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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse hat am Freitag deutlich tiefer eröffnet, nachdem am Donnerstag der hiesige Handelsplatz feiertagsbedingt geschlossen blieb. Denn wo an Auffahrt gehandelt worden war, wurde überwiegend verkauft. So sind denn sowohl die Vorgaben aus den USA als auch aus Asien negativ. Die US-Börsen gaben zudem bereits am Mittwochabend nach Börsenschluss in Europa nochmals klar nach.
Neben wenig überzeugenden US-Konjunkturdaten lastet vor allem die neuerliche Herabstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands auf dem Markt, nachdem Moody's die Bonität Griechenlands auf Ramschniveau gesenkt hat. Das Sentiment weiter belastet haben dürfte auch die Warnung von Moody's, dass den USA die Bestnote entzogen werden könnte. Am Nachmittag könnten Konjunkturdaten aus den USA für Bewegung sorgen, es stehen sowohl die mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten als auch der ISM-Index für den Mai an. Ebenfalls von grossem Interesse ist der Prüfbericht zu den griechischen Sparbemühungen der EU und des IWF, der im Verlauf des heutigen Tages erwartet wird.
Bis um 9.30 Uhr sinkt der Schweizer Leitindex SMI um 0,89% auf 6'438,33 Punkte. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,98% auf 1'003,40 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,84% auf 5'927,81 Punkte.
Am Tabellenende stehen die Papiere der im Erdöl-Geschäft tätigen Transocean (-2,7%). Weatherford verlieren 1,6%.
Mit deutlichen Abgaben präsentieren sich auch Swatch (-2,3%) und SGS (-1,2%). Die Swatch-Titel werden jedoch ex-Dividende von 1,00 CHF für die im SMI gelisteten Inhaberaktien und von 5,00 CHF für die Namenaktien gehandelt. Richemont notieren lediglich 0,4% tiefer.
Markant tiefer stehen Finanztitel, belastet hauptsächlich durch die nicht enden wollende Misere um die griechische Bonität. Angeführt wird das Negativ-Ranking von Swiss Re (-1,9%), gefolgt von UBS (-1,8%) und Credit Suisse (-1,2%). Aber auch Julius Bär (-0,6%), ZFS (-1,0%) und Swiss Life (-0,9%) geben nach.
Belastung für den SMI kommt auch von den Pharmaschwergewichten Novartis (-0,9%) und Roche (-0,6%). Für Novartis hat die US-Behörde FDA grünes Licht beim Blutdrucksenker Diovan gegeben. Das Mittel erhöhe das Risiko einer Krebserkrankung nicht, teilte die FDA am Donnerstagabend mit. Roche gab am Donnerstag bekannt, mit dem US-Konkurrenten Bristol-Meyers Squibb bei der Entwicklung von Hautkrebs-Medikamenten zu kooperieren. Am Berichtstag publizierte Roche zudem positive Studiendaten zu Tarceva.
Bei SGS hat die Credit Suisse das Kursziel auf 1'720 CHF von bisher 1'750 CHF gesenkt, die Einstufung Neutral indes bestätigt. So habe die Veranstaltung in Toronto gemischte Neuigkeiten für die Aktie ergeben, hiess es in einem Kommentar. Der zuständige Analyst rechnet mit Verzögerungen bei strategischen Investitionen sowie einer anhaltenden Frankenstärke.
Bei den Zyklikern ist das Bild uneinheitlich. Während Holcim (-1,0%) und ABB (-0,9%) deutlich nachgeben, notieren Adecco (+0,3%) und Kühne+Nagel (-0,5%) positiv respektive mit kleineren Verlusten. Bei ABB hatte am Donnerstag die Ratingagentur Moody's das Kreditrating auf "A2" von "A3" hochgestuft. ABB habe sich während der Wirtschaftskrise als relativ widerstandsfähig erwiesen, hiess es dazu. Die zuständige Analystin geht davon aus, dass sich ABB auch im Falle weiterer Akquisitionen im aktuell gültigen Ratingbereich halten kann.
Neben Adecco einziger Wert im positiven Bereich ist Logitech (+0,5%), welche damit an die jüngste Erholungsbewegung anknüpfen.
Im breiten Markt haben Investoren geben Meyer Burger (-0,3%) unterdurchschnittlich nach. In der Presse wird indes spekuliert, dass Meyer Burger bei der Übernahme von Roth & Rau ein höheres Gebot vorlegen müsse.
Bei Addex (+1,0%) ist CEO Vincent Mutel zurückgetreten. Interimistisch wird VRP André Mueller die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernehmen. "Als neuen CEO sucht der Verwaltungsrat eine Persönlichkeit mit einem anderen Profil und anderen Kompetenzen, der das Unternehmen einen grossen Schritt weiter bringen kann", sagte ein Addex-Sprecher auf Anfrage von AWP.
dl/cf

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