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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag an die schwache Vorstellung der Vorwoche (SMI -2,4%) angeknüpft und mit tieferen Kursen eröffnet. Allerdings kam es in der Anfangsphase zu verhaltenen Zukäufen, so dass die Indices nach einer halben Handelsstunde den Sprung knapp ins Plus schafften. Händler verwiesen bezüglich der anfänglichen Verluste auf die Vorgaben und die anhaltenden Unsicherheiten um Griechenland und die Konjunktur. Nach den starken Verlusten sei es aber zu ersten Käufen bzw. einer leichten technischen Gegenbewegung gekommen.
Die europäische Schuldenkrise und Sorgen um die weltweite Konjunkturentwicklung dürften auch in der neuen Woche bestimmend für die Entwicklung der Aktienmärkte sein, hiess es. Laut Händlern liegt der Fokus derzeit vor allem auf der Abstimmung im griechischen Parlament über das Sparpaket der Regierung von Ministerpräsident Georgios Papandreou. Am Dienstag und Mittwoch soll das Gremium über das Sparprogramm beraten, bis Ende des Monats - also bis spätestens Donnerstag - muss Papandreou das Ganze durchs Parlament bringen.
Der Swiss Market Index (SMI) steht um 09.30 Uhr 0,09% höher auf dem Stand von 6'003,62 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) avanciert derweil 0,08% auf 929,87 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,03% auf 5'516,70. 14 Gewinnern stehen derzeit 14 Verlierer gegenüber, 2 Aktien stehen unverändert.
Unternehmensseitig gibt es im Blue-Chips-Sektor kaum etwas zu vermelden, und auch im Wochenverlauf sind nur wenige Neuigkeiten von Unternehmen angesagt. Dies dürfte noch einige Zeit so sein, beginnt die Saison der Halbjahresergebnisse doch erst Mitte Juli traditionsgemäss mit den Zahlen des Warenprüfers SGS.
Die Kursveränderungen bei den Blue Chips halten sich zu Handelsbeginn auch in Grenzen. Grösste Verlierer sind nach einer halben Handelsstunde Clariant (-1,8%) und Transocean (-1,6%), der grösste Gewinner ist Nobel Biocare (+1,6%) nach einer Höherstufung durch eine US-Bank.
Die Finanztitel sind aufgrund der Unsicherheiten um Griechenland auch in der neuen Woche mehrheitlich bei den Verlierern. Bereits letzte Woche hatten die Grossbanken und die Versicherer zum Teil über 5% verloren. Nun büssen Swiss Life wieder 0,5% ein, CS und Swiss Re j 0,4% und Baloise 0,3%. Knapp ins Plus schafft es einzig UBS (+0,1%). Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf erwartet, dass die Finanzbranche gestärkt aus der Revision des Bankengesetzes hervorgehen wird, wie sie am Wochenende der "Finanz und Wirtschaft sagte. "Ich bin überzeugt, dass wir an einer für den Finanzplatz Schweiz guten Lösung arbeiten, es wird keine 'Strangulierungslösung' geben", meinte sie.
Zu einer Erholung kommt es vor allem bei den zyklischen Titeln, die nach schwachen US-Konjunkturdaten zuletzt zum Teil deutlich gefallen waren. Angeführt wird das Feld von Richemont (+1,0%), vor SGS (+0,9%), Adecco und Holcim (je +0,8%), Geberit und Swatch (je +0,7%) oder ABB (+0,6%). Die grosskapitalisierten Werte Nestlé, Roche und Novartis bewegen sich für einmal wenig und stehen alle drei Nahe dem Freitagschluss.
Im breiten Markt stehen unter anderem EFG im Fokus. Die Privatbanken-Gruppe hat ihren Konzernchef ausgewechselt und gleichzeitig den Ausblick für den Kern-Reingewinn im laufenden Geschäftsjahr gesenkt. Die Aktie verliert 3,9% und gehört mit einem bisherigen Jahresverlust von über 38% zu den schwächsten des ganzen Tableaus.
Ausserdem hat der Schokolade-Produzent Barry Callebaut (-0,6%) einen neuen Outsourcing-Vertrag aus Mexiko vermeldet und wird am Donnerstag über die Neunmonats-Zahlen informieren. Meyer Burger (+2,2%) hat am Freitagabend kommuniziert, dass man sich bereits mehr als 75% der Aktien von Roth & Rau gesichert hat. Die Details dazu folgen am (morgigen) Dienstag. Cicor (-1,9%) verliert per Ende August seinen Finanzchef.
uh/cc

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