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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat die letzte Sitzung dieser Woche mit leicht negativer Tendenz eröffnet. Marktteilnehmer verweisen dabei auf die etwas schwächeren Vorgaben der Börsen in Übersee. So hatten die wichtigsten US-Aktienindizes am Donnerstag nach überraschend gestiegenen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe für die vergangene Woche schwächer geschlossen, ausserdem ging die japanische Börse ebenfalls mit Verlusten aus dem Handel.
Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stand am Morgen allerdings mehr oder weniger auf dem Stand zum Europa-Schluss am Vortag, so dass die Verluste hierzulande in der Eröffnung begrenzt sind. Laut Händlern halten sich die Marktteilnehmer allerdings zurück, stehen am Nachmittag doch zahlreiche US-Konjunkturdaten auf der Agenda (u.a. Detailhandelsumsätze, Konsumklima Uni Michigan etc.), welche das Geschehen auch diesseits des Atlantiks beeinflussen dürften.
Das wichtigste Schweizer Börsenbarometer, der Swiss Market Index (SMI), notiert um 09.30 Uhr 0,10% tiefer auf dem Stand von 6'555,59Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert derweil 0,01% auf 1'048,28 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,07% auf 5'885,71.
Grösster Verlierer bei 30 SMI/SLI-Titeln sind zur Berichtszeit die Aktien der Privatbanken-Gruppe Julius Bär (-2,5%). Grund für den heutigen Kurstaucher ist laut Händlern vor allem eine Rückstufung auf "Neutral" durch die Credit Suisse. Deren Analysten begründen den Schritt allerdings in erster Linie mit der starken Kursentwicklung im Vorjahr (+20%) und weniger mit unternehmensspezifischen Entwicklungen.
Unter den schwächsten Werten sind auch Sonova (-2,2%) zu finden. Die Aktien des Hörgeräte-Herstellers leiden u.a. unter einer Rückstufung durch den französischen Broker Cheuvreux auf "Underperform". Deren Analysten begründen dies mit der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Produkterückruf vor ein paar Wochen. Man rate den Investoren, an der Seitenlinie zu bleiben, bis die Visibilität diesbezüglich etwas besser wird, heisst es in einem Kommentar. Eine Bestätigung des Ausblicks anlässlich einer (heutigen) Firmenpräsentation wirkt sich dagegen für die Aktie kaum positiv aus.
Unter den grössten Verlierern sind ausserdem Givaudan (-0,7%), Syngenta (-0,7%), Swatch (-0,6%) und Richemont (-0,4%). Kurszielerhöhungen für die beiden Uhren- und Luxustitel durch Barclays und Deutsche Bank (nur Swatch) helfen den beiden Aktien, die innerhalb des SMI letztes Jahr Spitzenreiter waren, nicht. Nestlé (-0,3%) stehen weiter nicht in der Gunst der Anleger. Am Vortag hatte das SMI-Schwergewicht wegen diverser Rückstufungen durch Banken 3% verloren.
Die Grossbanken CS und UBS (je +0,1%) dürften am frühen Nachmittag in den Fokus rücken, wenn der Quartalsbericht der US-Bank JPMorgan veröffentlicht wird. Im bisherigen Jahr gehören sie mit +12,9% (CS) und +9,3% (UBS) zu besten Aktien.
Die grössten Gewinner bei den Blue Chips sind am Freitagmorgen Geberit (+2,8%), die sich damit vom Vortages-Rückschlag etwas erholen. Das Papier war gestern im Nachgang zu Umsatzzahlen und anderer Firmennews um fast 7% gesunken. Weiter klar gesucht sind Nobel Biocare (+2,4%) und Petroplus (+2,1%).
Transocean (-0,1%) hat am Vorabend den monatlichen Statusreport zur Bohrschiffflotte veröffentlicht. Darin heisst es u.a., dass mit ExxonMobil ein Fünfjahres-Bohrvertrag abgeschlossen wurde. Ebenso wurden mit BHP und Shell Verträge unterzeichnet, welche den Kontraktanden tiefere Standby-Tagessätze für die
Im breiten Markt profitieren u-blox (+2,6%) von Produktenews. Grösste Gewinner sind aber Schulthess (+4,5%) und Ascom (+2,8%). Die Hypothekarbank Lenzburg (Aktie ungehandelt) hat als erste kotierte Bank ihr Jahresresultat 2010 und dabei einen leicht höheren Jahresgewinn sowie eine unveränderte Dividende bekannt gegeben.
uh/ps

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