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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Mittwoch von den zuletzt erlittenen Verlusten teilweise erholt. Am Dienstag hatte der Leitindex gut 1% verloren. Eingeleitet wurde die Erholung von positiven Vorgaben aus den USA und Asien. Allerdings seien Unsicherheitsfaktoren wie etwa die Euro-Schuldenkrise, die Sorgen um die Entwicklung der Weltwirtschaft oder die politischen Unruhen in der arabischen Welt weiterhin präsent, hiess es im Handel.
Derweil verlief das Geschäft am Mittwoch in relativ ruhigen Bahnen. Unternehmensnews waren dünn gesät und wichtige Impulse fehlten. Denn wichtige US-Konjunkturdaten wurden nicht präsentiert und die Notenbank Fed veröffentlicht das Sitzungsprotokoll zum letzten Zinsentscheid erst nach Europa-Schluss.
Der SMI ging 0,60% höher bei 6'535,24 Punkten aus dem Handel. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewann 0,64% auf 1'020,47 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,61% auf 6'012,85 Stellen.
An der Spitze des SMI/SLI-Tableaus rangierten Weatherford (+2,8%). Die Papiere des Erdölkonzerns hatten aber am Vortag mit über 6% massiv eingebüsst. Branchenfreundin Transocean (-0,2% oder -0,1 CHF) schlossen kaum verändert. Die Transocean-Aktien wurden aber ex-Dividende von 0,79 USD gehandelt.
Ebenfalls mit Gewinnen präsentierten sich Nobel Biocare (+1,6%), Syngenta (+1,0%), Givaudan (+1,1%) oder SGS (+1,0%). Der Agrochemie-Konzern Syngenta hat eine neue Saatgutbehandlung eingeführt. Die Lancierung des Fungizids zur Saatgutbehandlung auf Basis des neuen Wirkstoffs Sedaxane sei zwar erwartet worden, bestätige aber auch, dass Syngenta mit der Projektpipeline auf Kurs sei, hiess es in einem Kommentar. Holcim gewannen trotz einer Ratingabstufung durch Merrill Lynch immerhin 0,6% dazu.
Die Pharmaschwergewichte Roche (+1,1%) und Novartis (+0,8%) stützten zudem den Gesamtmarkt. Bei Roche wird die Kooperation mit US-Wettbewerber Merck bei Hepatitis C als positiv gewertet. Ausserdem stossen auch die für den ASCO-Kongress angekündigten Studien auf Interesse. Die Einschätzung eines Morgan Stanley-Analysten, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA die provisorische Marktzulassung von Avastin bei metastasierendem Brustkrebs eher nicht aufrechterhalten wird, belastete indes nicht. Nestlé verteuerten sich um 0,5%.
Auch Finanzaktien zeigten sich am Berichtstag teils mit Erholungstendenzen. UBS gewannen 0,7% und ZFS 0,6%, während Julius Bär mit -0,2% in den roten Bereich rutschten. Credit Suisse hinkten der Sektorentwicklung etwas hinterher und schlossen auf dem Schlusskurs vom Vortag. Branchengewinner und gleichzeitig Nummer Zwei im SLI waren Swiss Life (+1,8%). Bei den Banken könnte demnächst ein Unsicherheitsfaktor wegfallen: Händlern zufolge stehen die Verhandlungen zwischen der Schweiz und Deutschland um ein neues Steuerabkommen kurz vor dem Abschluss.
Swiss Re verteuerten sich um 0,6%. Das Umtauschangebot von Aktien der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft AG (SRZ) in die neuen Papiere der Swiss Re AG (SRL) ist zustande gekommen. Die Meldung sei so erwartet worden, hiess es am Markt. Die neue Holding-Struktur bringe eine erhöhte Transparenz mit sich.
Logitech (+0,1%) hatten nach Verlusten in der ersten Handelshälfte ins Plus gedreht. Gestern belastete der vorsichtige Ausblick von Hewlett Packard zum Computer-Markt sowie die Meldung, dass Logitech aus dem MSCI Global Standard Index fallen werden. Am Mittwoch stützten dann jedoch die gut ausgefallenen Quartalszahlen von Dell.
Schlusslicht bildeten Adecco (-0,5%), gefolgt von Actelion (-0,4%).
Im breiten Markt stiegen Bucher Industries um 0,8%. Die Division Kuhn Group ist mit John Deere eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Grosspackenpressen eingegangen, was von Investoren begrüsst wurde. Die grössten Gewinner waren Schmolz+Bickenbach (+6,3%). Unterstützung bot dabei nebst charttechnischen Gründen ein positiver Artikel in der "Finanz und Wirtschaft".
Life Watch (-8,2%) weiteten derweil die Abgaben des Vortages aus. Die Titel werden per Ende Mai aus dem MSCI Global Small Cap Indizes fallen. Dagegen profitieren Valiant (+4,1%) von den Umstellungen.
dl/dm

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