatch ziehen um 2,0% an. Der Gesundheitsdienstleister hat einen landesweiten Vertrag mit dem US-Krankenversicherer Aetna abgeschlossen. Demnach ist das Produkt "NiteWatch" (Schlafanalyse zuhause) neu allen Amerikanern zugänglich, die bei Aetna krankenversichert sind.
ra/ps

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