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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse zeigte sich am Freitag gut gehalten. Nach einer festeren Eröffnung bröckelten die Kurse mit einigen Unterbrüchen ab; dennoch ging der Markt noch im Plus ins Wochenende. Vor allem die Entscheidung der chinesischen Zentralbank, die Mindestreservesätze schon zum zweiten Mal in diesem Jahr anzuheben, hätte die Aufwärtsbewegung gebremst, hiess es im Handel. Weiter hätten die wenig konkreten Hilfszusagen der EU an Griechenland, schwächer als erwartete Konjunkturdaten aus den USA und eine nachgebende Wall Street belastet. Auch begünstigte das um den "President's Day"-Feiertag verlängerten Wochenende in den USA Neuengagements nicht gerade.
Eine Stütze boten dem Markt vor allem die Kursgewinne der im Index stark gewichteten Nestlé-Titel. Hingegen lagen konjunktursensitive Werte zumeist stark im Angebot. Die Finanzvaloren tendierten uneinheitlich.
Das Blue-Chips-Barometer SMI legte um 0,20% auf 6'416,20 Punkte zu. Im Wochenvergleich konnte der SMI um 2,4% zulegen. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sank hingegen um 0,26% auf 971,67 Zähler. Der breite Swiss Performance Index (SPI) schloss um 0,10% höher auf 5'531,33 Stellen.
Unter den SMI-/SLI-Titeln erlitten konjunktursensitive Titel wie Adecco (-3,4%), Kühne + Nagel (-2,8%) oder Geberit (-2,2%) die prozentual grössten Einbussen. Weitere grössere Verlierer waren unter anderen Actelion (-2,4%) oder Clariant (-1,5%), die beide kommende Woche mit dem Jahresabschluss aufwarten. Mit Richemont (-1,1%), Swatch (-1,0%) und Holcim (-0,9%) gesellten sich weitere Zykliker zu den grösseren Verlierern.
Im uneinheitlichen Finanzsektor fielen GAM (-1,5%), Swiss Life (-1,3%) sowie ZFS (-0,7%) durch grössere Abgaben auf. Demgegenüber hielten sich CS (-0,1%) besser. Bei Credit Suisse hatten mehrere Analysten im Anschluss an die Präsentation der Jahreszahlen an Donnerstag ihr Kursziel angepasst. Die jeweiligen Ratings wurden aber bestätigt. Die Credit Suisse habe mit den Zahlen die Erwartungen zwar verfehlt, doch das Zahlenset präsentiere sich immer noch auf einem hohen Niveau, hiess es beispielsweise bei der Deutschen Bank. Der Titel sei daher weiterhin ein "Top Pick" im europäischen Bankensektor. UBS (+0,2%) legten gar etwas zu, Julius Bär (+1,0%) gewannen deutlich.
Syngenta (+1,8%) konnten gegen den Trend am meisten avancieren. Nestlé (+1,3%) stützten den Markt wesentlich. Händlern zufolge wurden die Titel von Hoffnungen auf gute Zahlen beflügelt. Die Ergebnisse von Danone und Unilever würden nahe legen, dass auch das Schlussquartal von Nestlé ein gutes Volumenwachstum aufweisen könnte, hiess es. Die beiden anderen Indexschwergewichte Novartis (+0,1%) und Roche (-0,1%) schlossen kaum verändert. Weiter waren u.a. die defensiven Swisscom (+0,9%) gefragt.
Am breiten Markt stiegen Ems-Chemie um 0,5% nach Jahreszahlen. Das Ergebnis wurde von Analysten als solide taxiert, hervorgehoben wurde insbesondere die Erholung im zweiten Halbjahr. Auch Looser (+1,9%) legten nach Zahlen zu. Zwar erwirtschaftete das Unternehmen weniger als im Jahr zuvor, Beobachter verwiesen aber auf die Trendverbesserung im vierten Quartal. Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat 2009 den Jahresgewinn auf einen Rekordstand von 106,3 Mio CHF gesteigert. Das Zertifikat der Bank stieg in der Folge um 0,5%.
u-blox avancieren um 3,6% nach einem neuen Auftragserfolg. Damit bleibe der Newsflow nach der am Mittwochabend vermeldeten Prognoseerhöhung auch zum Wochenschluss positiv, hiess es am Markt.
rt/mk

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