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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch nach einem eher impulsarmen Handel doch noch leicht im Plus geschlossen. Anleger hätten das etwas tiefere Kursniveau zum Einstieg genutzt, hiess es am Markt. Zudem hatten sich die US-Börsen nach einem schwächeren Start ebenfalls erholt und waren leicht in die Gewinnzone vorgerückt. Enttäuschende Auftragseingänge für langfristige Wirtschaftsgüter bremsten allerdings auf beiden Seiten des Atlantiks die Kursgewinne.
Im Hintergrund schwelt Händlern zufolge zudem immer noch die Eurokrise, auch wenn hier Aussagen der OECD für etwas Zuversicht sorgten. Demnach ist im Jahr 2012 für Griechenland eine Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum möglich. Zudem sind die Experten optimistisch mit Blick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft und auch für die Schweiz, wo mit einem BIP-Wachstum in diesem Jahr von 2,7% gerechnet wird.
Der Leitindex SMI beendet den Handel mit plus 0,16% auf 6'464,55 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) stieg um 0,18% auf 1'007,00 Punket und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,05% auf 5'942,82 Punkte.
Angeführt wurde der SMI/SLI von den beiden Grossbanken CS (+1,5%) und UBS (+1,1%). Sie profitierten damit am stärksten von den zuversichtlichen OECD-Aussagen. Auch Adecco lagen mit plus 1,2% weit vorne. Händler verwiesen auf aggressive Deckungskäufe, angeblich von amerikanischen Hedgefonds, die ihre Baissespekulationen vermehrt schliessen.
Auf der Verliererseite waren hingegen Logitech mit minus 2,1% zu finden. Damit schlossen die Titel aber noch deutlich über ihrem Tagestief. Der Computerzubehör-Hersteller sieht sich in den USA mit einer Sammelklage konfrontiert und eine weitere ist auf dem Weg. Dem Unternehmen und einigen Managern wird vorgeworfen, im Vorfeld der jüngsten Gewinnwarnung gegen das US-Börsengesetz verstossen und die Anleger nicht ausreichend informiert zu haben. Bereits am Vortag war es zu Verlusten gekommen. Logitech selbst erwartet keine aussergewöhnlichen Belastungen. Ein Analyst der Bank Vontobel räumt den Klagen wenig Aussicht auf Erfolg ein.
Einige konjunktursensitive Titel wie ABB (-1,4%), Nobel Biocare (-1,8%), Swatch (-0,4%) und Richemont (-0,9%) gaben vor den morgigen Aussenhandels- und Uhrenexportdaten nach. Die defensiven Schwergewichte entwickelten sich uneinheitlich. Roche kletterten um 0,6% während Nestlé mit 0,2% knapp im Minus schlossen.
Novartis legten um 0,3% leicht zu. Der Pharmakonzern hat nach guten Phase-III-Studienergebnissen mit dem Mittel Ilaris (ACZ885) zur Therapie von schwerer gichtartiger Arthritis Zulassungsanträge in der EU, den USA sowie in Kanada und der Schweiz eingereicht. Analysten prognostizieren für das Mittel bei der Indikation Gicht einen Spitzenumsatz von 400 Mio bis 1 Mrd USD. Zudem gab Novartis einen positiven Gerichtsentscheid im Patentstreit um das Produkt Patanol der Tochtergesellschaft Alcon bekannt.
Bei Synthes (+0,3%) erwarb der amerikanische Medizinaltechnikkonzern Kensey Nash die Aktiven der Tochter Norian für 22 Mio USD in bar. Norian produziert ein Portfolio von orthobiochirurgischen Produkten, welche ausschliesslich von Synthes vertrieben werden.
Im breiten Markt verloren SHL nach Zahlen für das erste Quartal 1,9%. Der Telemedizinanbieter musste weitere Einbussen beim Umsatz und Profitabilität verzeichnen. Hingegen gewannen Feintool nach einer deutlichen Umsatzsteigerung im ersten Geschäftshalbjahr und der Rückkehr in die schwarzen Zahlen 1,5%.
Basilea schlossen mit plus 0,4%. Das Pharmaunternehmen hat mit dem Antibiotikum BAL30072 in der der ersten klinischen Phase-I-Studie für die Behandlung von Infektionen durch sehr resistente Bakterien positive Ergebnisse erzielt.
dm/cf

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