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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag leicht im Plus eröffnet. Händler verweisen auf die guten Vorgaben aus den USA und Asien. Zwar bleibe die Lage in Japan und im arabischen Raum angespannt, neue belastende Nachrichten gebe es für Börse derzeit allerdings nicht, heisst es. Zudem sei die Ratingsenkung für portugiesische Staatspapiere durch Standard & Poor's vom Vorabend am Markt mehrheitlich erwartet worden.
Mit dem heutigen Anstieg setzt der Schweizer Leitindex SMI die Erholungstendenzen der auslaufenden Woche fort. Der Kursanstieg hält sich aber in Grenzen. Dabei könnte sich der SMI bis Börsenschluss über der Marke von 6'300 Punkten halten, nachdem er Ende der letzten Woche bei rund 6'100 Stellen aus dem Handel ging. Im weiteren Verlauf könnten die Daten zum ifo-Geschäftsklima aus Deutschland oder am Nachmittag der Michigan-Index aus den USA neue Impulse bringen.
Um 09.30 Uhr steht der SMI um 0,16% höher auf 6'329,51 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,19% auf 1'011,01 Punkte und der breite Gesamtmarkt (SPI) 0,18% auf 5'754,64 Punkte.
Nachrichten zu Bluechips-Unternehmen sind am Freitag Mangelware, dementsprechend halten sich auch die Kursbewegungen in den einzelnen Titeln in engen Grenzen.
Swiss Re notieren am Investorentag mit 0,1% leicht im Plus. Der Rückversicherer wird die Strategie und Wachstumsabsichten erläutern. Wachstumpotential sieht Swiss Re vor allem in den aufstrebenden Märkten. Derweil dürfte die Aufarbeitung der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan für Swiss Re einiges an Zeit beanspruchen. Analysten zufolge sind überraschende Neuigkeiten ausgeblieben.
Auch Swiss Life (+0,7%) oder ZFS (+0,4%) können bei den Finanzwerten zulegen, währenddessen Julius Bär um 0,5% und Credit Suisse 0,3% verlieren.
Sonova verzeichnen mit 2,0% auf 90,01 CHF die deutlichsten Avancen im SMI/SLI. Der heutige Anstieg dürfte als weiterer Schritt zur Kursstabilisierung gesehen werden. In der vergangenen Woche waren die Valoren im Anschluss an eine Gewinnwarnung von über 125 CHF auf unter 90 CHF abgesackt.
Weiter können auch Weatherford (+1,1%), Syngenta (+0,8%), Geberit (+0,6%) oder Kühne + Nagel (+0,3%) überdurchschnittlich zulegen. Das Schwergewicht Nestlé stützt den Gesamtmarkt mit einem Plus von 0,3%, während Novartis und Roche je 0,2% dazugewinnen.
Auf der Gegenseite verlieren nebst Julius Bär und CS auch ABB (-0,2%), Logitech (-0,4%) oder Transocean (-0,2%) leicht an Wert.
Im breiten Markt legen Cosmo um 2,2% dazu. Das Pharmaunternehmen steigerte im vergangenen Jahr den Umsatz, stärkte die finanzielle Basis und erzielte in der Produktentwicklung weitere Fortschritte. Ausserdem äusserte sich das Management im Ausblick zuversichtlich.
Emmi (+0,6%) und Vetropack (+0,6%) tendieren nach Jahreszahlen ebenfalls etwas fester. Dagegen büssen Valora 2,7% ein. Marktbeobachter schreiben von einem "etwas durchzogenen" Ergebnis 2010 der Kioskbetreiberin. Der starke Franken drückte auf das Ergebnis und auch der Verkauf von WM-Sammelbildchen vermochte den Umsatz nicht in höhere Sphären zu hieven.
Die Aktien von Interroll geben um 1,9% nach, dies obwohl die in der Fördertechnik, Logistik und Automation tätige Gruppe im Jahr 2010 mit dem Gewinn über den Vorgaben lag und die Profitabilität markant steigern konnte.
Bei Petroplus (-1,2%) dürfte eine Ratingabstufung durch Barclays zum tragen kommen. Die Barclays-Analysten senken die Einschätzung auf "Underweight" von zuvor "Equalweight". Das Kursziel wurde auf 17 von 18,50 CHF zurückgenommen. Petroplus-Aktien hätten in den letzten sechs Monaten deutlich besser abgeschnitten als der Sektor, so die Begründung.
mk/cc

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