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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Donnerstag zum Handelsauftakt mit einer schwächeren Tendenz. Die Vorgaben der US-Börsen sind negativ. Auch aus Asien kommen keine guten Vorgaben. Die enttäuschenden Ergebnisse bei einigen US-Banken verdarben nicht nur den US-Anlegern sondern auch den Investoren an der asiatischen Leitbörse in Tokio die Kauflaune. Auf der Verliererseite stehen erneut die Banktitel. Als Stütze erweisen sich dagegen die Titel des Indexschwergewichts Nestlé.
Neue Impulse für den Markt kommen am Nachmittag aus den USA. Dort werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Verkaufszahlen bestehender Häuser, sowie Indizes zu Frühindikatoren und das Geschäftsklima für den Grossraum Philadelphia vorgelegt. Die Stadt gilt als typische amerikanische Durchschnittsstadt, die Hinweise über die wirtschaftliche Situation in den USA gibt.
Der wichtigste Schweizer Aktienindex SMI steht um 09.30 Uhr um 0,72% tiefer auf dem Stand von 6'512,68 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert derweil 0,84% auf 1'032,43 Zähler, der breite Swiss Performance Index (SPI) sinkt 0,54% zu auf 5'848,84.
Die am Vortag zum Teil unter die Räder gekommenen Banktitel von UBS (-1,6%) und CS (-1,7%) setzten den Abwärtstrend weiter fort. Die enttäuschende Abschlüsse der US-Banken Goldman Sachs und Wells Fargo wirken weiter nach, heisst es. Im weiteren Handelsverlauf richtet sich der Blick erneut nach Übersee, wenn Konkurrent Morgan Stanley seine Bilanz vorlegt.
Dem Abwärtstrend können sich auch die Versicherungswerte nicht entziehen. Swiss Re (-1,1%) und ZFS (-0,2%) geben jedoch etwas weniger nach.
Die volatilen Titel von Transocean (-3,2%) und Petroplus (-1,4%) stehen weit am Tabellenende, ohne dass fundamentale News vorliegen.
ABB (-1,3%) leiden unter den jüngsten Zahlen des Konkurrenten Alstom. Das französische Unternehmen enttäuschte laut Beobachtern bei den Umsatzzahlen im 3. Quartal.
Syngenta verlieren 1,3%, obwohl die Experten der UniCredit rechnen mit einer anhaltenden freundlichen Ertragsdynamik für das Geschäft des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund wird die Aktie neu mit Buy (Hold) zum Kauf empfohlen.
Die Indexschwergewichte Roche (-0,5%) und Novartis (-0,7%) lassen dem SMI wenig Raum für Kursgewinne. Roche kann damit an die positive Stimmung des Vortages nicht anknüpfen, als das Unternehmen nach guten Studienergebnisse für ein Medikament gegen schwarzen Hautkrebs an die Öffentlichkeit getreten war. Richemont (-0,9%) und Swatch (-1,1%), die am Mittwoch die grössten Verlierer waren, verbilligen sich erneut.
Auf der Gewinnerseite stehen dagegen Nestlé (+0,2%). Exane BNP Paribas erhöht die Titel auf "Outperform". Sonova (+1,0%) knüpfen an die Vortagesgewinne an.
Bei den Nebenwerten wollen Bell (+0,6%) und die Liechtensteiner Hilcona ihre Aktivitäten im Bereich Frisch-Convenience unter dem Dach von Hilcona vereinen. Analysten äussern sich positiv zum Deal. "Wir sehen die Transaktion als klugen strategischen Schachzug", meint etwa die ZKB in einem Kommentar.
Eine Aktionärsgruppe mit dem Genolier-Verwaltungsratsdelegierten Antoine Hubert und dem französischen Unternehmer Michel Reybier unterbreitet den Aktionären der Genolier (+0,8% auf 19,00 CHF) ein öffentliches Kaufangebot von 19 CHF je Aktie.
Swisslog (-1,2%) und die Heron Gruppe gründen ein Unternehmen zur Roboterentwicklung. Mit der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens setze Swisslog den Fokus auf Leichtguttechnologie konsequent fort, schreibt die ZKB in einem Kommentar. Die Produktpalette passe gut zum bestehenden Produktsortiment. Ein unmittelbarer Einfluss auf die Gewinnentwicklung wird nicht erwartet.
Bereits am Vorabend legte Austriamicrosystems (-4,1%) Eckdaten zum Geschäftsjahr vor. Die Chipherstellerin traf dabei die Markterwartungen. Die Analysten der ZKB schreiben von soliden Eckdaten, die von anhaltender Dynamik zeugten.
ps/rt

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