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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag kaum verändert in die neue Woche gestartet. Der Leitindex SMI pendelt seit Eröffnung um den Schlussstand vom Freitag und liegt derzeit leicht im Plus. Händler erwarten einen äusserst ruhigen Börsentag, da die Impulse praktisch völlig fehlen. So haben sich die US-Futures seit Europaschluss am Freitag kaum bewegt und die Börsen in Asien schlossen uneinheitlich. Ausserdem gibt es praktisch keine kursrelevanten News zu Unternehmen. Da die Börsen in Grossbritannien und den USA feiertagsbedingt geschlossen bleiben, dürfte sich im Handelsverlauf an der Ausgangslage kaum etwas ändern.
Allenfalls könnten Konjunktursorgen und die Sorgen um die Euro-Schuldenkrise die Börsen etwas unter Druck setzen. Schliesslich seien US-Konjunkturdaten zuletzt eher enttäuschend ausgefallen und die Probleme in den hoch verschuldeten Euroländer allgegenwärtig, so ein Händler. In Griechenland etwa protestierten übers Wochenende erneut tausende Menschen gegen das von der sozialistischen Regierung verordnete harte Sparprogramm. Ausserdem wird mit Blick auf Irland bereits mit einem zweiten Hilfsprogramm gerechnet. Der Euro ist derweil am Freitag zu US-Börsenschluss zum Schweizer Franken bei 1,2102 CHF auf ein neues Allzeittief gefallen.
Der Schweizer Leitindex SMI gewinnt am Montag bis um 09.30 Uhr 0,16% auf 6'499,62 Punkte und liegt damit nur noch ganz knapp unter der Marke von 6'500 Stellen. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,10% auf 1'013,68 Stellen und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,04% auf 5'968,37 Punkte.
Bei den Blue Chips habe die Gewinner nach Startschwierigkeiten gegenüber den Verlierern die Oberhand gewonnen. Am deutlichsten gewinnen Swiss Re (+1,0%). Dabei erholen sich die Titel des Rückversicherers von den Verlusten der Vorwoche, als sie um 3,5% zurückgenommen wurden.
Leichte Erholungstendenzen sind auch bei Swatch (+0,6%) auszumachen, während Richemont leicht um 0,1% nachgeben. Swatch wird am morgigen Dienstag die Generalversammlung abhalten. Dabei dürfte das Management vor den Aktionären auch Angaben zu der Geschäftsentwicklung abgeben.
Im Plus stehen zudem Aktien wie Clariant (+0,7%), Sonova (+0,5%) sowie die Index-Schwergewichte Roche (+0,3%), Nestlé (+0,2%) und Novartis (+0,1%).
Dagegen kommen die Aktien der im Ölgeschäft tätigen US-Unternehmen Weatherford (-1,4%) und Transocean (-1,2%) am deutlichsten unter Druck. Tiefer tendieren aber auch einige Finanzwerte. So büssen UBS um 0,5%, Bâloise um 0,2%, Credit Suisse um 0,2% oder Swiss Life um 0,2% ein. Die Sorgen um die hochverschuldeten Länder der Eurozone und die Risikokomponenten der jeweiligen Staatspapiere dürften im Sektor weiterhin belasten.
Die Aktien der Bank Julius Bär steigen derweil um 0,3%. Der Verwaltungsratspräsident Raymond Bär erklärte in der Sonntagspresse, dass die Bank sich nach wie vor nach möglichen Übernahmekandidaten umsehe und über genügend Kapital auf für grössere Akquisitionen verfügt.
Im breiten Markt hat das Pharmaunternehmen Santhera positive Resultate für den Produktkandidaten Catena in der Behandlung von Augenkrankheiten veröffentlicht. Die Aktie steigt um 2,1%.
Meyer Burger gewinnen um 0,3% leicht dazu. Der Solarindustriezulieferer erweitert die Gruppenleitung mit der neu geschaffenen Position des Chief Operating Officers (COO), die Bernhard Gerber besetzen wird. Gerber ist CEO der Meyer-Burger-Tochter MB Wafertec. Im Rahmen der Übernahme des deutschen Solarzulieferers Roth & Rau gab zudem der Grossaktionär Jürgen Gutekunst bekannt, dass er seine Beteiligung an Roth & Rau auf über 15% ausgebaut hat.
Am stärksten legen Global Natural (+25%), New Venturetec (+3,8%) oder Repower (+2,3%) zu. Auf der Gegenseite stehen Cytos (-5,9%), Autoneum (-3,9%) und Swissmetal (-3,4%) am Tabellenende.
mk/cf

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