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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag seine Erholung fortgesetzt und wie schon am Vortag deutlich im Plus geschlossen. Bereits am Morgen hatte die Börse freundlich eröffnet, im Verlauf des Vormittags aber zunächst an Schwung verloren. Am Nachmittag gaben dann aber nicht zuletzt überraschend günstige Daten aus den USA neue Impulse nach oben, so dass der SMI zwischenzeitlich um ein Haar die Marke von 6'200 Punkte erreichte.
Nach der Absegnung des griechischen Sparpakets am Mittwoch sei die Nervosität erst einmal aus dem Markt gewichen, hiess es im Handel. Das Parlament in Athen hatte am Donnerstag zudem auch das nötige Ausführungsgesetz dazu verabschiedet. Positiv aufgenommen wurde auch, dass deutsche Banken einer freiwilligen Beteiligung an der Rettung Griechenlands zustimmten.
Der SMI ging mit einem Plus von 1,4% auf 6'187,07 Zähler aus dem Handel. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) stieg um 1,56% auf 964,38 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) erhöhte sich um 1,41% auf 5'684,5 Zähler.
An der Spitze der Bluechips setzten sich Lonza mit einem Plus von 5,5% ab. Das Unternehmen hatte für das Geschäftsjahr 2011 einen negativen Währungseinfluss von 60 bis 70 Mio CHF angekündigt und für die Mitarbeitenden eine Arbeitszeiterhöhung angeordnet. Einzelne Analysten hätten allerdings die negativen Währungseffekte noch höher geschätzt, hiess es im Handel. Der zuständige Experte der UBS bezeichnete zudem in einem Kommentar die jüngsten Kursrückgänge als übertrieben und hielt an ihrem Rating "Buy" fest.
Gefragt waren zudem Finanztitel, wobei die Versicherer oben aufschwangen. So legten Swiss Life 3,5% und Swiss Re 2,4% zu, ZFS schlossen ebenfalls um 2,4% höher. Auch die Stimmung für Bankenwerte war erneut freundlich, so schlossen UBS um 2,2% und CS um 1,2% im Plus. Die Credit Suisse soll Medienberichten zufolge bis zu 600 Stellen in ihrer Investment Bank abbauen. Julius Bär legten 2,5% zu.
Die zyklischen Titel konnten vor allem am Nachmittag noch Kursgewinne verbuchen, nachdem sie am Vormittag teilweise noch Schwäche gezeigt hatten. Bei Börsenschluss standen ABB um 1,9% und Adecco um 1,8% höher.
Erneut unterdurchschnittliche Kurszuwächse zeigten die defensiven Titel, wobei die schwergewichtigen Nestlé-Titel noch 1,0% höher schlossen. Eine französische Analystenstudie attestierte für Nestlé zwar ein weiteres Gewinnwachstum, bezeichnete das Aufwärtspotenzial der Aktie aber wegen des starken Frankens kurzfristig als begrenzt. Bei den Pharmawerten konnten Novartis (+1,9%) positive Phase III-Studienresultate zu einem Mittel gegen die Lungenkrankheit COPD bekanntgegeben.
Die Roche-Titel (+0,5%) schlossen als schwächste Bluechips immerhin noch im Plus, nachdem sie während des ganzen Handelstages von der negativen Empfehlung eines Ausschusses der US-Gesundheitsbehörde FDA zur Verwendung seines Medikaments Avastin bei Brustkrebs belastet wurden und lange in der Verlustzone verharrten. Zwar sei die negative Empfehlung nicht unerwartet gewesen, allerdings habe sich Roche bislang sehr zuversichtlich gezeigt, hiess es im Handel.
Im breiten Markt gewannen die Titel von Panalpina 1,3%, nachdem das Logistikunternehmen anlässlich seines Investorentages neue Finanzziele ausgegeben hatte. Ein Analyst bezeichnete die Ziele einer EBITDA-Marge von 20% als "anspruchsvoll, aber erreichbar".
Nur wenig verändert gingen Barry Callebaut (+0,2%) aus dem Handel, nachdem der Schokoladeproduzent Umsatzzahlen zum dritten Quartal präsentiert hatte. Diese seien mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen der Analysten ausgefallen und hätten daher nicht für ein Überraschungsmoment gesorgt, hiess es im Handel. Stark zulegen konnten im breiten Markt dagegen Walter Meier (+9,6%) und erneut auch Kudelski (+7,4%)
tp/ps

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