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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat die neue Woche am Montag mit etwas festeren Kursen eröffnet, rutschte anschliessend aber in die Verlustzone ab. Seither pendelt der Markt um die Schlussstände der Vorwoche. Der Leitindex SMI konnte sich somit nur für kurze Zeit von den deutlichen Rücksetzern der vergangenen Woche - insbesondere am Donnerstag und Freitag - erholen. Gute Vorgaben aus den USA hatten die Aktien zu Beginn noch gestützt, nun aber seien die Konjunktursorgen der vergangenen Woche wieder präsent, hiess es.
Die letzte Woche war von schwachen US-Konjunkturdaten und der Sorge, die Weltwirtschaft könnte sich rückläufig entwickeln, geprägt. Eine nachhaltige Erholung an den Börsen weltweit dürfte sich erst dann einstellen, wenn neue Daten das Gegenteil beweisen. Die nächsten wichtigen US-Konjunkturdaten werden allerdings erst ab Dienstag erwartet.
Das Blue-Chips-Barometer SMI notiert um 09.30 Uhr um 0,03% tiefer auf dem Stand von 6'184,15 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,03% auf 941,89 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,07% auf 5'469,43 Punkte.
Bei den Blue Chips sind bis zum Berichtszeitpunkt keine grösseren Bewegungen auszumachen. Fester entwickeln sich etwa Petroplus (+0,6%), Swisscom oder Transocean (je +0,5%). Auf der Gegenseite geben Holcim (-1,2% auf 61,40 CHF) ziemlich deutlich nach. Die Citigroup hat das Kursziel für den Hersteller von Baustoffen auf 71 CHF von zuvor 80 CHF gesenkt und das Rating mit "Hold" bestätigt.
Die Finanzwerte entwickeln sich uneinheitlich. Während UBS (+0,4%) oder Julius Bär (+0,2%) etwas fester tendieren, geben Swiss Re (-0,3%) oder Swiss Life (-0,1%) leicht nach. Bei den Banken sorgt eine neue Meldung zu gestohlenen Kundendaten für Wirbel. Dem Finanzministerium in Baden-Württemberg sind Presseberichten zufolge Daten über deutsche Firmen angeboten worden, die in der Schweiz Steuern hinterzogen haben sollen.
Die Aktien der Swatch Group (-0,3%) geben leicht nach. Dies obwohl die neue Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek sich in einem Interview sehr zuversichtlich über die weitere Geschäftsentwicklung des Uhrenkonzerns geäussert hat. Nayla Hayek erklärte, dass Swatch den für 2010 erwartete Rekordumsatz von über 6 Mrd CHF im darauf folgenden Jahr 2011 klar übertreffen werde.
Bei den Index-Schwergewichten steigen Novartis um 0,2%, Nestlé notieren unverändert und Roche verlieren 0,3%. Die Abgaben von Roche dürften allerdings kaum etwas mit der Übernahme der privat gehaltenen amerikanischen BioImagene zu tun haben. Die Übernahme ist mit einem Kaufpreis von rund 100 Mio USD relativ klein. Die Akquisition stärke die weltweite Marktführerschaft von Roche in gewebebasierter Krebsdiagnostik und -forschung, hiess es.
Bei Novartis hat die Nachricht der US-Arzneimittelbehörde FDA vom Freitagabend, wo vor möglichen gefährlichen Nebenwirkungen des Parkinson-Medikaments Stalevo gewarnt wird, ebenfalls kaum Auswirkungen auf den Kurs.
Im breiten Markt notieren Schaffner trotz erhöhter Guidance unverändert auf 201 CHF. Das Industrieunternehmen hat am Montagmorgen die Guidance für das Gesamtjahr 2009/10 sowohl für den Umsatz als auch für die EBIT-Marge angehoben. Dies hatte das Management im Juli in Zeitungsinterviews bereits angedeutet.
Oridion gewinnen 1,2%. Das israelische Medizinaltechnikunternehmen hat im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz und den Gewinn gesteigert und die bisherigen Prognosen erhöht. Die Vorgaben der Analysten wurden mit dem Zahlenausweis leicht übertroffen.
Das Energieunternehmen Repower (PS: +0,4%) hat einen durchzogenen Halbjahresausweis publiziert und nicht überall die Erwartungen erreicht.
Die Solarstromspezialistin Edisun hat im ersten Halbjahr den Umsatz deutlich gesteigert, musste aber einen Verlust verbuchen. Die Aktien wurden zum Berichtszeitpunkt noch nicht gehandelt.
mk/ra

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