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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt präsentiert sich zum Wochenauftakt mit Aufschlägen. Gesucht werden insbesondere Finanzwerte, gestützt von den Beschlüssen zu den "Basel III" genannten Eigenkapitalanforderungen an die Banken. Die Vorschriften sind Marktteilnehmern zufolge sowohl hinsichtlich der Kriterien als auch der Fristen nicht so streng wie befürchtet ausgefallen.
Der Swiss Market Index nähert sich wieder dem oberen seiner Trading-Zone von 6'000 bis 6'500 Punkten. Ob der Ausbruch bei diesem Anlauf aber gelingt, sei allerdings fraglich. Marktteilnehmer verweisen auf den ausbleibenden Zufluss neuer Mittel sowie auf den Umstand, dass der September der traditionell schlechteste Aktienmonat sei. Dies hemme derzeit das Interesse an Aktienkäufen.
Bis um 12 Uhr gewinnt der Leitindex SMI um 0,40% auf 6'493,84 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,51% auf 990,50 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,39% auf 5'719,64 Zähler.
Auch in der Schweiz sind die Aktien der Grossbanken gesucht; Credit Suisse steigen um 2,3% und UBS um 1,2%. Die Einigung auf die "Basel III"-Regeln sorgt laut Börsianern für Erleichterung. Für die hiesigen Institute werde aber insbesondere der bis Ende September vorliegende Bericht der Expertenkommission relevant sein. Nun stelle sich die Frage, um wie viel strenger die für sie gültigen Regeln im Vergleich zu Basel III sein werden (Swiss Finish).
Nun stelle sich jedoch die Frage, wann die UBS wieder eine Dividende bezahlen wird. Dies könnte nun später als erwartet der Fall sein, hiess es im Handel. Bis dato hatte es von Seiten der Grossbank geheissen, eine Dividende sei in den kommenden zwei bis drei Jahren "eher unwahrscheinlich". Die Credit Suisse bestätigte in ihrer ersten Reaktion, dass die Dividende von der neuen Eigenmittelanforderungen nicht tangiert werde.
Julius Bär rücken um 1,2% vor. CEO Boris Collardi kann sich einem Zeitungsinterview zufolge durchaus vorstellen, einen zweiten Hauptsitz in Asien zu etablieren. Als wahrscheinlichsten Standort nannte Collardi der "Financial Times" Singapur.
Der Rückversicherer Swiss Re (Aktie: +1,7%) hat vorsichtige Kommentare anlässlich der Monte-Carlo-Runde abgegeben. Dies gilt vor allem für die Nichtlebensversicherung, die sich in einer späten Phase des klassischen "Soft Cycle" befinde. Die Ausführungen von Swiss Re über den aktuellen Zustand der Versicherungsmärkte decken sich Analysten zufolge mit den bisherigen Indikationen.
Der Pharmakonzern Novartis (Aktie: +0,2%) konnte ermutigende Ergebnisse aus Phase III für einen Meningitis-Impfstoff kommunizieren. Analysten sehen einen potenziellen Spitzenumsatz von 2 Mrd USD für das Produkt.
Die Titel der Branchenkollegin Roche (-0,3%) fallen hingegen zurück. In einer klinischen Studie mit Taspoglutid bei Diabetes Typ-2 kommt es zu einer weiteren Verzögerung. Es handle sich aber nicht um einen Studienabbruch, betonte eine Firmensprecherin.
Im Fokus stehen Holcim, die sich nach einer Rückstufung durch die Credit Suisse auf "Underperform" nach zuvor "Neutral" und einer Kurszielsenkung auf 60 (73) CHF um 1,2% zurückfallen.
Die Transocean-Papiere sinken um 1,3%. Marktbeobachter sprechen von Gewinnmitnahmen nach einer Erleichterungs-Rallye der vergangenen Tage. Diese wurde von Berichten ausgelöst, wonach Untersuchungen keine konkreten Beweise für ein Verschulden von Transocean beim Unglück im Golf von Mexiko gezeigt hätten.
Im breiten Markt büssen die Aktien von Evolva um 5,6% ein. Das Biotechunternehmen präsentierte am Morgen einen mehr als verdreifachten Verlust für die erste Jahreshälfte 2010.
Rieter steigen leicht um 0,3%. Grossaktionärs Peter Spuhler hatte in einem Zeitungsinterview, er könnte seine Beteiligung von aktuell rund 19% mittel- bis langfristig auszubauen.
Im Vorfeld der Ergebnispublikation sind Meyer Burger (+1,0%) und Kaba (+2,2%) gesucht. Beide werden am Mittwoch Zahlen vorlegen.
ra/ps

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