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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt baut am Freitag entgegen der Erwartung vieler Beobachter die Gewinne aus und tendiert fester. "Die Wachstumszuversicht steigt rasant an, nachdem in den USA die Zahlen zum Häusermarkt besser als erwarteten ausgefallen sind", kommentiert ein Händler den positiven Handelsverlauf. Das Gespenst des Double Dip sei immer weniger präsent, ergänzt er.
Zahlreiche Beobachter waren am Morgen davon ausgegangen, dass sich das Kaufinteresse am Handelstag abschwäche, da am Nachmittag die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts ansteht und die Investoren sich im Vorfeld zurückhalten würden.
Bis um 12.20 Uhr steigt der Leitindex SMI um 0,89% auf 6'390,21 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) legt um 0,91% auf 971,34 zu und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,77% auf 5'634,57 Zähler.
Die Titel von Synthes (+3,1%) steigen unter den Einzelwerten am kräftigsten. Das Unternehmen verfüge über eine hohe Cash-Position und einen starken Cash-Flow, sagt ein Händler. "Die Auszahlung einer Sonderdividende oder eine Akquisition, worüber am Markt spekuliert wird, ist daher denkbar." Bei den Spekulationen hinsichtlich einer ausserordentlichen Ausschüttung an die Anteilseigner sei von bis zu 20 CHF die Rede. Neben der möglichen Sonderdividende und den Übernahmefantasien werden die Titel auch von Spekulationen um einen Aktienrückkauf gestützt.
Roche (+1,9%) legt nach Rückschlägen mit wichtigen Medikamenten ein Sparprogramm auf, ohne jedoch konkret zu werden. Die Umsetzung der Massnahmen ist im Zeitraum 2011 und 2012 vorgesehen. Der Ausblick für 2010 wurde indes bestätigt. Roche reagiere auf die Herausforderungen, schreibt die ZKB, erkennt in der Unternehmensmitteilung jedoch wenig Konkretes. Aus Sicht der Analysten der Bank Vontobel spiegelt die Ankündigung eines Kostensenkungsprogramms die Anpassung des Unternehmens an ein sich schnell wandelndes Umfeld wider. Die Experten schätzen das Sparpotenzial auf 1 bis 2 Mrd CHF. Die Konkurrenzpapiere von Novartis steigen um 0,6%.
Besser als der Standardwerte-Index tendieren auch CS (+1,8%) und UBS (+1,1%). CS standen am Vortag auf den Verkaufslisten. Merrill Lynch hatte die Papiere von der einflussreichen "Most Preferred List" für den europäischen Bankensektor gestrichen und sie durch jene der Rivalin UBS ersetzt.
Nestlé legen knapp 0,1% zu und zeigen sich schwächer als der Gesamtmarkt. Mit "Umschichtungen in zyklische Werte" erklärt ein Marktbeobachter die unterdurchschnittliche Entwicklung.
Transocean (+0,5%) hat sich unterdessen in die Gewinnzone vorgearbeitet, nachdem die Aktie am Morgen noch indirekt von einem Brand auf einer Ölplattform tangiert waren. Beim Explorationsunternehmen Mariner Energy hatte es im Golf von Mexiko am Vortag einen Zwischenfall gegeben, der offenbar weitgehend glimpflich verlief. Beobachter vermuteten, der Zwischenfall könnte dazu führen, dass das Moratorium der US-Regierung für Offshore-Bohrungen nun doch nicht vor Ende November 2010 aufgehoben wird.
Bei den Nebenwerten haussieren Santhera (+10,4%). Der Pharmakonzern legte Halbjahreszahlen vor und meldete zudem den Abschluss eines Lizenzvertrages mit dem biopharmazeutischen Konzern Ipsen. Santhera habe ein gutes Ergebnis geliefert, das auf die gute Kostenkontrolle zurückzuführen sei, schreibt die Bank Vontobel in einem Kommentar. Den Fipamezole-Deal mit Ipsen wertet Vontobel als positives Zeichen.
u-blox (+0,4%) übertraf bei den Halbjahreszahlen die Markterwartungen. Nachdem die Grössenordnung der Eckdaten bereits bekannt war, seien die Zahlen jetzt sogar noch etwas besser ausgefallen, schreibt die ZKB. Besser tendieren allerdings Gurit (+4,4%) und IVF (+3,8%), die am Vortag nach der Vorlage von Zahlen abgegeben hatten.
ps/cc

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