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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag bis zur Mittagsstunde bereits wieder an Schwung verloren und seine frühen Gewinne preisgegeben. Damit setzt der Markt seine seit mehreren Tagen dauernde Schwächephase fort. Anfänglich wurden die hiesigen Dividendenpapiere von positiven Vorgaben aus den USA und aus Asien gestützt.
Bis zum morgigen Votum des griechischen Parlaments über ein neues Sparpaket hätten sich viele Anleger an die Seitenlinie zurückgezogen, so ein Händler. Zu gross sei das Risiko eines unerwarteten Scheiterns. Sollte das griechische Parlament den Massnahmen aber wie erwartet zustimmen, könnte dies eine Erleichterungsrally auslösen, urteilen Beobachter. Banken gehören zu den Gewinnern am hiesigen Kurstableau.
Der Swiss Market Index (SMI) steht um 12.10 Uhr noch 0,09% höher auf 5'996,31 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,12% auf 927,31 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,07% auf 5'505,23 Zähler.
Bankaktien zeigten sich nach den Kursverlusten des Vortages zum Teil deutlich erholt. Die Hoffnungen auf eine Laufzeitverlängerung griechischer Anleihen würden die Titel stützen, hiess es. Credit Suisse steigen um 0,9% und UBS um 1,5%. Für Erstere hat die japanische Nomura im Rahmen einer Sektorstudie die EPS-Prognose für das laufende Jahr um 10% gesenkt. Vor dem Hintergrund des sehr starken Schweizer Frankens nimmt der zuständige Analyst sein Kursziel für Credit Suisse auf 42 CHF von zuvor 45 CHF zurück. Das Rating Neutral wurde bestätigt.
Deutlich nach unten gedreht haben ABB (-0,8%), die nach Kommentaren des Mitbewerbers Siemens von ihrem Tageshoch zurückgekommen sind. Im Morgenhandel hatten die Papiere noch um mehr als 1% zugelegt. Eine vorsichtige Auftragsprognose im Bereich Energie lasse negative Rückschlüsse auf den Geschäftsverlauf bei ABB zu, hiess es im Handel.
Clariant (-1,2%) setzen die Abgaben des Vortages fort. Die Papiere hatten bereits gestern unter einer Gewinnwarnung von Akzo Nobel gelitten. Einzelne Analysten geben jedoch Entwarnung und sprechen von einem unternehmensspezifischen Problem - und nicht von einem der gesamten Branche.
Daneben befinden sich am Tabellenende des SMI/SLI auch Nobel Biocare (-1,1%), Actelion (-1,3%), Logitech (-1,2%) und Swiss Re (-1,2%).
Andere konjunktursensitive Aktien entwickeln sich uneinheitlich. Während Adecco (+0,5%), Richemont (+0,3%) und Syngenta (+0,5%) zulegen können, sinken Holcim um 0,7% und Kühne + Nagel um 0,6%.
Die defensiven Schwergewichte figurieren am Berichtstag ebenfalls nicht zuoberst auf den Einkaufszetteln: Novartis gewinnen 0,1%, während Nestlé 0,3% tiefer bezahlt werden. Einzig Roche ziehen um 0,4% an und bieten dem Gesamtmarkt eine Stütze. Der Pharmakonzern erhält in der Nacht auf Mittwoch eine weitere Chance, die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA vom Nutzen ihres Medikaments Avastin zur Behandlung von Brustkrebs zu überzeugen. Das Gremium hatte dem Medikament Ende 2010 die Zulassung für diese Indikation entzogen.
Swisscom (Aktie -0,7%) hat ihre IT-Services-Einheit Finance an das US-Unternehmen SunGard verkauft. Die Transaktion soll keine materielle Auswirkungen auf eines der beiden Unternehmen haben.
Im breiten Markt sind Carlo Gavazzi (+5,5%) nach endgültigen Zahlen für 2010/11 und einer hohen Dividendenankündigung stark gefragt. Die Elektronik-Gruppe will neben einer ordentlichen Ausschüttung von 10 CHF zusätzlich aus Anlass des 80-jährigen Bestehens eine Jubiläumsdividende von 15 CHF je Inhaberaktie zahlen.
Dahinter erholen sich EFG (+4,8%) vom gestrigen Kursrückschlag.
ra/cc

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