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Zürich (awp) - Die Erholung am Schweizer Aktienmarkt hält an und der SMI hat den Handel am Freitag erneut im Plus eröffnet. Nachdem der Leitindex in den vergangenen drei Tagen die 6'000 Punktemarke zurückerobern und insgesamt um gut 3,5% zulegen konnte, tendiert der SMI in Richtung 6'200 Punkte. Konjunkturabhängige Papiere und Finanzwerte können weiter verlorenes Terrain gut machen, bei den defensiven Werten hält sich das Interesse dagegen in Grenzen.
Die europäischen Märkte profitieren zu Wochenschluss von den guten Vorgaben aus den USA und Asien. "Die wöchentlichen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt haben die Anleger am Vortag beeindruckt und dem Dow Jones zu einem weiteren dreistelligen Punktgewinn verholfen", sagte ein Händler. Die Aktien an der Wall Street bauten die Kursavancen gegen Handelsschluss gar aus. Die Chancen für einen nachhaltigen Stimmungswandel nach dem Kursrutsch von Ende Juni stünden derzeit gut, so der Händler.
Der SMI zieht bis um 09.30 Uhr 0,56% auf 6'190,43 Punkte an. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) erhöht sich um 0,82% auf 948,65 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,58% auf 5'469,95 Punkte.
Die Aktien des Ölbohrkonzerns Transocean verzeichnen mit +4,1% die grössten Gewinne im SMI/SLI. Die US-Regierung ist vor Gericht erneut mit dem Plan gescheitert, als Reaktion auf die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko einen Stopp für Tiefsee-Ölbohrungen durchzusetzen.
Diese Meldung dürfte bei Transocean kurfristig für Entlastung sorgen, die Aktie bleibe aber volatil und stark von der Entwicklung der Lage im Golf von Mexiko abhängig, so ein Analyst. Die US-Regierung werde den Druck betreffend Bohrstopps weiterhin hoch halten.
Überdurchschnittlich fester tendieren bei den Blue Chips auch Zykliker. Lonza steigen um 1,8%, Adecco um 1,9% oder Logitech um 1,6%. Aber auch die Aktien der Grossbanken UBS (+1,1%) und Credit Suisse (+1,1%) erholen sich weiter.
Syngenta (+2,1%) profitieren von einer Ratingerhöhung durch Unicredit. Die Analysten haben die Einschätzung auf "Hold" von "Sell" angehoben und gleichzeitig das Kursziel auf 248 (bisher 281) CHF reduziert. Nach den jüngsten Kursverlusten sei das Abwärtspotential der Aktien limitiert, so die Begründung.
Verhalten entwickeln sich die defensiven Index-Schwergewichte Novartis (+0,2%), Nestlé (+0,1%) und Roche (-0,1%). Bei Roche bleibe der Nachrichtenfluss durchzogen, so ein Händler. Die Nachrichten vom Vortag zum Test zum Nachweis von Gebärmutterkrebs seien zwar positiv, zuvor habe dagegen die ablehnende Haltung der britischen Gesundheitsbehörde NICE zur Anwendung von Avastin bei Brustkrebs enttäuscht. Zudem hat die Citigroup das Kursziel auf 163 (zuvor 175) CHF gesenkt.
Im breiten Markt steigen Ems-Chemie nach Halbjahreszahlen um 2,6%. Die Gruppe hat beim Umsatz die Erwartungen übertroffen und lag beim operativen Ergebnis im Bereich der Erwartungen. Marktbeobachter sprechen von einem soliden Ausweis. Insbesondere die verbesserte EBIT-Prognose dürfte die Anleger erfreuen.
Bei Straumann (-0,3%) wird Finanzchef Wolf-Rüdiger Daetz das Unternehmen bereits im September 2010 wieder verlassen. Daetz stiess vor rund vier Monaten zum Zahnimplantate-Konzern. Das Unternehmen hat versichert, dass es sich um keine Krise handelt und die Gesellschaft nach wie vor gesund dastehe. Obwohl Straumann schon viele CFOs verschlissen habe, komme die Ankündigung überraschend, so die Bank Vontobel in einem Kommentar dazu.
mk/uh

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