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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag fester geschlossen. Die mit höheren Kursen eröffnenden US-Börsen hätten auch hierzulande am späteren Nachmittag für Käufe gesorgt, hiess es unter Marktbeobachtern. Zuvor hatte der hiesige Markt nach einer höheren Eröffnung die Gewinne preisgegeben und über weite Strecken seitwärts tendiert. Händler sprachen so auch von einer kleinen Verschnaufpause nach den Gewinnen der Vorwochen und einer zögerlichen Haltung der Anleger vor weiteren Zahlen von u.a. am Mittwoch und Donnerstag von Lonza, Novartis und Logitech.
Die prozentual grössten Gewinne erzielten konjunktursensitive Titel, die allerdings auch zu den grössten Verlierern gehörten. Den Leitindex SMI nach oben zogen massgeblich die defensiven Schwergewichte Roche, Nestlé und etwas weniger Novartis und die Grossbanken.
Der SMI schloss um 0,56% höher auf 6'603,80 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) stieg um 0,37% auf 1'045,76 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,41% auf 5'900,09 Punkte.
An der Spitze im SMI-/SLI-Tableau standen Swatch (+2,5%). CEO Nick Hayek hatte in verschiedenen Interviews mit der Wochenendpresse verlauten lassen, dass im Geschäftsjahr 2010 ein Rekordgewinn erwirtschaftet worden sei. Dies überraschte nicht allzu gross, nachdem in der vergangenen Woche ein Rekordumsatz publiziert worden war. Weiter hatte Hayek Preissteigerungen angekündigt. Die Aktie erhielt zudem Auftrieb von einer Aufstufung durch den Broker Kepler auf "Buy".
In Lonza (+2,1%) würden sich Anleger im Hinblick auf die Ergebnispublikation am kommenden Mittwoch positionieren, hiess es im Markt. Der LifeSciences-Titel war in den vergangenen Monaten aber auch zunehmend unter Druck geraten.
Weitere grössere Gewinner waren die Pharmawerte Roche (+2,0%), die den SMI stützten. Demgegenüber notieren die Branchenkollegen Novartis (+0,6%) "nur" leicht fester. Novartis hat am Morgen die Akquisition der an der Nasdaq kotierten Genoptix angekündigt. Genoptix ist auf die Diagnose von Knochenmarkkrebs, Blut und Lymphknoten spezialisiert. Ausserdem gab Novartis den Erhalt weiterer Zulassungen für das Medikament Gilenia in der Schweiz und in Australien bekannt. Ebenfalls als stützend erwiesen sich Nestlé (+0,9%).
Grössere Gewinne erzielten auch die zyklischen Geberit (+1,6%). Demgegenüber verloren die ebenfalls konjunktursensitiven Adecco (-1,6%) nach Gewinnmitnahmen. Die Gewinnrealisationen hätten eingesetzt, nachdem das Papier seit Ende August mehr oder weniger kontinuierlich angestiegen ist, hiess es im Handel. Für etwas Druck auf diese Titel sorgte allerdings auch eine Neueinschätzung der Lage durch die Bank CA Cheuvreux, die u.a. den europäischen Geschäftsdienstleistungssektor zurückgestuft hatte.
Weitere grössere Verlierer waren ABB (-1,4%), ebenfalls nach einer Branchen-Rückstufung durch Cheuvreux, oder Holcim (-1,1%). Die Titel des Baustoff-Herstellers litten etwas unter einer Rückstufung durch die UBS auf "Neutral" von zuvor "Buy". Gleichzeitig hat die Bank das Papier von der "Most Preferred List" gestrichen, dies trotz einer Hochstufung des Sektors Baumaterialien. SGS (-1,0%) gaben auch etwas deutlicher nach.
Unter den Banktiteln legten UBS um 0,8% und CS um 0,6% zu. Bei den Versicherungsvaloren waren vor allem Bâloise (+0,9%), ZFS (+0,6%) und Swiss Life (ebenfalls +0,6%) gesucht.
Die prozentual grössten Einbussen im SMI/SLI verzeichneten Nobel Biocare (-1,6%). Sonova (-0,5%) konnten letztlich nicht von Produktnews profitieren, obwohl die News erst positiv aufgenommen wurden.
Im breiten Mark zogen Mikron (+7,4%) markant an und setzten damit den Aufwärtstrend der vergangenen Woche fort. Die Kurssteigerung dürfte im Zusammenhang stehen mit den anhaltenden Spekulationen - zuletzt in der Wochenendpresse - bezüglich einer möglichen Zusammenlegung verschiedener Schweizer Maschinenbauer.
Weitere grössere Gewinner waren Kardex (+6,4%), Belimo (+4,7%), AFG (+4,6%) und Zehnder (+4,3%). Letztere konnten nach den starken Umsatzangaben vom vergangenen Freitag weiter zulegen. Am Montag hat die Bank Vontobel zudem das Kursziel für den Titel deutlich nach oben revidiert. AFG wird am Dienstag den Umsatz für das Geschäftsjahr 2010 bekanntgeben, Belimo folgt am Mittwoch.
rt/mk

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