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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag mit etwas schwächeren Kursen in die neue Woche gestartet, wobei sich die Mehrheit der Titel wenig verändert zeigt. Die Vorgaben aus den USA sind zwar leicht negativ, die US-Aktien haben sich aber nach dem enttäuschenden Arbeitsmarktbericht am Freitag von den darauffolgenden Verlusten gegen Handelsende zu einem guten Teil erholt und nur noch knapp im Minus geschlossen.
Nach der nachrichtenarmen Zeit rücken diese Woche bereits Umsatzzahlen verschiedener Schweizer Unternehmen in den Blickpunkt der Investoren. So publizieren unter anderem Sika, Bell, Bossard, Sulzer oder das SLI-Unternehmen Geberit erste Angaben zum Geschäftsjahr 2010. In den USA macht am Montagabend nach Börsenschluss traditionsgemäss der Aluminiumkonzern Alcoa den Anfang. Nach verschiedenen Presseberichten übers Wochenende steht aber auch die Entwicklung um die Verschuldung und eventuelle Rettungsmassnahmen von Portugal wieder im Fokus.
Das Blue-Chips-Barometer SMI steht um 09.30 Uhr 0,27% tiefer bei 6'480,19 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gibt 0,33% ab auf 1'028,11 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,26% auf 5'812,59 Punkte.
Die ZKB zeigt sich in einem Kommentar zu den Aussichten für die Aktienmärkte zuversichtlich, dass sich der Anstieg nach dem gelungenen Start ins neue Jahr fortsetzen wird. Im Vergleich mit der "eindrücklichen" Entwicklung des S&P 500 seit Ankündigung der QE2-Massnahmen durch die US-Notenbank Ende August haben unser Heimmarkt "doch einiges an Nachholpotential, heisst es bei der ZKB. Und die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA würden weiterhin überzeugen, auch wenn die am Freitag publizierte Anzahl der in den USA neu geschaffenen Arbeitsplätze die Erwartungen verfehlt habe.
Grösste Verlierer sind mit Abstand Lonza (-3,2%), welche von einer Abstufung durch die Deutsche Bank auf "Sell" zurückgebunden werden. Die Senkung reflektiere in erster Linie die Reduktion der Gewinnschätzungen, hiess es bei der Bank zur Begründung. Ausserdem hat CEO Stefan Borgas der "FuW" vom vergangenen Samstag ein Interview gewährt, in welchem er die Pläne von Lonza beim Einstieg in das Geschäft mit Biosimilars darlegte.
Dahinter folgen mit Swiss Life (-1,5%), UBS (-1,1%), Julius Bär (-0,9%) und CS (-0,7%) einige Finanzwerte. Julius Bär hatte am Morgen den Ausbau des Geschäftes in Deutschland kommuniziert, wo zu Jahresbeginn 14 neue Kundenberater eingestellt worden sind.
Leicht überdurchschnittlich sind zudem die Verluste von Geberit (-1,2%), Holcim (-1,0%) oder Logitech (-0,9%).
Auf der Gegenseite verzeichnen Givaudan (+0,9%) und Petroplus (+0,6%) die klarsten Avancen. Morgan Stanley hat die Einstufung "Overweight" für Petroplus bei einem leicht reduzierten Kursziel bestätigt.
SGS (+0,3%) legen ebenfalls moderat zu. Der Warenprüfkonzern hat am Morgen die Akquisition der chinesischen Tianjin Tianbao Construction Materials Testing bekanntgegeben. Dies ist bereits die fünfte kleinere Übernahme seit Anfang November. Damit werden die Ankündigungen von SGS-CEO Chris Kirk in die Tat umgesetzt. Dieser hatte im vergangenen September in einem Interview verlauten lassen, dass sich das Akquisitionstempo in den kommenden vier Jahren beschleunigen werde.
Für Syngenta (+0,1%) und Clariant (+0,5%) hat die Citigroup jeweils die Kursziele etwas erhöht und dabei die Ratings "Buy", bzw. "Hold" bestätigt.
Von den drei am schwersten gewichteten Aktien stehen Nestlé (-0,3%) etwas schwächer, Roche und Novartis unverändert. Novartis hat für die Generika-Tochtergesellschaft Sandoz den Beginn einer Phase-II-Studie bekanntgegeben, mit welcher die Entwicklung eines Biosimilars zum Blockbuster Rituxan von Roche vorangetrieben werden soll.
Im breiten Markt fallen Progressnow mit einem Plus von 18,4% auf, wobei allerdings erst ein einziger Deal mit 100 Aktien zustande gekommen ist. Im Vorfeld der Umsatzzahlen vom kommenden Mittwoch ziehen Bossard um 3,4% an
cf/ps

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