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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Freitag zu Handelshälfte nach wie vor fester. Der Leitindex SMI war kurz vor Mittag auf neue Tageshöchstwerte gestiegen, konnte aber die Marke von 6'550 Punkten nicht ganz halten. Getragen wird die weiterhin gute Börsenstimmung von positiven Vorgaben aus den USA, fester tendierenden Credit-Suisse-Aktien und steigenden Pharmaschwergewichten.
Im weiteren Handelsverlauf dürfte sich der Blick auf die in den USA zur Publikation anstehenden Konjunkturdaten richten. Nach den Angaben zu den privaten Einkommen und Ausgaben folgen am späteren Nachmittag die Veröffentlichung des Chicago Einkaufsmanagerindex und die Daten der Uni Michigan zum Konsumentenvertrauen.
Bis um 12.00 Uhr gewinnt der Leitindex SMI 0,43% auf 6'544,04 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) legt um 0,37% auf 1'039,19 Punkte zu und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,33% auf 6'013,91 Punkte.
Zu den Gewinnern im Bluechip-Segment zählen am Tag der Generalversammlung die Aktien von Credit Suisse (+1,0%). Konzernchef Brady Dougan bestätigte in seiner Rede das Eigenkapitalrenditeziel von 15%, welches auch in einem Umfeld, in dem die Banken künftig über ein deutlich höheres Kapitalpolster verfügen müssten, realistisch sei. Verwaltungsratspräsident Hans-Ulrich Doerig hielt seinerseits fest, dass die CS die Empfehlungen der Expertengruppe des Bundes zur "Too big to fail"-Problematik unterstütze.
Die Bâloise (Aktie: +0,4%) hat ihre Aktionäre ebenfalls zur GV geladen. Der abtretende Verwaltungsratspräsident Rolf Schäuble zeigte sich in seiner Rede mit der Geschäftsentwicklung des Versicherers im laufenden Jahr zufrieden und bestätigte die Ziele. Weitere Finanztitel wie etwa Julius Bär (+0,5%), ZFS (+0,2%) oder UBS (+0,2%) gewinnen moderat dazu.
Am stärksten verteuern sich im SMI/SLI die Papiere von Adecco (+1,8%). Die UBS empfiehlt Adecco vor der Veröffentlichung der Q1-Zahlen am 10. Mai und mit Blick auf die jüngste Kursschwäche neu zum "Kauf" (bisher "Neutral"). Das Kursziel belassen die Experten auf 71 CHF. Weitere "grössere" Gewinner sind Syngenta (+1,6%), Givaudan (+1,1%) oder Geberit (+1,0%).
Auch die Pharmaschwergewichte Roche (+0,7%) und Novartis (+0,8%) stehen weit vorne. Bereits am Vortag hat ein Bericht zu den am kommenden Sonntag erwarteten Ergebnissen der CAT-Vergleichsstudie zwischen den beiden Medikamenten Lucentis und Avastin zu Kursgewinnen geführt. Am Donnerstagabend meldete Roche, dass das hochmargige Medikament Lucentis weiterhin für "nasse" altersbedingte Makuladegeneration (AMD) entwickelt werden soll. Lucentis wird in den USA von Roche, in den restlichen Märkten von Novartis vertrieben.
Auf der Gegenseite geben Logitech um 2,2% nach. Im Nachgang an die gestern publizierten Quartalszahlen haben Morgan Stanley, UBS, CS, Helvea und die Bank Vontobel das jeweilige Kursziel für die Titel des Computerzubehörherstellers gesenkt.
Synthes verlieren 0,4% auf 147,60 CHF und tendieren somit weiterhin deutlich unter dem von Johnson & Johnson (J&J) gebotenen Preis von 159 CHF je Titel. Ein Grossteil des Angebots besteht aus Aktien von J&J. Daher orientiere sich der Aktienkurs von Synthes primär an der Entwicklung des US-Dollars und an jener der J&J-Papiere, sagen Händler. Die am Donnerstagabend veröffentlichten Quartalszahlen von Synthes rücken in den Hintergrund.
Am breiten Markt hat gestern nach Börsenschluss der Chiphersteller Austriamicrosystems (Aktie: +2,1%) für das erste Quartal sowohl beim Umsatz und insbesondere beim Gewinn einen deutlichen Anstieg gemeldet. Derweil haben die Buntmetallverarbeiterin Swissmetal (Aktie: +0,8%), die Spital-Gruppe Genolier (noch nicht gehandelt) und insbesondere die in der nachhaltigen Waldbewirtschaftung tätige Precious Woods (-5,0%) im Geschäftsjahr 2010 rote Zahlen geschrieben.
StarragHeckert notieren am Tag des Aktiensplits von einer bisherigen Aktie in zehn neue Titel und der Platzierung neuer Aktien mit 1,3% im Plus. Auffällig sind etwa noch die Verluste in Cytos, die am Tag nach der Q1-Präsentation um 6,5% nachgeben.
mk/uh

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