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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit knapp positiven Kursen aus der Sitzung gegangen, hat aber dennoch zum vierten Mal in Serie im Wochenvergleich nachgegeben. Geprägt war das Geschehen von einer hohen Volatilität, wobei der weiter schwächelnde Euro der Taktgeber war. Nach einem starken Start fiel der SMI um die Mittagszeit, parallel zum sinkenden Euro, innert Kürze in den Bereich des am Vortag markierten Jahrestiefststandes zurück. Am Nachmittag kam es dann zu einer leichten Beruhigung, die Marke von 6'000 Punkten wurde dabei allerdings knapp nicht verteidigt.
Der volatile Verlauf der Aktien sowie auch der Devisenkurse drücke die an den Märkten vorherrschende Verunsicherung aus, hiess es in Börsenkreisen. Die nervöse Phase sei durch Gerüchte ausgelöst worden, wonach das neue Sparprogramm in Griechenland in der kommenden Woche vom Parlament nicht abgesegnet werden könnte. Dieses ist aber eine Voraussetzung für weiteren internationalen Hilfen. Fundamentale Gründe für den zwischenzeitlichen Absturz sahen Händler ansonsten keine.
Der SMI schloss 0,12% höher bei 5'998,02 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich ein Minus von 2,4%. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) zog 0,02% auf 929,1 Punkte an und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,07% auf 5'514,85 Punkte.
Die beste Performance legten zum Wochenschluss Swatch (+1,7%) hin. Swatch-VRP Nayla Hayek hatte in einem Interview mit dem "Tagesanzeiger" erklärt, dass der starke Franken momentan am meisten "Bauchweh" verursache, ansonsten die Zahlen aber "phänomenal" seien.
Richemont (+1,2%) gehörten ebenfalls zur Spitzengruppe, nachdem die britische Bank HSBC das Kursziel mit neu 69 (70) CHF leicht nach unten angepasst, die Einstufung "Overweight" aber bestätigt hatte.
Zwischen Swatch und Richemont schoben sich noch Transocean und Weatherford (je +1,4%) aufs Podest, welche von einer markanten Erholung der Ölpreise nach der Talfahrt vom Vortag profitierten.
Kühne + Nagel (+1,0%) und ABB (+0,9%) folgten auf den weiteren Plätzen. Die jüngst meist sehr volatilen ABB haben nach einem Einbruch von rund 14% in den vergangenen zwei Monaten mit am meisten Aufholpotential. Unterstrichen wurde dies von einem positiven Kommentar von Merrill Lynch zum Stromsektor, in welchem unter anderem ABB hervorgehoben wurden.
Als weiteres Schwergewicht nach ABB boten Nestlé (+0,6%) dem Markt eine gewisse Stütze, während sich Roche (-0,1%) und Novartis (+0,1%) kaum veränderten.
Unter den Finanztiteln hielten sich UBS (-0,1%) und Julius Bär (-0,2%) am besten, wogegen ZFS und Bâloise (je -1,1%), Swiss Re (-1,8%), Swiss Life (-2,1%) und CS (-1,3%) allesamt deutlicher nachgaben. Für die Grossbanken hatte JPMorgan im Rahmen einer Sektorstudie zu globalen Investmentbanken das Kursziel für die UBS auf 20 CHF und für die CS auf 46 CHF bereits das zweite Mal in einem Monat leicht gesenkt, die Einstufungen "Overweight" indes bestätigt.
Abgeschlagen am Tabellenende landeten Lonza (-3,4%), welche bereits am Vortag zu den grössten Verlierern gehörten. Die Bank Vontobel hatte die Gewinnschätzungen und das Kursziel für Lonza aufgrund der Frankenstärkte deutlich zurückgenommen.
Im breiten Markt gehörten Basilea (-7,2%), Schulthess (-7,4%) und Escor (-5,8%) zu den grössten Verlierern.
Für Bell (-1,6%) hat die Bank Vontobel das Kursziel von 2'300 CHF in Revision genommen, nachdem Schweiz-Chefin Thorid Klantschitsch überraschend ihren Rücktritt erklärt hatte.
cf/cc

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