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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch freundlich in den Handel gestartet, kurz darauf aber auf das Niveau des Vortagesschlusses abgerutscht. Einerseits gebe es positive Impulse durch die Vorgaben aus den USA und Japan und die Aussicht auf eine weitere Geldspritze für Griechenland, heisst es am Markt. Andererseits blieben die Blicke aber weiter auf die Schuldenkrise in der EU und die Wachstumsperspektiven in den USA gerichtet.
Insofern habe sich die Stimmung am Markt nicht grundlegend geändert, meinen Händler. Die Nachrichtenlage bei den Schweizer Bluechips ist übersichtlich und angesichts des Feiertages am Donnerstag wird am Markt mit unterdurchschnittlicher Aktivität gerechnet. Abschläge bei den defensiven Schwergewichten Roche und Novartis lasten auf dem Leitindex SMI. Makroseitig interessieren vor allem die ADP-Daten aus den USA am Nachmittag.
Bis um 9.30 Uhr sinkt der Schweizer Leitindex SMI um 0,04% auf 6'552,08 Punkte. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,01% auf 1'022,16 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,04% auf 6'020,60 Punkte.
Abschläge müssen Roche (-0,6%) und Novartis (-0,3%) hinnehmen. Am Vortag hatten die Titel allerdings 2,0% bzw. 1,7% zugelegt und auch in den Vorwochen dazugewonnen. Dabei werden Neuigkeiten von Novartis zum bevorstehenden Krebskongress ASCO von der Analystengilde positiv beurteilt.
Der Pharmakonzern kündigt unter anderem die Präsentation einer Phase III-Studie zur unterstützenden Behandlung durch Glivec bei KIT-positivem gastrointestinalem Stromatumor (GIST) an. Zudem sollen zwei entscheidende Studien zum JAK-Inhibitor INC424 für Patienten mit Myelofibrose sowie Daten zu Tasigna vorgestellt werden.
Schwach zeigen sich auch die defensiven Actelion (-0,8%). Einige Finanzwerte geraten ebenfalls unter Druck. Swiss Life verlieren 0,4% und Julius Bär 0,2%. CS stehen bei -0,03% und UBS können dagegen 0,8% zulegen. Zykliker wie Holcim (-0,1%) und Adecco (-0,1%) pendeln um den Vortagesschlusskurs.
Logitech (+2,3%) verbuchen die grössten Aufschläge unter den Bluechips. Bereits am Vortag hatten die zuletzt von den Anlegern abgestraften Valoren von Deckungskäufen profitiert. Am Markt gibt zudem die Einkaufstour des chinesischen Computerherstellers Lenovo zu reden, dieser will den deutschen Elektronikproduzenten Medion übernehmen.
Grössere Aufschläge ohne Unternehmensnews erhalten unter anderem noch Sonova (+0,8%) sowie Kühne + Nagel (+0,6%).
Swiss Re gewinnen 0,1%. Der Rückversicherer hat in Grossbritannien eine neue sogenannte Admin-Re-Transaktion abgeschlossen. Swiss Re erwirbt von der American Life Insurance Company rund 300'000 Lebensversicherungspolicen mit einem Gesamtvermögenswert von rund 1,6 Mrd GBP. Mit solchen Deals können Lebensversicherungsgesellschaften Kapital aus bestehendem Geschäft freisetzen. Swiss Re sichert sich auf diese Weise eine diversifizierte Einkommensquelle.
Im breiten Markt hat OC Oerlikon (+1,7%) den lange erwarteten, ersten Auftrag für eine komplette ThinFab-Produktionslinie zur Fertigung von Dünnschichtsilizium-Modulen erhalten, und zwar aus Asien. Oerlikon-CEO Michael Buscher bezifferte die Auftragshöhe gegenüber AWP auf "etwas über 100 Mio EUR". Der Break Even sei im laufenden Geschäftsjahr für die Solarsparte erreichbar und weitere Aufträge seien in Sicht, so Buscher. Analysten honorieren die Neuigkeit.
Meyer Burger gewinnen 0,7%. CEO Peter Pauli bekräftigte gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" die Absicht, das Kaufangebot für den deutschen Konkurrenten Roth & Rau nicht zu erhöhen. ADB legen ebenfalls 0,7%, der Settop-Boxen-Hersteller hat einen neuen Auftrag aus Ungarn erhalten.
Gurit (-3,0%) leiden dagegen unter einer Herabstufung durch die UBS. Die Analysten haben das Rating auf "Sell" ("Neutral") gesenkt und das Kursziel auf 600 (650) CHF reduziert, vor dem Hintergrund eines schwierigen Marktumfelds in der Windenergiebranche und des starken Frankens.
cc/cf

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