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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag mit leichten Aufschlägen geschlossen. Zur Eröffnung profitierte die hiesige Börse von den positiven Vorgaben aus Asien und den USA. Diese hatten von besser als erwarteten Zahlen zum US-Arbeitsmarkt profitiert. Neue Impulse gab es am Berichtstag hingegen kaum.
Konjunkturdaten standen nicht auf der Agenda und auch von den SMI-/SLI-Unternehmen gab es keine kurstreibenden Neuigkeiten. Aus der zweiten Reihe legten dafür mit Partners Group, Precious Woods und Genolier drei Firmen Zahlen zum vergangenen Halbjahr vor. Die US-Börsen blieben wegen eines Feiertags geschlossen.
Der SMI legte schliesslich 0,27% auf 6'418,25 Punkte zu. Der 30 Titel umfassende, um die Gewichtung gekappte Swiss Leader Index (SLI) erhöhte sich um 0,35% auf 976,46 Zähler und der breite Gesamtmarkt (SPI) um 0,28% auf 5'661,23 Punkte.
An der Tabellenspitze setzten sich Syngenta (+3,5%) fest. Die Titel profitierten von Aussagen von CEO Mike Mack in der Wochenend-Presse. In einem Interview sagte der Firmenchef, er sehe ein Wachstum leicht über der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts in den Absatzmärkten von "rund 3 bis 5% pro Jahr". Bei den Preisen soll zudem eine Trendwende nahen.
Bis zum Schluss legten auch SGS (+2,3%), Synthes (+1,8%), Actelion (+1,7%), Logitech (+1,6%) und Nobel Biocare (+1,4%) deutlich zu.
Die Papiere des Luxusgüterhersteller Richemont (+0,9) profitierten im Vorfeld der am Mittwoch zur Publikation anstehenden Umsatzzahlen von den hohen Erwartungen am Markt. Diese wurden nach der jüngsten Entwicklung beim Mitbewerber Tiffany noch geschürt. Analysten von JP Morgan erwarten für die Zeitspanne von April bis Oktober 2010 mit einem organischen Wachstum von 21%. Zu einer positive Einschätzung des Titels kamen auch die Experten von BNP Paribas. Sie haben ihr Rating auf Outperform (Neutral) erhöht.
Anleger kauften auch Transocean (+1,0%), nachdem am Markt Übernahmegerüchte herumgereicht wurden. Die Aktie hatte nach einer der grössten Ölkatastrophen der Geschichte und einem daraus möglichen gerichtlichen Nachspiel deutlich nachgegeben.
Unter den Bankwerten legten im SMI/SLI nur Julius Bär (+0,9%) zu. Die Gruppe will ihre Präsenz in Asien ausbauen und das "booking center" in Hongkong erweitern. In Schanghai soll zudem eine Vertretung und in Singapur eine Trust-Gesellschaft eröffnet werden. Credit Suisse (-1,4%) und UBS (-0,8%) markierten hingegen mit Swiss Life (-0,7%) das Tabellenende.
Im Angebot lagen auch die Valoren von Swatch (-0,6%). Die Experten von BNP Paribas haben das Rating für die Aktien auf Neutral gesenkt, das Kursziel aber bestätigt. Swatch habe den Sektor in den vergangenen 18 Monaten deutlich geschlagen, schrieben die Analysten. Derzeit sehen sie aber mehr Aufwärtspotenzial bei Richemont.
Nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland herrscht derzeit noch Ungewissheit über die Kosten der involvierten Sach- und Rückversicherer, hiess es am Markt. Swiss Re (+0,1%) rechnet aber nicht mit materieller Schadensbelastung, wie das Unternehmen gegenüber AWP sagte. ZFS (-0,4%) verzeichneten leichte Verluste, Baloise (+1,2%) legten hingegen zu.
Im breiten Gesamtmarkt standen nach Semesterzahlen Genolier (+7,6%), Partners Group (+5,9%) und Precious Woods (+0,7%) im Fokus. Bei Genolier dürfte aber neben den Zahlen und dem bestätigten Ausblick auch der nahende Abschluss der Streitigkeiten den Kurs gestützt haben. Am Berichtstag fand die ausserordentlich Generalversammlung statt, welche über die künftige Zusammensetzung des Verwaltungsrates entschied.
are/cc

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