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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag gegen Mittag einen Abwärtskurs eingeschlagen und steht zur Mittagszeit deutlich im Minus. Zuvor hatte der SMI mehr oder weniger den gesamten Vormittag um die Nulllinie gependelt. Deutlich abgerutscht sind dabei vor allem die beiden Grossbanken. Offenbar steige die Nervosität im Vorfeld der Zahlen von Goldman Sachs etwas an, hiess es in Marktkreisen.
Ausserdem deuten die US-Futures auf eine negative Eröffnung der Börsen in den USA hin. Es sei nun die Zeit, da die US-Amerikaner an den Markt kämen und das nachbörsliche Minus von IBM von über 4% habe sich irgendwann in den Futures manifestieren müssen. Die Auktionen spanischer, griechischer und irischer Staatsanleihen sind dagegen gut über die Bühne gegangen.
Bis um 12.10 Uhr geht der SMI um 0,78% auf 6'108,47 Punkte zurück. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,75% auf 931,22 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,70% auf 5'405,79 Punkte.
Actelion (+4,5%) befinden sich noch immer an der Spitze des mittlerweile sehr kleinen Gewinnerfeldes. Ausser beim Reingewinn hat das Pharma-Unternehmen den AWP-Konsens auf allen Ebenen übertroffen und gleichzeitig die Gewinnprognosen leicht erhöht. Zudem hat Actelion den Kauf einer Option zum Erwerb des Privatunternehmens Trophos mitgeteilt.
Erste Analystenreaktionen fallen durchaus positiv aus. Es ist von einem starken Ergebnis die Rede. Die Erhöhung der Ertragsprognosen wird zudem als ermutigend beurteilt, ebenso die Produkteportlio-Ausweitung.
Dahinter folgen Swatch (+1,1%), welche von den wiederum sehr starken Uhrenexportdaten für den Juni, die am Morgen veröffentlicht wurden, gestützt werden. Bei Richemont (unverändert) ist die positive Wirkung der Uhrenexporte etwas verpufft.
Knapp im Plus befinden sich noch Kühne+Nagel (+0,2%), welche sich damit nur noch minim von den am Vortag im Zusammenhang mit den Halbjahreszahlen erlittenen Verlusten erholen. Für Syngenta (+0,1%) hat JP Morgan das Kursziel etwas zurückgenommen, gleichzeitig aber die Empfehlung "Overweight" bestätigt. Das Agrochemieunternehmen wird am Donnerstag die Halbjahreszahlen veröffentlichen.
Grösste Verlierer sind aktuell Sonova (-2,7%), Clariant (-2,1%) und Swiss Re (-1,7%).
CS (-1,3%) sind in der halben Stunde vor dem Mittag deutlich zurückgekommen, ebenso UBS (-1,1%). Hier belaste eine gewisse Nervosität vor den Zahlen von Goldman Sachs, welche für 14.00 Uhr angekündigt sind, hiess es am Markt.
CS wird wie ABB (Aktie -1,1%) am Donnerstag Quartalszahlen präsentieren, zusammen noch mit und Lonza (-1,0%).
Roche (-0,4%) - ebenfalls vor den Zahlen am Donnerstag - tendieren am Dienstag zur Mittagszeit und damit vor dem am Nachmittag Schweizer Zeit beginnenden Treffen eines vorberatenden Ausschusses der US-Gesundheitsbehörde zu Avastin bei der Indikation Brustkrebs zwar leicht schwächer, aber besser als der Gesamtmarkt. Am vergangenen Freitag noch hatten die Papiere nach der Veröffentlichung der Sitzungsunterlagen auf der FDA-Homepage markant eingebüsst.
Bereits für den Mittwoch werden die Semester-Angaben von Julius Bär (-0,8%) erwartet. Baloise büssen nach Bekanntgabe der Akquisition der belgischen Avéro um 0,9% ein. Der Schritt sei zwar klein, schein aber sinnvoll beim Ausbau der Marktpräsenz im belgischen Kernmarkt, so die Einschätzung der Bank Vontobel. Der Kaufpreis scheine aber etwas hoch.
Eine klare Belastung für den SMI sind noch immer Nestlé (-0,9%). Eine Kurszielerhöhung durch HSBC mit der bestätigten Einstufung "Neutral", stützt das Papier nicht.
Nur leicht besser halten sich Novartis (-0,7%). Novartis hat in China die Zulassung für den Blutdrucksenker Rasilez erhalten, was sich allerdings kaum auf den Aktienkurs auswirkt.
Aus dem breiten Markt ragen weiterhin Micronas nach starken Quartalszahlen heraus. Der Chiphersteller hat mit den Zahlen für das zweite Quartal 2010 über den Erwartungen der Analysten abgeschnitten und rechnet auf Gesamtjahressicht neu mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Micronas entwickle sich im operativen Bereich weiterhin positiv und profitiere von den günstigen Entwicklungen in den Automobilmärkten, hiess es dazu in Analystenkreisen.
Partners Group (-1,0%) werden von einem Auftrag aus Korea kaum beflügelt und Uster Technologies bleiben nach einem Semesterergebnis über den Erwartungen ungehandelt.
Gottex (-3,3%) dagegen werden nach den Angaben zu den verwalteten Vermögen per Ende Semester deutlich zurückgebunden.
cf/uh

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