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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag leicht tiefer aus dem Handel gegangen. Nach acht Tagen mit steigenden Kursen sei die Luft für den Moment etwas draussen, hiess es in Marktkreisen. Zum Wochenbeginn lagen nur wenige Impulse durch Unternehmensnachrichten vor. Gefragt waren vor allem einzelne Finanzwerte, während die defensiven Schwergewichte zu den Verlierern zählten.
Makroseitig gab es positive Signale, die jedoch ohne grossen Einfluss auf den eher trägen Markt blieben. So nahm die Wirtschaftsaktivität in den USA gemäss Chicago Fed National Activity Index im Januar stark zu. Das stütze immerhin die Hoffnung auf eine laufende Erholung, meinten Händler. Die US-Börsen starteten mit leichten Verlusten in die neue Woche, was die Kurse hierzulande im späten Geschäft belastete.
Das Blue-Chips-Barometer SMI schloss um 0,33% tiefer auf 6'687,41 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,08% auf 1'010,58 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,25% auf 5'747,38 Zähler.
Die Credit Suisse erhöhte ihr 12-Monats-Kursziel für den Swiss Market Index in einer Strategiestudie von 7'000 auf 7'350 Punkte. Die hiesigen Indexschwergewichte seien in einem hohen Ausmass vom Export abhängig und würden ein qualitativ hochwertiges Wachstum aufweisen, hiess es. Die Technik-Analysten der Zürcher Kantonalbank erwarten auf Sicht von ein bis zwei Wochen für den SMI eine Konsolidierung auf leicht höherem Niveau. Mittelfristig rechnen die Experten mit einer Seitwärtsbewegung und längerfristig mit einer weiter steigenden Tendenz.
Besonders fest tendierten Finanzwerte, darunter die Versicherungeen Swiss Re (+1,6%) nach einem positiven Kommentar von JP Morgan und Swiss Life (+1,8%). Unter den Banken legten Credit Suisse 1,6% zu. In einer Studie zählten die Analysten der Citigroup die Grossbank gemeinsam mit der Branchenkollegin UBS (Aktie +1,1%) zu den Instituten, die von der Verschuldung südeuropäischer Staaten am wenigsten betroffen sind. Beide Papiere werden von der Citigroup zu den Branchenfavoriten gezählt. Julius Bär avancierten um 0,5% und GAM um 0,9%.
Actelion (+1,5%) profitierten nach Einschätzung am Markt von negativen Nachrichten eines Wettbewerbers. United Therapeutics zieht das inhalierbare Präparat Tyvaso vom Markt in Europa zurück, wie am Freitagabend bekannt wurde. Das Mittel gegen Bluthochdruck steht in Konkurrenz zu Ventavis von Actelion. Bei ABB (+1,2%) gab es positives Analysten-Feedback zu einer Road-Show des Unternehmens.
Belastet wurde der Gesamtmarkt von den Schwergewichten. Novartis (-1,3%) konnten von zwei positiven Produktenachrichten nicht profitieren. Der Pharmakonzern gab die FDA-Zulassung für den Meningokokken-Impfstoff Menveo und das beschleunigte FDA-Zulassungsverfahren für das Multiple-Sklerose-Mittel Gilenia bekannt.
Deutlich gaben auch Roche (-1,3%) nach, Nestlé (-0,6%) verloren trotz zahlreicher Kurszielerhöhungen im Nachgang zu den Zahlen von vergangenem Freitag.
Die stärksten Abgaben verzeichneten Givaudan (-1,7%) am Tabellenende im SMI/SLI, grössere Einbussen mussten noch Holcim (-1,2%) und Sonova (-1,1%) hinnehmen.
Im breiten Markt verzeichneten unter anderem Kudelski (+5,8%) nach einer Kaufempfehlung durch Kepler grössere Aufschläge, aber auch Bucher (+3,9%) und Panalpina (+4,5%). Deutliche Verluste gab es für OC Oerlikon (-4,5%), Dottikon (-3,9%) sowie Walter Meier (-2,9%) vor den Zahlen am Dienstag.
Comet avancierten um 5,1%. Der Hersteller von Systemen und Komponenten für die zerstörungsfreie Materialprüfung informierte über einen Aufwärtstrend beim Auftragseingang in den Bereichen Semiconductor, Flatpanel und Solar.
BFW Liegenschaften (-0,9%) verzeichneten leichte Verluste. Die Thurgauer Immobiliengesellschaft leidet unter einem weiteren personellen Aderlass. Nach der Bekanntgabe der Demission des CEO Michael Müller in der vergangenen Woche tritt nun per Ende August auch Finanzchef Stephan Ehrsam zurück.
cc/uh

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