Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag deutliche Verluste eingefahren. Zusammen mit dem gestrigen Abschlag ergab sich somit zum zweiten Mal in Folge eine negative Wochenperformance. Nach einem gehaltenen Start fielen die Indizes im Verlauf des Vormittags mehr und mehr zurück, am Nachmittag tendierte der Gesamtmarkt dann nur noch seitwärts. Insgesamt sei das Geschäft am kleinen Verfallstag in ruhigen Bahnen verlaufen, hiess es dazu in Marktkreisen.
Nach den jüngsten ernüchternden Konjunkturdaten habe sich die Stimmung allerdings wieder deutlich eingetrübt. Das Abwärtspotenzial werde auf weitere 3% eingeschätzt, was den SMI wieder nahe an die Marke von 6'000 Punkten bringen würde. Vor allem die derzeit fehlende Stärke der defensiven Titel signalisiere weiteres Ungemach.
Das Blue-Chips-Barometer SMI verlor 1,52% auf 6'185,82 Punkte. Im Wochenvergleich ergab sich ein Minus von 1,7%. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gab 1,68% auf 942,21 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 1,46% auf 5'473,51 Punkte.
Keine Unterstützung kam am Nachmittag aus den USA. Ohne weitere Konjunkturnachrichten als neue Stimulus-Geber setzten die US-Aktien ihre Talfahrt ebenfalls fort.
Adecco (-4,7%) gingen zusammen mit Transocean (-4,8%) als Tagesverlierer aus dem Rennen. Adecco haben damit an die Vortagesverluste angeknüpft. Das Papier habe noch immer unter den enttäuschenden Zahlen vom US-Arbeitsmarkt vom gestrigen Donnerstag gelitten, hiess es. Zudem habe der Verlust der psychologisch wichtigen Marke von 50 CHF belastet.
Klar nach unten ging es auch für Petroplus (-3,7%), Kühne+Nagel (-2,7%), Clariant (-2,5%) oder Holcim (-2,1%). Holcim brachen bereits am Vortag nach einem enttäuschenden Halbjahresbericht deutlich ein. Heute haben verschiedene Institute ihre Kursziele für Holcim gesenkt, darunter die Deutsche Bank, Jefferies oder die Credit Suisse.
Unter den Finanzaktien gaben Bâloise (-2,3%), UBS (-2,5%) und ZFS (-1,9%) am meisten nach. Bâloise wird in der kommenden Woche als letzter Bluechip seine Halbjahreszahlen vorlegen.
Nicht viel besser hielten sich allerdings Swiss Life (-1,6%), Swiss Re (-1,7%) und Julius Bär (-1,5%). Swiss Life wurden von Helvea auf "Accumulate" von "Buy" herunter-, dafür von der UBS und auch von Sarasin auf "Neutral" hochgestuft.
Von den Schwergewichten standen auch ABB (-2,1%) unter Druck, während Nestlé (-1,6%) und Roche (-1,1%) ebenfalls für einen guten Teil der Abgaben des Gesamtmarktes mitverantwortlich waren.
Novartis (-0,6%) hielten sich dagegen klar besser als der Gesamtmarkt und landeten damit zusammen mit dem Tagessieger Richemont (-0,3%) und SGS (-0,4%) in der Spitzengruppe. Unter 1% hielten die Abgaben nur noch Sonova (-0,7%) und Swisscom (-1,0%).
Im breiten Markt fielen Bachem mit einem Absturz um 13,7% auf. Die am Morgen vorgelegten Halbjahreszahlen fielen enttäuschend aus. Das Pharmaunternehmen hat einen Umsatzeinbruch vermelden müssen und seine Prognosen und Mittelfristziele gesenkt. Die Analysten sprachen von einem "sehr schwachen" Zahlensatz.
Nach Zahlen gaben auch Coltene (-3,5%), Escor (-5,6%) und Valiant (-0,8%) Terrain preis.
Zehnder (+3,9%) erhielten dagegen von starken Semesterzahlen guten Rückenwind, ebenso Cicor (+3,7%) von einem wichtigen Auftrag.
cf/ra

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???