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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist mit leichteren Notierungen in den neuen Handelstag gestartet. Da die US-Börsen am Vortag geschlossen waren, fehlen dem Markt Anreize. In Tokio hatte die Börse etwas schwächer geschlossen. In der Schweiz stehen verschiedene Unternehmen aus der zweiten Reihe mit Umsatzzahlen zum Geschäftsjahr 2009 im Fokus.
Die Investoren warteten nun in erster Linie auf die US-Eröffnung, sagen Marktteilnehmer. Im Fokus der Anleger stehen die Quartalszahlen der Citigroup, die um 14 Uhr publiziert werden. Sollte die Berichtssaison weiter eher enttäuschend verlaufen, seien weitere Verluste an den Märkten in den kommenden Wochen zu erwarten, sagen Händler.
Bis um 09.30 Uhr verliert das Blue Chips Barometer SMI 0,42% auf 6'576,29 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sinkt um 0,59% auf 1'021,69 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,44% auf 5'682,68 Punkte.
Gesprächsthema Nummer eins am Markt ist die sich nach einer langen Auseinandersetzung abzeichnende Übernahme von Cadbury durch Kraft. Dies stützt nach Einschätzung aus dem Handel das Sentiment für den Lebensmittelsektor. Der Branchenprimus Nestlé (Aktie: +0,1%) hatte bereits zu Jahresbeginn verlauten lassen, dass er kein formelles Angebot für Cadbury machen werde.
Gut gehalten oder höher zeigen sich auch andere defensive Werte wie Swisscom (+0,3%), Sonova (-0,3%) und Roche (-0,2%). Novartis gehen leicht um 0,1% zurück.
ABB büssen nach Quartalszahlen von Alstom 1,7% ein. Der französische Industriekonzern hat im dritten Quartal von seinem Auftragsbestand profitiert und seinen Umsatz leicht gesteigert. Die Erlöse lagen aber dennoch unter den Erwartungen der Analysten. Noch schlechter lief es in den drei Monaten per Ende Dezember bei den Auftragseingängen.
Adecco (-1,3%) werden von einem negativen Kommentar von Standard & Poor's zurückgebunden. Das Ratinghaus hat das langfristige Kreditrating des Personaldienstleisters auf "BBB-" von "BBB" und begründete den Schritt mit den negativen Auswirkungen der Übernahme der MPS Group.
Auf SGS (-1,9%) wiederum lastet eine Verkaufsempfehlung der UBS. Der Warenprüfer habe 2009 auf Umsatzebene enttäuscht, so die zuständigen Analysten. Kurz- bis mittelfristig sei mit einer unterdurchschnittlichen Kursentwicklung zu rechnen, hiess es.
Nach überzeugenden Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns Richemont reagieren heute die Analysten: Nicht weniger als sieben Institute haben bis dato ihr Kursziel für den Titel erhöht. Die Titel von Richemont (-0,1%) reagieren aber nach dem gestrigen Kursanstieg am Dienstag nicht mehr.
Mit Zurückhaltung werden zumindest im frühen Handel die Finanzwerte betrachtet. Die Bankenwerte Credit Suisse (-1,3%), UBS (-0,6%) und Julius Bär (-2,0%) verlieren allesamt mehr als der Gesamtmarkt. Im Vorfeld der für 14.00 Uhr avisierten Quartalszahlen der Citigroup sei Zurückhaltung angesagt, hätten doch bereits am letzten Freitag die Zahlen von J.P Morgan für einen herben Rückschlag gesorgt.
Im breiten Markt haben Schulthess (+0,8%), Goldbach Media (+1,5%) und Komax (+5,9%) mit ihren Umsatzzahlen für das Jahr 2009 die Erwartungen der Analysten zum Teil deutlich übertroffen. Vor allem Komax habe eine starke Wiederbelebung des Geschäfts im zweiten Halbjahr gezeigt, urteilen Experten.
Die Messlatte gerissen hat hingegen Galenica (-2,7%). Allerdings sei der tiefer als erwartete Umsatz vor allem auf das weniger hochmargige Consumer Healthcare-Geschäft zurückzuführen, geben Analysten zumindest teilweise Entwarnung.
Den tiefer als erwartet ausgefallenen Umsatz von Lindt&Sprüngli (-0,5%) schreiben Analysten dem deutlich negativen Währungseffekt zu.
ra/ps

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